Environment

Keine Rodung von Historischen Alleen in Bern!

Petition is directed to
Simonetta Sommaruga (Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation), Bundesamt für Umwelt (BAFU), Bundesamt für Verkehr , Bundesamt für Strassenbau ASTRA
696 Supporters
70% achieved 1.000 for collection target
  1. Launched 09/09/2019
  2. Collection yet 5 weeks
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Noch ist die Stadt Bern von ein paar alten mit grosskronigen Bäumen bestückten Alleen umgeben. Einige davon befinden sich im Bundesinventar der historischen Verkehrs-wege der Schweiz. Dieses wird vom Bundesamt für Strassenbau (ASTRA) betreut. Nun ist das ASTRA bereit, diesen Schutz zugunsten von Strassenbaumassnahmen aufzugeben. Das soll mit einer Petition verhindert werden! Deshalb ist eine Petition an das UVEK, in welchem das ASTRA angesiedelt ist, lanciert worden: Wir wollen, dass die berechtigten Forderungen des Bundesamts für Umwelt (BAFU), zu grosskronigen Bäumen in städtischen oder Stadt-nahen Räumen Sorge zu tragen und so die Folgen der Klimaerwärmung zu dämpfen, im gesamten Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), beachtet werden. Das heisst, wir wollen nicht hinnehmen, dass das Bundesamt für Strassen (ASTRA), wertvolle alte Bäume für Strassenverkehrsprojekte opfert. Das ASTRA ist nicht nur für Strassenbau zuständig, sondern trägt auch die Verantwortung für den Schutz der im Bundesinventar der geschützten historischen Verkehrswege der Schweiz eingetragenen Alleen. Im konkreten Fall der inventarisierten Baumalleen an der Bolligen- und Ostermundigenstrasse fordern wir, den Schutz dieser prachtvollen historischen Alleen über die Anliegen von Verkehrsteilnehmern zu stellen, denen mehr Strassenfläche, bzw. eine neue Strassenbahn wichtiger ist als der Erhalt eines erträglichen Stadtklimas.

Reason

Erneut haben wir einen Hitzesommer erlebt. Bereits vor einem Jahr rief das BAFU Gemeinden und Bevölkerung dazu auf, nicht nur Bäume zu pflanzen, sondern vor allem zu alten grosskronigen Bäumen Sorge zu tragen; denn die spenden nicht nur Schatten, sondern speichern auch Wasser und filtern die Atemluft.(www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/publikationen-studien/publikationen/hitze-in-staedten.html und
www.are.admin.ch/are/de/home/laendliche-raeume-und-berggebiete/strategie-und-planung/anpassung-an-den-klimawandel.html)  Massnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und zum Erhalt eines erträglichen Stadtklimas sind heute ein Anliegen von nationalem Interesse. Gemäss Art. 23 VIVS sorgt das ASTRA dafür, dass die historischen Verkehrswege, wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten werden. Die Anweisungen der "Verordnung über das Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (VIVS)" müssen vom ASTRA bzw. dessen IVS-Fachstelle befolgt werden. Artikel 7 Absatz 3 sagt: Schwerwiegende Beeinträchtigungen sind bei Erfüllung einer Bundesaufgabe nur zulässig, wenn der Schutzwürdigkeit des Objektes bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen. Der Erhalt der grosskronigen gesunden alten Alleebäume an der Ostermundigen- und Bolligenstrasse im Norden Berns ist angesichts der Folgen des Klimawandels in Städtischen Gebieten zweifellos von nationalem Interesse und allgemein höherwertig als der Bau von Klima-schädigenden Autobahnerweiterungen bzw. als die Umstellung einer ÖV-Linie von Bus- auf Trambetrieb. Gemäss Art. 23 VIVS sorgt das ASTRA dafür, dass die historischen Verkehrswege, "wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten werden."  Mit unserer Petition wollen wir erreichen, dass nicht nur im BAFU. sondern im ganzen UVEK verstanden wird, dass das "allgemeine Interesse" am Erhalt der historischen Alleen so gross ist, dass diese tatsächlich "ungeschmälert erhalten werden" müssen.

Thank you for your support, Urs Dürmüller from Bern
Question to the initiator

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News

Die historischen Baumalleen könnten problemlos erhalten werden, wenn anstelle einer Tramlinie, Elektrobusse der neusten Generation eingesetzt würden. Die geplante Tramlinie benötigt einen um mehr als 10 Meter breiteren Strassenraum und erlaubt unter den Tramschienen keine Werkleitungen. Elektrobusse haben weder Schienen noch Oberleitungen, fahren Co2-frei und habe nahezu die gleiche Beförderungskapazität.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 3 h. ago

    Es werden, leider so viel alte Bäume, in Bern, gefällt. Es sind immer noch die besten Schattenspender im Sommer

  • 7 h. ago

    Weil der (alte) Baumbestand zum Stadtbild gehört und die Stadt lebenswert macht,. Unsere Lebensqualität hier ist so gut, gerade auch wegen der vielen Bäume. Eine Baumallee ist wie eine Begrüssung und Erinnerung an die Natur, in der wir alle einmal leben. Es ist ein ganz besonderes Gefühl der Schönheit und Geborgenheit und sollte allen zugänglich bleiben.

  • 7 h. ago

    wir brauchen mehr denn je Bäume

  • 19 h. ago

    Um die Umwelt zu schützen und Demokratie zu leben.

  • Nicht öffentlich Unterhaching

    20 h. ago

    Klimaschutz kennt keine Grenzen!!

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