Neuigkeiten
-
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
vor 2 TagenDies ist die alte Version.
Petition richtet sich an: Lehrbetriebe und Berufsbildner
Der private Eignungstext "Multicheck" hat sich in der Schweiz zu einem unfairen Filter bei der Lehrstellensuche entwickelt. Weil die private Betreiberin Jugendlichen mit Legasthenie, LRS oder AD(H)S keinen gesetzlichen Nachteilsausgleich gewährt, werden diese systematisch diskriminiert. Zudem erzeugen die Kosten von CHF 100.– pro Test (oft weit über CHF 210.– inklusive Vorbereitungsmaterial) eine soziale Selektion.
Wir fordern alle Schweizer Lehrbetriebe und Berufsbildner auf, auf den Multicheck-Zwang zu verzichten und stattdessen auf das kostenlose, staatliche Instrument des Stellwerk-Tests, Zeugnisse und Schnupperlehren zu setzen.
Die Rekrutierung von Lernenden ist eine grosse Verantwortung. Sie suchen Jugendliche, die motiviert sind, ins Team passen und das praktische Talent für Ihren Betrieb mitbringen. Doch die weit verbreitete Praxis, standardmässig das Zertifikat der privaten Multicheck AG (bzw. gateway.one) zu verlangen, führt zu einer massiven Fehlselektion und schliesst fähige Jugendliche ungerechtfertigt aus. [1, 2, 3]
Wir – Pädagogen, Psychologen, Eltern und Lehrbetriebe – fordern Sie deshalb auf: Verzichten Sie ab sofort auf den Multicheck in Ihrem Bewerbungsverfahren!
Warum der Multicheck kein faires Bild liefert:
Unser Appell an Sie als Lehrbetriebe:
Schauen Sie hin, statt auszulagern! Der Multicheck entlastet zwar Ihren administrativen Aufwand beim Vorsortieren von Bewerbungen, verstellt Ihnen aber den Blick auf die besten Talente. Ein schlechter Testtag darf nicht die berufliche Zukunft eines jungen Menschen verbauen.
Wir fordern Sie auf:
Geben wir allen Jugendlichen in der Schweiz wieder die gleiche, faire Chance auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben!
Dies ist die alte Version.