Auf ein Atom-Endlager im Kantons Aargau ist zu verzichten. Man wartet zunächst, bis einige andere Staaten diese Frage gelöst haben, und wertet nachher sorgfälig die technologischen Erkenntnisse aus und durchleuchtet deren politischen Prozesse.

Begründung

Endlich, unser Regierungsrat spricht „Klartext“: Am politischen Prozess liegt es. Meiner Meinung nach sollte man zudem das wertvoll erworbene theoretische Wissen über die Endlagermöglichkeiten der Geologen und Ingenieure des Bundes für die internationale Forschung zum Thema Lagerung hochradioaktiver Abfälle würdigen. Aber man sollte unbedingt nach dem Management Grundprinzip verfahren: „Aus anderen Fehlern zu lernen ist besser als eigene zu machen.“ Das Endlager der „Atommacht“ Frankreich sowie das zur Diskussion stehende Endlager in Deutschland sollten genau unter die Lupe genommen werden. Es ist eine Maxime der guteidgenössischen Politik der Zurückhaltung und des Abwartens, eben das neuerworbene Wissen über Endlager-Technologien und die entsprechenden Möglichkeiten darüber auszuwerten und Technologien kritisch zu hinterfragen. Dabei vorzupreschen bringt nichts, aber rein gar nichts in Franken und Rappen (dieser Technologie- oder Wissensvorsprung ist nicht wie auf einem Markt handelbar) sowie auch keinen Applaus der Staatengemeinschaft, dass die Schweiz jetzt eine der Ersten weltweit ist, welche die Endlagerfrage gelöst hat. Man müsste nach meiner Meinung unbedingt auch auf die USA warten, welche die Endlagerung bisher noch nicht gelöst hat. Der politische Prozess unserer Schwesterrepublik ist dem schweizerischen am Ähnlichsten. Neben dem Parlament mit den Repräsentanten, welche im Volksproporz gewählt werden, gibt es auch für kleine Randregionen Senatoren, nämlich zwei pro Teilstaat. Zudem kennen viele Teilstaaten auch Volksabstimmungen. Um auf den politischen Prozess der Schweiz zu kommen bleibt wohl anzunehmen, dass am Schluss eine Randregion wie der nördliche Aargau („also doch Jura-Ost“) gesamtschweizerisch haushoch überstimmt wird. Nach dem Motto: „Dieses Wochenende Abstimmung! Bitte entsorgen Sie Ihren Stimmzettel in der dazugehörenden Urne, danke!“ Es bleibt mir nur noch zu sagen der allseits bekannte (abgewandelte) Werbespruch der Atomkraftbewegung bringt es auf den Punkt: „Atomendlager - nein danke!“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andreas Tscheulin aus 5070
Frage an den Initiator

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  • Mit Freude konnte ich feststellen, dass 300 Unterstützer meine Petition bis heute entweder online oder handschriftlich gezeichnet haben. Die Petition habe ich vor gut einer Woche lanciert und freue mich über den grossen Zuspruch der Aargauer Bevölkerung.

    Herzliche Grüsse

    Ihr

    Andreas Tscheulin

  • Werte Unterzeichnende

    Nun sind 200 Unterschriften für die Petition an den Regierungsrat gesammelt. Ab heute sind auch Bögen in gedruckter Form bei mir erhältlich.
    Diese können bei:

    NAIN - Nein zum Atomendlager im Nordaargau
    c/o
    Andreas Tscheulin
    Hauptstrasse 26
    5070 Frick
    T: 079 / 520 67 70

    bestellt werden und sind kostenlos inklusive Versand!

    Was wir jetzt brauchen sind noch weitere fleissige Sammlerinnen und Sammler, welche Bögen mit Unterschriften sammeln und an mich retournieren und unbedingt auch Standaktionen durchführen. Wer uns einen guten Standort für eine Sammelaktion zur Verfügung stellen will, soll sich ebenfalls bei mir melden!

    mit freundlichen Grüssen

    Andreas Tscheulin

  • Geschätzte Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichner. Jetzt sind wir in die entscheidende Phase getreten. Bitte macht auch Ihr Werbung für meine Petition in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis. Nur so kommen wir auf eine möglichst hohe Anzahl von Unterschriften für die Petition. Als eine der Ersten haben gezeichnet:

    Andreas Tscheulin, Hauptstrasse 26, 5070 Frick (Initiant der Petition)
    Christoph Riner, Oberzeiherstrasse , 5079 Zeihen - Grossrat
    Tanja Suter, Bachmatt 10, 5073 Gipf-Oberfrick - Grossrätin
    René Kunz, Breitestrasse 14, 5734 Reinach - ehem. Grossrat
    Jonas Fricker, Brenntweg 1, 5400 Baden - Grossrat und Präsident der Grünen Aargau

    Unterzeichnen auch Sie meine Petition an den Regierungsrat des Kantons Aargau!

    mit freundlichen Grüssen

    Andreas Tscheulin

Pro

Der radioaktive Atommüll ist von einer derartigen Bedeutsamkeit, dass es bisher nämlich noch kein Land der Welt geschafft hat, ein geeignetes Endlager einzurichten. Der nukleare Abfall muss nämlich rund eine Million Jahre unter der Erde bleiben, von der Umwelt total abgeschirmt, strahlt aber teilweise trotzdem noch weiter. Nun soll also der Kanton Aargau für ein Endlager den Kopf hinhalten, die gewaltigen Altlasten aus der Nutzung der Kernenergie verschwinden zu lassen (die Sondermülldeponie Kölliken lässt grüssen).

Contra

Es sind 3 AKW im Aargau ; Alle profitieren davon , _Energie , Steuererträge _ das bedeutet Hoher Standard , nun aber sollen Andere die unbequemen Lasten der strahlenden Restmaterie tragen , ?? sehr Traurig anzusehen man sich dagegen tut , wirklich ! wer A sagt muss auch B sagen soll heissen wer ein AKW erstellt und benutzt muss auch für die Folgen geradestehen "also Allle " . , soll heissen für ein tiefen ENDLAGER ist dringender Bedarf angesagt ohne wenn und aber ! Und am gescheitesten sofort , aufgeschoben ist nicht aufgehoben .