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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Committee on Petitions (Petitionsausschuß)
Flüge werden gestrichen, Gepäck kommt bei Reisenden nicht an, Personal fehlt: An deutschen Flughäfen herrscht Chaos. Die Lufthansa will unter anderem deswegen 364 Geisterflüge starten. Der Irrsinn des vergangenen Jahres wiederholt sich demnach.
Die Airlines beschweren sich, dass sie mindestens 50 Prozent aller Flüge fliegen müssen, auch wenn diese quasi leer sind. Wer verlangt denn so etwas?
Belgien fordert eine Änderung dieser Ferryflights und hat die EU Kommission bereits zum handeln aufgefordert und unsere Politiker (Lokal wie auch der Bund ) sind gefordert, dass aktiv mit zu unterstützen, weil Umweltschutz und Arbeitsplätze jeden etwas angeht.
Um den Flugbetrieb zu stabilisieren, will die Lufthansa weitere Flüge streichen. Aber Ferryflights, also ohne Passagiere soll es vermehrt geben. Besonders betroffen sind Verbindungen am Abend,
berichtet DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 28/2022 und bezieht sich auf ein internes Papier der Lufthansa.
Diese Flüge müssen unbedingt untersagt werden, denn sie dienen nur dazu, begehrte Start- und Landerechte nicht zu verlieren.
Am Beispiel Drehkreuz Frankfurt/M sollen in den nächsten Tagen weitere 105 Flüge gestrichen werden, um daraufhin 364 Geisterflüge zu bewegen, quasi als >Stabilisierung der Crews« im Ausland und einer Verbesserung der Gepäcksituation.
Arbeitnehmervertreter der Lufthansa machen die Konzernführung, um Vorstandschef Carsten Spohr für die Situation verantwortlich – es hätten zu viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und es wurden zu viele Flüge gestrichen, die dafür sorgten, dass es keine geplante Rotation mehr gäbe.
Die Slot-Regelung wurde vor der Corona-Pandemie getroffen, zwischenzeitig ausgesetzt, greift jedoch seit Ende 2021 wieder. Auch wenn sie den Flugverkehr koordinieren mag, ist sie ökologischer Irrsinn. Die EU muss die Chance ergreifen, klimaschonenden Ausnahmeregelungen zu finden.
Unterstützt diese Petition, damit die Politiker den Auftrag haben zu handeln, dass ist uns die Umwelt schuldig.
Begründung
Der CO2-Ausstoß beim Flugzeug ist deutlich höher als bei einer Reise mit der Bahn. Wie viele CO2-Emissionen beim Flugzeug genau in die Umwelt gelangen, zeigen verschiedene Rechner.
Wer mit dem Flugzeug durch die Welt reist, beeinflusst über den CO2-Ausstoß damit auch das Klima. Denn der Flugverkehr sorgt zum einen für direkte CO2-Emissionen, zum anderen für Stickoxide und Wasserdampf in hohen Luftschichten. Der Einfluss von Flugreisen auf das Klima liegt aktuellen Studien nach bei knapp 4,9 Prozent. CO2 hat, wie auch Wasserdampf, einen wärmenden Effekt: Stickoxide bilden die treibhauswirksamen Gase Ozon und Methan, so das Umweltbundesamt.
Der Treibhauseffekt führt dazu, dass die Durchschnittstemperatur ansteigt, die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt und das Wetter (Hitze und Kälte) extremer wird. Mehr Wissenswertes über CO2-Emissionen findest du in unserem Artikel zum Thema.
Die reinen Zahlen geben noch keine Auskunft darüber, ob der Lang- bzw. Kurzstreckenflug viel oder wenig CO2 verbraucht. Deshalb ist es wichtig, den CO2-Ausstoß des Flugzeugs in Beziehung zu setzen. Zum Vergleich: Der CO2-Fußabdruck eines Deutschen liegt bei ca. 12,5 Tonnen CO2 im Jahr. Vor allem Strom, Heizung und Konsumgüter sind dafür verantwortlich.
Klimaverträgliches Jahresbudget eines Menschen: 2.300 Kg CO2
- CO2-Bilanz eines Menschen in Kenia pro Jahr: 330 Kg CO2
- CO2-Bilanz eines Menschen in Deutschland pro Jahr: 12.500 Kg CO2
- Bahnfahrt Frankfurt – München: 17 Kg CO2
- Drei Minuten heiß duschen: 2,9 Kg CO2
- T-Shirt aus Baumwolle: 11 Kg CO2
- Rindersteak aus Deutschland: 1,3 Kg CO2
- 1 Kilo Erdbeeren aus Südafrika: 11,8 Kg CO2
Hier kann sich nun jeder ausrechnen, wie wir mit unserem Lebensraum umgehen und da können wir bei dem Verbot von Leerflügen anfangen.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
12.07.2022
Sammlung endet:
11.09.2022
Region:
Europäische Union
Kategorie:
Gesundheit