Region: Wien

Rettet den Post SV Wien und den Postsportplatz in Hernals für alle!

Petition richtet sich an
Stadt Wien, Österreichische Post AG (als Eigentümerin des Postsportplatz Hernals), Bundesminister für Sport, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesminister für Finanzen, ÖBAG

25.202 Unterschriften

97 %
26.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Stadt Wien, Österreichische Post AG (als Eigentümerin des Postsportplatz Hernals), Bundesminister für Sport, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesminister für Finanzen, ÖBAG

Der Post SV kämpft um sein sportliches Überleben!
Ab Ende 2027 stehen 5.000 Mitglieder der 15 Sektionen, also Breiten- und Spitzensportler:innen, sprichwörtlich auf der Straße, darunter 2.000 Kinder und Jugendliche, die hier trainieren, Freundschaften schließen, Selbstvertrauen aufbauen und lernen, was Zusammenhalt und Integration bedeuten.
Denn der Pachtvertrag mit der POST AG, der Eigentümerin des Postsportareals in Wien-Hernals, läuft aus.

Das traditionsreiche Sportareal in Wien-Hernals wird im Juni 2026 neu ausgeschrieben – und soll teilweise an einen kommerziellen Betreiber vergeben und teilweise verbaut werden. Der Post SV wird sich zwar an dieser EU-weiten (!) Ausschreibung beteiligen. Doch die Chancen als gemeinnütziger Verein gegen gewinnorientierte Mitbewerber sind ungewiss. Was hier droht, ist der Verlust von einem vielfältigen, leistbaren Sportangebot durch den POST SV im Westen Wiens.
Das darf nicht passieren! Der Post SV muss am Postsportplatz im 17. Bezirk bleiben!

Begründung

Wir wollen eine nachhaltige Lösung für den POST SV und den Postsportplatz.
Der Postsportplatz ist mit 15 ha die größte Sportanlage Österreichs und seit 1937 die sportliche Heimat des Post SV. An einem gut erreichbaren Standort bietet der Post SV vielfältige Trainingsmöglichkeiten im Breiten- und Leistungssport in 15 verschiedenen Sportarten von Fußball, Tennis, Landhockey, Hand-, Basket-, (Beach-)Volleyball bis Minigolf uvm. An diesem einzigartigen Sport- und Freizeitareal finden seit Generationen Wienerinnen und Wiener aller Altersgruppen Raum für Bewegung, Begegnung und Entwicklung.

Wir wollen, dass die POST AG und die Stadt Wien gemeinsam mit dem POST SV eine nachhaltige und sozialverträgliche Lösung für den Verein am Postsportplatz finden - damit der POST SV langfristig in seiner heutigen Vielfalt am Postsportplatz abgesichert wird und die Sportstätten in ihrer jetzigen Größe erhalten bleiben.
Denn hier beim Post SV, als größtem Amateursportverein Wiens, passiert weit mehr als nur Sport:

  • Post SV bedeutet Gesundheitsförderung für Menschen aus allen Einkommensschichten, insbesondere für Kinder und Jugendliche.
  • Post SV für alle: Auch im Leistungssport ist der Post SV mit über 100 österreichischen Staatsmeistertiteln ein wichtiger Player in der Wiener bzw. österreichischen Sportlandschaft.
  • Post SV ist Vielfalt: Hier treffen sich Menschen aus allen Altersgruppen und allen Teilen der Gesellschaft aus über 30 Nationen. Denn Sport verbindet und ist gemeinsame Sprache.
  • Post SV ist Familie: Hier wird gemeinsam gewonnen und verloren, motiviert und getröstet und gefeiert. Hier werden Kinder gemeinsam groß, schließen Freundschaften fürs Leben und bringen Jahrzehnte später ihre Enkelkinder zum Training.

All das steht jetzt auf dem Spiel:
Mit deiner Unterschrift setzt auch du dich dafür ein, dass der Post SV am Postsportplatz bleiben kann und das vielfältige, leistbare und gut erreichbare Sportangebot für alle Wiener:innen erhalten wird!
Bitte unterschreibe jetzt – und hilf mit, die Zukunft des Post SV am Postsportplatz und die Sportstätten zu sichern!

