Um Hunderassen der Kategorie ll, -das sind Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial,- führen zu dürfen, braucht man eine Haltebewilligung, im Gegensatz zu kleinen Hunden. Eine Haltebewilligung ist ein rechtsgültiges Dokument, welches erlaubt einen Hund der Kategorie ll besitzen zu dürfen. Um diese zu bekommen müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein, diese wären:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • keine laufende Strafuntersuchung oder verurteilte Delikte, welche einen verantwortungsbewussten Umgang bezweifeln lassen
  • Haftpflichtversicherung (Deckungssumme von mind. eine Million Schweizer Franken)
  • genügend kynologische Fachkenntnisse
  • persönliche und finanzielle Absicherung für einen artgerechten Umgang

Die Ausbildung für einen Hund mit erhöhtem Gefährdungspotenzial dauert drei Stunden in der Theorie und zehn praktische Lektionen à 50 Minuten. Verschiedene Grundregeln werden dem Hund und dem Besitzer beigebracht und die Prüfung muss mit mind. neun von zwölf Übungen erfolgreich abgeschlossen werden.

Deshalb fordern wir für ALLE Hunde eine angepasste Haltebewilligung! und die Listenhunde Regel sollte abgeschafft werden!

Reason

In unseren Augen sollte es auch eine Haltebewilligung für Hunderassen der Kategorie l geben, denn auch kleinere Hunde unter 45cm können zu einer Gefahr werden. Hunde der Kategorie ll werden als gefährlich eingestuft, da sie früher oft für Kämpfe genutzt worden sind, deshalb wurden sie absichtlich aggressiv ausgebildet. Jedoch kann man in unseren Augen jedem Hund, egal ob gross oder klein ein solches Verhalten angewöhnen und ihn so zu einem Risiko für Mensch und anderen Tieren machen. Jeder Hund sollte eine angemessene Ausbildung und Erziehung haben, um auch ein artgerechtes und schönes Leben führen zu können.

Thank you for your support, alisha binder from winkel
Question to the initiator

News

pro

Danke Alisha Binder für die Änderung der Petition! An den Kantonsrat gerichtet macht nun wirklich Sinn. Warten wir nun den 10.2 ab, was der Volksentscheid im Kanton ZH hergibt. Die Rassenlistenfrage wird leider in den Abstimmungsunterlagen gar nicht erwähnt, sehr traurig. Ich würde lieber Hundefachleute dieses gesamte Thema entscheiden lassen, wie damals die Blick-Leser, die Hundewelt wäre eine bessere. Kein Rass(en)ismus, auch nicht in der Schweiz. Thomas Mecklenburg TLS-Dogs.com

contra

Ihr solltet besser an die Abschaffung aller Rasselisten in der Schweiz gehen und besonders im Kanton ZH. Rasseverbote sind nicht mit dem heutigen Hundewissen vereinbar. Was soll der Mist mit Liste 1 und 2 ?! Kein Rass(en)ismus! Ein Sachkundenachweis für alle würde mehr Sinn machen. Tja, den habt ihr aber ja wieder abgeschafft, hmm. Keine Studie der Welt belegt, das Genetik einen Bezug auf Aggessivität und Gefährlichkeit eines Hundes zurück zuführen ist. Der Mensch ist immer das Problem, nicht der Hund. Mehr dazu auch unter TLS-Dogs.com