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Petition addressed to: Kirchgemeindeversammlung
Worum es geht
Seit dem vollständigen Wechsel der Kirchenpflege am 1. Juni erleben wir in unserer Kirchgemeinde eine besorgniserregende Entwicklung. Statt des versprochenen Neuanfangs mit Transparenz und Zusammenarbeit beobachten wir eine zunehmende Eskalation und einen öffentlich geführten Konflikt mit unserem Pfarrer Pascal Marquard.
Pfarrer Marquard wird wegen der Vermietung eines Gästezimmers über Airbnb öffentlich an den Pranger gestellt. Dabei werden wesentliche Tatsachen unterschlagen: Er hat die damalige Kirchenpflege nach eigener Aussage informiert, den Nettogewinn gespendet und aus einer tiefen pastoralen Überzeugung gehandelt. Das Personalhandbuch der Zürcher Kantonalkirche selbst beschreibt das Pfarrhaus als offenen und gastfreundlichen Ort.
Gleichzeitig steht die Beurteilung der ursprünglichen Vorwürfe gegen die alte Kirchenpflege durch die Aufsichtskommission der Landeskirche bis heute aus. Die neue Kirchenpflege hat gehandelt, bevor ein unabhängiges Urteil vorlag.
Wir – Mitglieder der Katholischen Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon – akzeptieren nicht, dass unsere Kirchgemeinde zum Schauplatz persönlicher Machtkämpfe wird. Wir akzeptieren nicht, dass ein verdienter Seelsorger öffentlich beschädigt wird, ohne dass der Sachverhalt unabhängig geklärt ist. Und wir akzeptieren nicht, dass die Kirchenpflege gleichzeitig als Anklägerin und Richterin auftritt.
Reason
Unsere Forderungen
Wir, die unterzeichnenden Mitglieder der Katholischen Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon, fordern:
1. Sofortiger Stopp der öffentlichen Vorverurteilung von Pfarrer Pascal Marquard Keine weiteren öffentlichen Äusserungen, die den Pfarrer als fehlbar oder eigennützig darstellen, solange der Sachverhalt nicht abschliessend und unabhängig geprüft ist.
2. Unabhängige Klärung durch die zuständigen Stellen Die Beurteilung der Vermietungsangelegenheit ist der Aufsichtskommission der Kantonalkirche und dem Generalvikariat zu überlassen. Die Kirchenpflege hat aufzuhören, gleichzeitig Anklägerin, Richterin und Vollstreckerin zu sein.
3. Einsetzung einer unabhängigen Mediation Wir fordern die sofortige Einsetzung einer neutralen Mediationsperson – durch die Kantonalkirche oder eine externe Fachstelle –, um den Konflikt zwischen Kirchenpflege und Pfarrer sachlich und fair zu lösen.
4. Transparenz über das eigene Handeln der Kirchenpflege Wer Transparenz von anderen fordert, muss sie selbst vorleben. Wir fordern Offenlegung aller Kosten für Rechtsberatung, die seit dem Amtsantritt der neuen Kirchenpflege zu Lasten der Kirchgemeinde angefallen sind, sowie einen Rechenschaftsbericht über die bisherige Amtsführung.
5. Dialog statt Konfrontation Wir fordern die Kirchenpflege auf, den persönlichen, vertraulichen Dialog mit Pfarrer Marquard auf Augenhöhe zu suchen – statt den Konflikt über Medien und öffentliche Forderungen auszutragen.
6. Stellungnahme der Kantonalkirche und des Generalvikariats Wir fordern die übergeordneten kirchlichen Stellen auf, ihr Schweigen zu brechen und aktiv zur Lösung des Konflikts beizutragen. Wegschauen ist keine Neutralität – es ist Verantwortungsverweigerung.
Warum wir unterschreiben
Weil unsere Kirchgemeinde ein Ort des Glaubens sein soll – nicht ein Schlachtfeld der Macht.
Weil ein Pfarrer, der Gastfreundschaft lebt, geschützt und nicht bestraft werden muss.
Weil Transparenz keine Einbahnstrasse ist.
Weil wir nicht zulassen, dass im Namen der Ordnung Menschlichkeit zerstört wird.
Unterschriftenliste
Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die oben genannten Forderungen an die Kirchenpflege der Katholischen Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon.
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Petition details
Petition started:
22 Jun 2026
Collection ends:
12/21/2026
Region:
Zollikon-Zumikon
Topic:
Civil rights
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