Keine Sparmassnahmen an den Heilpädagogischen Schulen auf dem Buckel der schwächsten Kinder

Petition richtet sich an
Landrat von Basel-Landschaft

1.114 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Mai 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

17.01.2026, 17:03

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Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,

herzlichen Dank für Ihre Unterstützung unserer beiden Petitionen. Rund 2000 Menschen haben damit ein starkes Zeichen gesetzt – für mehr Entlastung von Familien mit Kindern mit komplexen Behinderungen und für tragfähige Rahmenbedingungen in der Sonderschulung im Kanton Baselland.

Am 17. Januar 2026 hat die Basellandschaftliche Zeitung ausführlich über die Situation von Familien mit Kindern mit komplexen Behinderungen berichtet (vgl. Beilage). Der Artikel zeigt deutlich: Die geschilderten Schwierigkeiten sind kein Einzelfall, sondern Ausdruck struktureller Engpässe – verstärkt durch Sparmassnahmen und fehlende passende Angebote.

Auch politisch bleibt das Thema aktuell und in Bewegung:

Ein Budgetantrag von CHF 5 Mio. zugunsten der Sonderschulen, der die Lage kurzfristig hätte entschärfen können, wurde am 10. Dezember 2025 knapp abgelehnt – unter anderem aus prozessualen Gründen, nicht aufgrund einer inhaltlichen Ablehnung des Bedarfs.

Die Themen Sonderschulung und Familienentlastung werden 2026 mehrfach im Landrat traktandiert, unter anderem im Rahmen der Diskussion zum Postulat «Sicherstellung der Bildungs- und Betreuungsqualität an den Sonderschulen». Zudem ist die Regierung verpflichtet, dem Landrat einen umfassenden Bericht zur Situation in den Sonderschulen vorzulegen.

Auch unsere beiden Petitionen befinden sich nun im parlamentarischen Prozess:
Die Petitionskommission des Landrats hat die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion aufgefordert, zu beiden Petitionen eine schriftliche Stellungnahme einzureichen. Sobald diese vorliegt, wird sie uns zugestellt.
Am 3. März 2026 werden wir als Petitionseinreichende gegenüber der Petitionskommission Stellung nehmen.

Parallel dazu ist der Fall von Noé weiterhin beim Kantonsgericht hängig. Unabhängig vom juristischen Ausgang zeigt sich bereits jetzt: Die aktuellen gesetzlichen, finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen reichen nicht aus, um Kinder mit komplexem Unterstützungsbedarf und ihre Familien zuverlässig zu schützen und zu entlasten. Der Fall von Noé steht exemplarisch für viele weitere Betroffene in Baselland.

Ihre Unterstützung gibt diesem Anliegen Gewicht – politisch, gesellschaftlich und menschlich. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.
Selbstverständlich halten wir Sie über die nächsten Schritte und Entwicklungen im politischen Prozess weiterhin auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüssen

Elterngruppe für Familienentlastung im Baselbiet

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93 %
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