Die Öffentlichkeit und die Steuerzahlenden haben ein Recht darauf, dass das Konzert Theater Bern verantwortungsbewusst geführt wird und die Gründe beziehungsweise Hintergründe der nicht nachvollziehbaren Freistellung von Schauspieldirektorin Stephanie Gräve eingehend untersucht werden!

Wir fordern: ◾Stadt und Kanton Bern müssen als massgebliche Geldgeber ihre Verantwortung wahrnehmen! ◾Die Gründe, warum Intendant Stephan Märki beim Stiftungsrat von Konzert Theater Bern die Freistellung von Schauspieldirektorin Stephanie Gräve beantragte, müssen eingehend untersucht werden! ◾Auch die Rolle des gesamten Stiftungsrates von Konzert Theater Bern muss eingehend untersucht werden! Es reicht nicht, dass mit dem am 4.2.16 angekündigten Rücktritt von Stiftungsratspräsident Benedikt Weibel eine Art "Bauernopfer" gebracht wird.

Bis alles restlos untersucht und aufgeklärt ist, soll Stephanie Gräve Schauspieldirektorin im Konzert Theater Bern bleiben!

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition, danke!

Komitee "Forderung nach Transparenz am Konzert Theater Bern". wir-fordern-transparenz.ch

Begründung

Schon Schauspieldirektorin Iris Laufenberg hatte mit beinahe dem ganzen Schauspielteam (Dramaturgie/Ensemble) das KTB nach nur drei Jahren verlassen. Nun wurde ihre Nachfolgerin, Schauspieldirektorin Stephanie Gräve, nach nur einem halben Jahr auf Antrag von Intendant Stephan Märki vom Stiftungsrat freigestellt.

Nicht entlassen, sondern per sofort freigestellt – ohne Nennung konkreter Gründe, lediglich mit der Floskel: «inhaltliche und strategische Differenzen» (Medienmitteilung KTB vom 21.1.2016). Dies, obwohl der Stiftungsrat Stephanie Gräve im September 2014 einstimmig gewählt und Intendant Märki sie überaus gelobt hatte.

Beim Konzert Theater Bern läuft definitiv etwas falsch. Und auch diesmal sind viele Menschen, die am Konzert Theater Bern arbeiten, existentiell betroffen!

Stephanie Gräve hatte zudem in ihrem ersten halben Jahr mit vielen Stücken grossen Erfolg– sowohl künstlerisch als auch von den Publikumszahlen her. Zum Beispiel:

«Was ihr wollt» (Shakespear) – fand in Bern grossen Anklang «Hiob» (Joseph Roth) – ist eine tiefschürfende Inszenierung und praktisch immer ausverkauft «Peter Pan» (J.M. Barrie) – löste Begeisterung aus «Das Erdbeben inChili» (Kleist) – künstlerisch hochstehend und an Intensität kaum zu übertreffen

Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine solch erfolgreiche Schauspieldirektorin auf Antrag von Intendant Stephan Märki vom Stiftungsrat Konzert Theater Bern nach nur einer halben Spielsaison freigestellt wurde.

wir-fordern-transparenz.ch

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Neuigkeiten

  • Stephanie Gräve wird 2018 Intendantin in Bregenz!

    Zwei Jahre nach der ungerechten Freistellung am Konzert Theater Bern wurde Stephanie Gräve zur Intendantin des Vorarlberger Landestheaters gewählt: Die Jury, der auch der Basler Theaterdirektor Andreas Beck angehört, entschied sich aus 65 Bewerbungen einstimmig für Gräve. Dies kommt einer Bestätigung ihrer herausragenden Kompetenzen, ihrer künstlerischen Qualitäten und ihrer menschlichen Integrität gleich. Wir gratulieren Stephanie Gräve und Bregenz!

    Ihnen allen danken wir nochmals ganz herzlich, dass Sie diese Petition und damit Stephanie Gräve unterstützten! Danke auch allen, die sich in den vergangenen zwei Jahren für Veränderungen am KTB stark gemacht haben. Und danke an alle, die Stephanie Gräve die letzten zwei Jahre in Bern vermissten und weiterhin unterstützten!

    Wer Stephanie Gräve persönlich gratulieren will, kann dies heute Abend in Bern-Bümpliz:
    Sie hat die Projektleitung des modernen Weihnachtsspiels: «Hündchen muss zu Hause bleiben»
    Kath. Kirche St. Antonius, Burgunderstrasse 124, 3018 Bern-Bümpliz
    Eintritt: Fr. 30.- / Fr. 15.-; Reservationen unter: 031 996 10 95

    Stephanie Gräve wünschen wir von Herzen eine hoffnungsstarke Weihnachtszeit, ein glückliches Neues Jahr und alles erdenklich Gute in Bregenz!

    Herzliche Grüsse und schöne Festtage
    Komitee Forderung nach Transparenz am Konzert Theater Bern
    wir-fordern-transparenz.ch

    P.S.: Lesen Sie den Artikel von Christoph Reichenau auf journal-b:
    www.journal-b.ch/de/082013/kultur/2948/Sie-hat-es-geschafft!.htm

  • Sechs von vierzehn Schauspielern verlassen das Stadttheater Bern! Und nicht alle freiwillig. Dabei versprach die KTB-Leitung, mit diesem Ensemble «in die Zukunft gehen»…

    Hier gehts zu den Medienberichten:
    wir-fordern-transparenz.ch/pressemitteilungen/

    Wir danken den Politiker*innen, die sich gegen die Missstände am KTB wehren:
    1 Interpellation, 2 Postulate und 2 Kleine Anfragen finden sich über diesen Link:
    wir-fordern-transparenz.ch/politik/

    Wir danken allen, die nicht locker lassen und sich weiterhin dafür engagieren, dass möglichst bald ein anderes KTB mit verantwortungsvoller Leitung entsteht.

