• Erste Reaktion der Politik auf die Petition

    at 11 Jul 2014 13:18

    Das Bundeskanzleramt (BKA) teilt für Minister Ostermayer (BM für Kunst, Kultur, Verfassung und öffentlicher Dienst) in einem elegant formulierten Schreiben im Grunde mit, dass
    (a) das BKA nicht zuständig ist, weil die Bundestheater ausgegliedert sind und somit autonome Entscheidungen treffen, respektive für das Schubhaftzentrum die ressortzuständige Ministerin die Verantwortung trägt: Minister Ostermayer will da offenbar nicht mitreden.
    (b) die Bundestheater einem Insourcing positiv gegenüberstünden, derzeit mögliche Varianten prüfen würde und es im Herbst mit der zuständigen Gewerkschaft Verhandlungen über einen Kollektivvertrag für die BilleteurInnen der Bundestheater vereinbart seien. Finanziell interessieren sich die Bundestheater aber nur für Kostensenkung, oder „zumindest -neutralität“ - von zumindest gleichen Einkommen auf Seiten der BilleteurInnen ist nicht einmal die Rede ...
    (c) es aber jedenfalls von einer Neuausschreibung des Publikumsdienstes auszugehen sei, sollten die Kollektivvertragsverhandlungen scheitern.

    Von einer Involvierung jedoch der BilleteurInnen selbst - um deren Arbeitsbedingungen es schließlich geht - ist weiterhin keine Rede.

    Wir versuchen weiterhin, zumindest Reaktionen einzuholen - wobei ein entscheidender Adressat der Petition, Georg Springer, mittlerweile als Geschäftsführer der Bundetsheater-Holding zurückgetreten ist. Wir halten uns entsprechend an die jeweilige interimistische Leitung. Grundlegend werden wir weiter daran arbeiten, die Ziele der Petition umgesetzt zu bekommen.

    Die Antwort des BKA im Wortlaut: kulturrat.at/agenda/brennpunkte/20140324

    (Kulturrat Österreich)

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now

openPetition international