Für die Aufhebung des pauschalen Rottweiler-Verbot im Kanton Zürich

Petition richtet sich an
Regierungsrat

13.503 Unterschriften

Sammlung beendet

13.503 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 09.01.2025
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

24.12.2024, 06:36

Danke an alle Unterstützer, die uns auf einen Social-Media-Beitrag aufmerksam gemacht haben, in dem unsere Petition öffentlich kritisiert wurde. Es scheint, dass der Petitionstext möglicherweise nicht vollständig gelesen wurde. Daher möchten wir die zentralen Punkte nochmals klarstellen:

1. Verantwortung der Halter:
Unsere Petition verharmlost das Thema nicht. Sie fordert explizit strengere Auflagen für Hundebesitzer und verpflichtende Schulungen. Das Ziel ist es, die Verantwortung bei den Haltern zu stärken, da die Haltung eines Hundes oft wichtiger ist als seine Rasse.

2. Unterstützung kontrollierter Zucht:
Der Schweizerische Rottweiler Club (SRC) sorgt bereits für hohe Zuchtstandards. Wir setzen uns dafür ein, dass Hunde aus seriöser Zucht stammen. Schwarzzuchten und unseriöse Importe stellen jedoch ein Problem dar, das dringend angegangen werden muss.

3. Wissenschaftliche Grundlage:
Aussagen wie „Hunde werden nicht böse geboren“ sind keine Verharmlosung, sondern basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Verhalten eines Hundes wird wesentlich durch Haltung und Erziehung geprägt.

4. Die Petition als erster Schritt:
Politische Veränderungen brauchen Zeit. Unsere Petition soll eine faktenbasierte Diskussion anstoßen und aufzeigen, dass praxisnahe Lösungen statt pauschaler Verbote notwendig sind. Gemeinsam mit Betroffenen planen wir zudem eine Beschwerde gegen das ab 1. Januar geltende Verbot, um dessen Verhältnismäßigkeit prüfen zu lassen.

5. Nachhaltige Maßnahmen:
Wir unterstützen strenge Hürden für die Haltung und Ausbildung von Hunden sowie klare Regeln – genau das, was von Kritikern ebenfalls gefordert wird. Unser Ziel ist eine verantwortungsvolle Hundehaltung, die alle Rassen umfasst.

Wir laden die Verfasserin des Beitrags herzlich ein, mit uns in den Dialog zu treten. Konstruktive Kritik ist willkommen, und wir freuen uns auf einen Austausch, der die Sache voranbringt.

Wir möchten uns von Herzen bei euch allen bedanken! Eure Unterstützung zeigt, wie wichtig eine faktenbasierte Diskussion und verantwortungsvolle Hundehaltung sind.
Herzlichen Dank!



21.12.2024, 09:24

Wir wollen einen ausgearbeiteten Gegenvorschlag unterbreiten. Dieser ist Hilfreich für unsere Kampagne.
So erreichen wir etwas!


Neue Begründung:

Das pauschale Verbot von Rottweilern beruht auf Vorurteilen und veralteten Vorstellungen von „gefährlichen Rassen“. Zahlreiche wissenschaftliche Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass das Verhalten von Hunden in erster Linie von ihrer Sozialisierung, Erziehung und Haltung abhängt – nicht von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse.

Eine verantwortungsvolle Hundehaltung, gepaart mit artgerechter Beschäftigung und sozialem Training, kann das Risiko von Zwischenfällen deutlich minimieren. Ein generelles Verbot hingegen trifft vor allem verantwortungsbewusste Besitzerinnen und Besitzer, die ihre Tiere umsichtig führen. Zudem werden gut sozialisierte Hunde ohne triftigen Grund stigmatisiert und ausgeschlossen.

Durch die Aufhebung des Verbots kann eine vernünftige, fachlich fundierte Hundepolitik Einzug halten, welche die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet, ohne bestimmte Rassen willkürlich zu diskriminieren. Statt Angst und Misstrauen zu schüren, setzen wir auf Aufklärung, Sachverstand und ein differenziertes Vorgehen. So schaffen wir ein gerechteres, friedlicheres Miteinander von Mensch und Hund.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen – statt Rasseverbote!

