Verzoekschrift gericht aan:
Abteilung "Verkehr und Unterhalt" der Gemeinde Köniz
Wir fordern von der Abteilung "Verkehr und Unterhalt" der Gemeinde Köniz
bauliche Massnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion an kritischen Punkten (z.B. Fussgängerstreifen beim Friedhof, Bushaltestelle Stapfenrain, in den uneinsichtigen Kurven)
verkehrsplanerische Massnahmen zur Vermeidung von zusätzlichem Durchgangsverkehr (insbesondere von Lastwagen).
Die Anwohner und Unterzeichner sagen „Nein“ zu Mehrverkehr und zusätzlichem Durchgangsverkehr in der Stapfenstrasse. Die Stapfenstrasse als Zugangsstrasse zu Schulen, Kindergärten, diversen Dienstleistungen, Geschäften und Freizeitaktivitäten (Pfadi, Musikschule, Badi etc.) soll für die zahlreichen Fussgänger und Velofahrer ein sicherer Verkehrs- und Schulweg werden. Die Sicherheit soll erhöht werden, indem einerseits weniger Durchgangsverkehr (insbesondere von Lastwagen) generiert, und andererseits die Geschwindigkeit dieses Verkehrs durch bauliche Massnahmen reduziert werden soll. Zudem soll bei der zukünftigen Verkehrsplanung darauf geachtet werden, die Verkehrsströme durch die Stapfenstrasse gering zu halten.
Reden
Die steile und meist einseitig bebaute Stapfenstrasse verleitet zum Fahren mit hoher Geschwindigkeit. Durch die enge Strasse, das schmale Trottoir, schlecht einsichtige Kurven und unterschiedlich schnelle Fahrweisen (Velofahrer versus Autofahrer), kommt es immer wieder zur Gefährdung der Velofahrer und Fussgänger, insbesondere auch von Schülern und kleineren Kindern. Dazu kommt das Fehlen eines Fussgängerstreifens bei der Haltestelle Stapfenrain. Zudem sieht die zukünftige Gemeindeplanung einen höheren Durchgangsverkehr, insbesondere von Lastwagen durch den geplanten Discounter in der neuen Überbauung "Rappentöri" vor. Gerade Lastwagen sind wegen ihrer Breite, des hohen Gewichts und des Zeitdrucks, unter welchem die Fahrer häufig arbeiten, besonders gefährlich.