• Änderungen an der Petition

    15.12.2017 22:31 Uhr

    Korrektur v. Tippfehler


    Neuer Petitionstext: Ein aktueller Grazer Bebauungsplan (02.13.0 Rechbauerstraße-Herrandgasse-Schützenhofgasse-Naglergasse-Krenngasse) sieht die Realisierung von Bauprojekten als Anbauten an die Gebäude Rechbauerstraße 63 und Herrandgasse 10 entlang eines im Flächenwidmungsplan vorgesehenen Rad- und Gehweges vor, der die Herrandgasse mit der Rechbauerstraße verbinden soll. Für diesen Rad- und Gehweg gibt es keine verkehrsplanerische Notwendigkeit (wer in Richtung der Bezirke Jakomini bzw Innere Stadt unterwegs ist, wählt die parallel verlaufende Schützenhofgasse oder Krenngasse), er wurde alleine zum Zwecke der – ansonsten vorschriftswidrigen – Bebauung des begrünten Innenhofes Rechbauerstraße-Herrandgasse-Schützenhofgasse-Naglergasse-Krenngasse genehmigt.
    Durch diese Maßnahmen ist allerdings die Zukunft des seit 1991, also seit mehr als 26 Jahren bestehenden KiStL-Theaters in großer Gefahr. Im Zuge der geplanten Realisierung dieses Bauprojektes könnten in weniger als zwei Jahren schon die Mauern des KiStLs abgerissen werden, und eine von vielen geschätzten, geschätzte, aus der freien Theaterszene nicht mehr wegzudenkende Spielstätte verlöre ihr Zuhause. Eines der Charakteristika dieser Spielstätte, die sich zu Recht „das Hinterhoftheater von Graz“ nennt, ist ihre wunderschöne, „versteckte“ Lage in einem begrünten Innenhof, ein Kleinod, das Mitwirkenden und BesucherInnen des Theaters eine Geborgenheit gibt, die in Graz ihresgleichen sucht und bei einem Abbruch für immer verloren ginge.


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