Rasseverbote lösen keine ProblemeAnstatt Hunderassen wie Rottweiler zu stigmatisieren und zu verbieten, brauchen wir durchdachte Maßnahmen, die auf Verantwortung und Wissen setzen. Pauschale Verbote basieren auf Vorurteilen und veralteten Annahmen – sie lösen keine Probleme, sondern schaffen neue.Der Kanton Zürich zeigt jedoch ein gefährliches Beispiel: Ab 2025 sollen die Pflichtschulungen für Hundehalter von 14 auf nur 6 Lektionen reduziert werden – das schwächt die Verantwortung und erhöht die Risiken!

Unsere Forderung: Verantwortung statt DiskriminierungWir setzen uns für eine sinnvolle Alternative zu Rasseverboten ein, die auf Verantwortung, Schulung und Aufsicht basiert. Hier ist unser Vorschlag:

Vor der Anschaffung eines Hundes: HalterbewilligungDie Halterbewilligung soll sicherstellen, dass nur verantwortungsbewusste Personen Hunde halten können:o  Mindestalter: 18 Jahre.o  Keine strafrechtlichen Bedenken: Keine laufenden Strafuntersuchungen oder Verurteilungen, die Zweifel am verantwortungsvollen Umgang mit Hunden aufwerfen.o  Haftpflichtversicherung: Nachweis einer gültigen Versicherung.o  Kynologische Kenntnisse: Nachweis theoretischer Grundlagen über Hundeverhalten und Haltungo  Finanzielle und persönliche Stabilität: Die Person muss in der Lage sein, für den Hund zu sorgen.

Nach der Übernahme eines Hundes: Schulung und Prüfung1.      Hundeerziehungskurs:o  Muss spätestens sechs Monate nach Anschaffung begonnen werden.o  Kursinhalte:Theorieteil: 3 Stunden.Praktische Übungslektionen: Mindestens 10 Einheiten à 50 Minuten, verteilt auf verschiedene Tage.

2.      Halterprüfung:o  Muss spätestens bis zum 30. Lebensmonat des Hundes absolviert werden.o  Für Hunde, die im Alter von mindestens 18 Monaten übernommen wurden: Kurs und Prüfung innerhalb eines Jahres nach Anschaffung.

Regeln für Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial:o  Im öffentlich zugänglichen Raum:o  Leinenpflichto  Optional: Maulkorbpflicht, die durch einen bestandenen Wesenstest und regelmäßige Überprüfungen entfallen kann.

Warum Rasseverbote keine Lösung sindo  Das pauschale Verbot von Hunderassen wie Rottweilern basiert auf Vorurteilen und veralteten Annahmen.o  Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Verhalten eines Hundes von seiner Erziehung, Sozialisierung und Haltung abhängt – nicht von seiner Rasse.o  Rasselisten treffen die Falschen: Sie diskriminieren gut sozialisierte Hunde und verantwortungsvolle Halterinnen und Halter.

Eine verantwortungsvolle HundepolitikMit durchdachten Regeln, Schulungen und klaren Auflagen schaffen wir ein System, das Sicherheit und Fairness miteinander verbindet.o  Aufklärung statt Angst: Informierte Halter sind die beste Prävention.o  Gemeinsames Handeln: Durch Kooperationen mit Tierschutzorganisationen, Hundevereinen und lokalen Behörden können wir nachhaltige Lösungen umsetzen.

Unsere Botschaft:Hunde sind nicht das Problem – Verantwortung und Wissen sind der Schlüssel. Lasst uns durchdachte Regeln und Schulungen fördern, statt Vorurteile zu schüren. Gemeinsam können wir die Sicherheit und das Wohlergehen aller gewährleisten.

Rasse ist keine Schuld. Unterstütze uns



Neues Zeichnungsende: 18.06.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 8.933





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