• Von: Andreas Tscheulin mehr
  • An: Regierungsrat des Kantons Aargau
  • Region: Schweiz mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 2.090 Unterstützer
    2 in Schweiz
    Sammlung abgeschlossen

Auf ein Atom-Endlager im Kanton Aargau ist zu verzichten!

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Auf ein Atom-Endlager im Kantons Aargau ist zu verzichten. Man wartet zunächst, bis einige andere Staaten diese Frage gelöst haben, und wertet nachher sorgfälig die technologischen Erkenntnisse aus und durchleuchtet deren politischen Prozesse.

Begründung:

Endlich, unser Regierungsrat spricht „Klartext“: Am politischen Prozess liegt es. Meiner Meinung nach sollte man zudem das wertvoll erworbene theoretische Wissen über die Endlagermöglichkeiten der Geologen und Ingenieure des Bundes für die internationale Forschung zum Thema Lagerung hochradioaktiver Abfälle würdigen. Aber man sollte unbedingt nach dem Management Grundprinzip verfahren: „Aus anderen Fehlern zu lernen ist besser als eigene zu machen.“ Das Endlager der „Atommacht“ Frankreich sowie das zur Diskussion stehende Endlager in Deutschland sollten genau unter die Lupe genommen werden. Es ist eine Maxime der guteidgenössischen Politik der Zurückhaltung und des Abwartens, eben das neuerworbene Wissen über Endlager-Technologien und die entsprechenden Möglichkeiten darüber auszuwerten und Technologien kritisch zu hinterfragen. Dabei vorzupreschen bringt nichts, aber rein gar nichts in Franken und Rappen (dieser Technologie- oder Wissensvorsprung ist nicht wie auf einem Markt handelbar) sowie auch keinen Applaus der Staatengemeinschaft, dass die Schweiz jetzt eine der Ersten weltweit ist, welche die Endlagerfrage gelöst hat. Man müsste nach meiner Meinung unbedingt auch auf die USA warten, welche die Endlagerung bisher noch nicht gelöst hat. Der politische Prozess unserer Schwesterrepublik ist dem schweizerischen am Ähnlichsten. Neben dem Parlament mit den Repräsentanten, welche im Volksproporz gewählt werden, gibt es auch für kleine Randregionen Senatoren, nämlich zwei pro Teilstaat. Zudem kennen viele Teilstaaten auch Volksabstimmungen. Um auf den politischen Prozess der Schweiz zu kommen bleibt wohl anzunehmen, dass am Schluss eine Randregion wie der nördliche Aargau („also doch Jura-Ost“) gesamtschweizerisch haushoch überstimmt wird. Nach dem Motto: „Dieses Wochenende Abstimmung! Bitte entsorgen Sie Ihren Stimmzettel in der dazugehörenden Urne, danke!“ Es bleibt mir nur noch zu sagen der allseits bekannte (abgewandelte) Werbespruch der Atomkraftbewegung bringt es auf den Punkt: „Atomendlager - nein danke!“

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

5070, 31.01.2015 (aktiv bis 30.07.2015)


Neuigkeiten

Mit Freude konnte ich feststellen, dass 300 Unterstützer meine Petition bis heute entweder online oder handschriftlich gezeichnet haben. Die Petition habe ich vor gut einer Woche lanciert und freue mich über den grossen Zuspruch der Aargauer Bevölkerung. Herzliche ...

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Debatte zur Petition

PRO: Der radioaktive Atommüll ist von einer derartigen Bedeutsamkeit, dass es bisher nämlich noch kein Land der Welt geschafft hat, ein geeignetes Endlager einzurichten. Der nukleare Abfall muss nämlich rund eine Million Jahre unter der Erde bleiben, von der ...

CONTRA: Es sind 3 AKW im Aargau ; Alle profitieren davon , _Energie , Steuererträge _ das bedeutet Hoher Standard , nun aber sollen Andere die unbequemen Lasten der strahlenden Restmaterie tragen , ?? sehr Traurig anzusehen man sich dagegen tut , wirklich ! wer ...

CONTRA: Warum können sich eigentlich die deutschen und die Schweizer Behörden nicht zusammentun und grenzüberschreitend ein gemeinsames Lager für abgebrannte Kernbrennstoffe bauen? Viele Beteiligte sind sich einig, dass die geologischen Formationen (Stabilität) ...

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Petitionsverlauf

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