  • Liebe Unterstützer*innen

    Wir danken Ihnen – den 645! Unterstützer*innen – am letzten Tag unserer Petitionsdauer von ganzem Herzen.

    Ihre Unterstützung hat uns und Stephanie Gräve gerade in den ersten Monaten nach der unsäglichen Freistellung am 21.1.2016 sehr viel Kraft und Mut gegeben. Danke!

    Dass die politisch Verantwortlichen – besonders die hauptsächlichen Geldgeber des KTBs – wenig bis nichts unternommen haben und der Stiftungsrat die ganze Affäre einfach ausgesessen hat, ist aus unserer Sicht eine Schande.

    Wir haben alles getan, was uns – besonders auch kräftemässig – möglich war. In verschiedener Hinsicht waren uns die Hände gebunden: Wir konnten nicht namentlich an die Öffentlichkeit gehen, da es aller Wahrscheinlichkeit nach zum Schaden von KTB-Angestellten gewesen wäre. Wir haben ab März/April mehrheitlich geschwiegen: Zum einen, damit die Schauspielenden/Theaterschaffenden ohne zusätzliche Repressalien weiterarbeiten konnten. Zum andern zum Schutz von Schauspieldirektorin Stephanie Gräve: Sie hatte und hat absolutes Redeverbot. Wenn wir Fakten gepostet hätten, die wir von ihr wissen, so hätte dies juristisch gegen sie verwendet werden können. Dies wollten wir auf jeden Fall verhindern.

    Wir hoffen, dass dem Rücktritt von Stiftungsratspräsident Benedikt Weibel möglichst schnell viele weitere Rücktritte von Stiftungsratsmitglieder folge;, dass die politisch Verantwortlichen und die Geldgeber der KTB-Leitung auf die Finger schauen; dass Märkis Vertrag zumindest 2019 nicht mehr verlängern wird… und dass in Bern einst wieder ein Stadttheater entsteht, das nicht durch seine Personalpolitik und Willkür, sondern durch seine Kunst Geschichte(n) schreibt.

    Die Juristen vonseiten KTB und Stephanie Gräve haben sich geeinigt, vgl.:
    07.07.2016, Der Bund: "Offene Rechnungen"
    www.derbund.ch/bern/stadt/offene-rechnungen/story/26019472
    06.07.2016, Berner Zeitung: "Theater muss Gräves Abgang vergolden"
    www.bernerzeitung.ch/region/bern/nach-rausschmiss-graeve-erhaelt-entschaedigung/story/24746363

    Doch der Schaden, der dem KTB erwachsen ist und das Unrecht, das Stephanie Gräve erfahren hat, sind damit nicht beglichen.

    Die neuesten Artikel der Presse sowie die Kommentare auf Nachtkritik machen dies in aller Deutlichkeit klar:

    Im journal-b berichtet Christoph Reichenau – ehemaliger Kultursekretär der Stadt Bern und damit jemand, der die Geschäfte hier sehr gut kennt – über die Affäre der Freistellung:

    • 20.06.2016, journal-b: "Das Theater im Stadttheater":
    www.journal-b.ch/de/082013/kultur/2451/Das-Theater-im-Stadttheater.htm
    • 28.05.2016, journal-b: "Das Schweigen der Lämmer":
    www.journal-b.ch/de/082013/kultur/2431/Das-Schweigen-der-L
    • 2.5.16, journal-b: "Hintergründe zur Freistellung am KTB":
    www.journal-b.ch/de/082013/kultur/2407/Hintergr%C3%BCnde-zur-Freistellung-am-KTB.htm
    • 7.7.16, journal-b: "Am Ende eine dürre Mitteilung":
    www.journal-b.ch/de/082013/kultur/2460/Am-Ende-ein-dürre-Mitteilung.htm

    Auch bei Kulturschaffenden stösst die Freistellung, das Aussitzen der ganzen Affäre und das weitere Vorgehen des KTBs nach wie vor auf Kritik:
    • 29.06.2016: „Die genau gleichen Fehler“ (Der Bund)
    www.derbund.ch/kultur/theater/Die- genau-gleichen-Fehler/story/17419175#mostPopularComment

    Die zahlreichen Kommentare auf Nachtkritik zeigen deutlich, dass es bezüglich der Causa Märki wohl "viele Leichen im Keller" gibt (wann wird das IRM aktiv?):

    - 23.05.2016: "Er ist ja nicht der Alleinherrscher"
    www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12604:presseschau-vom-23-mai-2016-der-bund-aus-bern-spricht-ausfuehrlich-mit-dem-berner-intendanten-stephan-maerki&catid=242:presseschau&Itemid=62

    Aufgrund all dessen ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen genau hinschauen, wie Intendant Märki weiter kutschiert – und aus den Fehlern lernen. Unsererseits werden wir dies auf der Homepage www.wir-fordern-transparenz.ch tun.

    Ihnen allen danken wir für Ihre Unterstützung und Solidarität!

    Herzliche Grüsse

    Komitee "Wir fordern Transparenz am Konzert Theater Bern"
    www.wir-fordern-transparenz.ch

Pro

Ich bitte zu bedenken, daß alle am Theater Beschäftigen vertraglich zu Loyalität verpflichtet sind und sich öffentlich nicht äußern dürfen, andernfalls kann eine fristlose Kündigung drohen. Vielleicht wird hier die Anonymität als Hilfe zur Transparenz gebraucht...

Contra

Das Komitee „Forderung nach Transparenz“ ist insgesamt anonym. Soviel zur Transparenz.