Region: Opfikon
Erfolg
Bild der Petition Nein zu Unisex-Toiletten an der Schule Mettlen in Opfikon

Nein zu Unisex-Toiletten an der Schule Mettlen in Opfikon

Petition richtet sich an
Gemeinderat

794 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

794 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Debatte

Neues Pro Argument

Pro

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Der Bedarf an Unisex-Toiletten in dieser Altersgruppe ist sehr gering. Gemäss der Studie "Quality of life and associated factors in Swiss trans people: a cross-sectional study" bei Erwachsenen die Quato zwischen 0.1% und 1.1%. In der hier im Kontext stehenden Altergruppe ist sie schlicht nicht messbar. Dem gegenüber steht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Kinder Schaden nehmen (z. B. durch Mobbing, Überforderung, Scham). Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist in keinster Weise gegeben.

4.0

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1. Scham- und Entwicklungsphase Kinder zwischen 4 und 12 Jahren entwickeln erst ihr Körper- und Schamgefühl. Gemeinsame Toiletten konfrontieren sie unnötig früh mit Ge-schlechtsunterschieden und bergen mehr Risiken für Unsicherheit und sexualisierte Situationen als sie Nutzen bringen.

3.8

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Grenzen und Schutzraume Geschlechtergetrennte Toiletten sichern Privatsphäre und vermitteln Kindern, dass Intimsphäre respektiert wird. Werden diese Grenzen aufgeho-ben, schwächt dies Schutzräume, die gerade in der Grundschule besonders wichtig sind.

3.3

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Neues Contra Argument

Contra

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3 von 3: Springen wir nun in die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts. Es gibt kein vernünftiges Argument dafür, öffentliche Toiletten nach Geschlechtern oder gar nach Rassen zu trennen. Wenn ein Kind eine Einzelkabine betritt, geniesst es vollständige Privatsphäre. Warum es sich danach nicht mit Kindern des anderen Geschlechts die Hände waschen kann, ist mir unverständlich. Auch die heikle Herausforderung, Kinder unterzubringen, die seit ihrer Geburt intersexuell sind, würde elegant gelöst.

0.0

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2 von 3: Die systematische Einführung geht auf die viktorianische "Separate Spheres"-Ideologie des 19. Jahrhunderts zurück: Frauen sollten sich auf das Private, Heim und Familie, beschränken, während Männer die öffentliche Sphäre von Wirtschaft und Politik dominierten. Die Trennung der Toiletten beruhte zudem auf pseudowissenschaftlichen Annahmen, Frauen seien körperlich und geistig schwächer und müssten in öffentlichen Räumen geschützt werden.

0.0

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Geschlechtergetrennte öffentliche Toiletten sind ein relativ modernes Phänomen. Die ersten ausschliesslich für Frauen und Männer vorgesehenen Toiletten Mitte des 18. Jahrhunderts waren ein exzentrisches Novum, das Gäste höchst amüsant fanden. Dabei ging es eher darum, die Vornehmheit der Oberschicht zu demonstrieren, als funktionale Bedürfnisse zu erfüllen.

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