Quellen:
www.rettet-den-postsv.at
https://www.wien.gv.at/stadtplanung/postsportareal

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Initiative "Rettet den Post SV", Wien
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 04.03.2026
Sammlung endet: 03.09.2026
Region: Wien
Kategorie: Sport

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Neuigkeiten

  • Heute ist ein schwarzer Tag für den gemeinnützigen Sport am Postsportplatz.

    Die POST AG hat – kurz vor Ferienbeginn den Betrieb des Postsportplatzes europaweit ausgeschrieben – obwohl der POST SV über einen unbefristeten Mietvertrag verfügt. Und das sogar noch vor dem geplanten morgigen (!) juristischen Austausch zwischen Verein und POST AG.

    Damit werden Fakten geschaffen, obwohl zentrale rechtliche und politische Fragen weiterhin unbeantwortet sind.

    Was bedeutet das?
    Die Pläne der POST AG gefährden massiv den Fortbestand des POST SV und den bislang 100 % gemeinnützigen Postsportplatz:

    • Ein Teil der Fläche soll in Bauland umgewidmet und mit „leistbaren“ Wohnbau genutzt werden – anstelle von Entsiegelung und Nutzung als zusätzliche Sportflächen.
    • 27 Tennis- und 4 Beachvolleyballplätze sollen künftig gewerblich-kommerziell statt gemeinnützig betrieben werden.
    • Dem POST SV wird damit seine wichtigste Einnahmequelle entzogen.

    Davon betroffen sind 5.000 Sportler:innen – darunter 2.000 Kinder und Jugendliche.

    Besonders unverständlich ist: Bis heute bleibt seitens der POST AG, der Stadtregierung sowie Sport- und Wirtschaftsminister Folgendes unbeantwortet:

    • Warum wird mit der Ausschreibung ein bestehender Mietvertrag und das Sportstättenschutzgesetz ignoriert?
    • Warum wird die Ausschreibung als alternativlos dargestellt?
    • Warum erfolgt die Ausschreibung vor dem städtebaulichen Leitbild?
    • Wie will die Politik den langfristigen Erhalt dieser wichtigen Sportflächen sicherstellen?
    • Wie will sie einen der größten Sportvereine Wiens konkret unterstützen, damit dieser überleben kann?

    Die Initiative und der Verein haben in den letzten Wochen wirklich viele Mails und Gesprächsangebote dazu ausgeschickt und wir warten auf Antworten ...

    Doch die POST AG ignoriert anscheinend auch den Wiener Gemeinderat sowie die Bezirksvertretungen Hernals und Währing, die sich bereits einstimmig für den Verbleib des POST SV und einen 100 % gemeinnützigen Postsportplatz ausgesprochen haben.

    Jetzt kommt es auf uns alle an!

    Fast 25.000 Menschen haben unsere Petition bereits unterstützt. Jetzt braucht es noch mehr öffentlichen Druck.

    Bitte hilf mit:
    Schicke eine kurze E-Mail an die Verantwortlichen.
    Fordere sie auf, sich für den Verbleib des POST SV auf einem 100 % gemeinnützigen Postsportplatz einzusetzen.
    Oder stelle Fragen wie:

    • Warum wird ein bestehender Mietvertrag ignoriert?
    • Warum wird überhaupt ausgeschrieben? Und ohne vorher wichtige Rahmenbedingungen mit der Stadt Wien geklärt zu haben?
    • Warum wird der Schutz gemeinnütziger Sportstätten geschwächt und das österreichische Sportstättenschutzgesetz ignoriert?
    • Wie wird sichergestellt, dass der gesamte Postsportplatz – also auch die 27 Tennis- und 4 Beachvolleyplätze entlang der Rosensteingasse - langfristig als Sportanlage erhalten bleibt?

    Hier kannst Du die Verantwortlichen direkt kontaktieren:
    POST AG (Generaldirektor Walter Oblin und Finanzvorständin Barbara Potisk-Eibensteiner)
    ➡️ https://www.post.at/k/f/kontaktformular

    Bürgermeister Michael Ludwig
    ➡️ https://michael-ludwig.wien/meine-kontaktdaten

    Sportstadtrat Peter Hacker
    ➡️ https://www.wien.gv.at/kontakt/peter-hacker

    Planungsstadträtin Ulli Sima
    ➡️ https://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=politiker_at&Type=K&AUSSEN=&SUCH=Sima%20Ulli,%20Mag.&personcd=2004073010475508&SUCHNAME=Sima%20Ulli&HIST=&HP=

    Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch
    ➡️ https://www.wien.gv.at/kontakt/elke-hanel-torsch

    Sportminister Andi Babler
    📧 andreas.babler@bmwkms.gv.at

    Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt
    📧 michaela.schmidt@bmwkms.gv.at

    Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ist für die ÖBAG zuständig, über die die Republik Österreich noch 52 % Eigentum an der POST AG hält)
    📧 wolfgang.hattmannsdorfer@bmwet.gv.at

    Bezirksvorsteher Peter Jagsch
    📧 post@bv17.wien.gv.at
     
    Teile außerdem unsere Petition mit Freund:innen, Familie, Kolleg:i

  • Die Diskussion um den POST SV und den Postsportplatz ist um eine Facette reicher:

    Als neues Vorstandsmitglied im POST SV hat Florian Heiler bei der ORF-Diskussion „Ein Ort am Wort“ letzten Dienstag aufhorchen lassen:
    Der POST SV hat weiterhin einen unbefristeten Vertrag für den gesamten Postsportplatz.

    Grundlage dafür ist der Bestandvertrag aus 1973, der vom POST SV mit der damaligen Eigentümerin des Postsportplatzes, der Republik Österreich abgeschlossen wurde.
    Mit dem österreichischen Sportstättenschutzgesetz aus 1990 wurde gemeinnützigen Sportvereinen ein besonderer Schutz eingeräumt.

    • Befristete Verträge gelten kraft Gesetzes als unbefristet verlängert
    • und eine Kündigung ist ausschließlich gerichtlich und nur aus wichtigen Gründen möglich.

    Solche wichtigen Gründe liegen nicht vor, ebensowenig eine gerichtliche Kündigung durch die POST AG.
    Der Gesetzgeber wollte jedenfalls mit diesem Gesetz den Verlust von Sportflächen verhindern und die wichtige gesellschaftliche Rolle des Vereinssports insbesondere für die Gesundheitsförderung absichern.
     

    🆘 Trotzdem plant die POST AG eine EU-weite Ausschreibung Ende Juni (!)
    Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, wie eine solche Ausschreibung ohne Zustimmung des bestehenden Pächters rechtlich umgesetzt werden darf?
    Ebenso bleibt offen, auf welcher konkreten rechtlichen Grundlage die Ausschreibung erfolgen soll. (Bereits am 12. März 2026 haben wir die POST AG um eine Stellungnahme ersucht. Auf die Antwort warten wir noch ...)
    Gleichzeitig gibt es viele Gerüchte um den Inhalt der Ausschreibung, welche z. B. die ausgeschriebene Pachtdauer betrifft. Sind es 15, 20 oder mehr Jahre?

    💶Die Filetierung des Postsportplatzes und die Verdrängung des gemeinnützigen POST SV

    Die POST AG treibt also die Filetierung des mit 15 ha größten zusammenhängenden Sportareals in Hernals voran: ein Teil für den „leistbaren“ Wohnbau, ein Teil soll gewerblich/profitorientiert betrieben werden – der gemeinnützige Vereinssport wird auf ein Minimum zurückgedrängt.

    ➡️ Mittelfristig ist daher ein Verlust dieser gewerblichen Sportflächen zu befürchten, da das Wiener Sportstättenschutzgesetz gewerbliche Sportflächen NICHT schützt.
    ➡️ Außerdem sind Konflikte mit den neuen Bewohner:innen in den geplanten Wohnbauten vorprogrammiert, wenn diese direkt neben dem Sportsplatz stehen.

    Das sehen wir kritisch:
    Sowohl das für Frühjahr angekündigte Grobkonzept und der Beteiligungsprozess wurden von der POST AG einfach verschoben – die Ausschreibung will sie allerdings Ende Juni durchziehen.

    Jetzt muss die Politik handeln!
    Bezirksvorsteher Peter Jagsch unterstützt den POST SV voll und ganz – so wurde auch von allen Parteien in der Bezirksvertretungssitzung einstimmig (!) eine Resolution im Juni beschlossen:

     „Die Bezirksvertretung Hernals spricht sich ausdrücklich für den Erhalt der Sportflächen am Postsportplatz und ihre gemeinnützige Nutzung aus. … Der Postsportplatz ist und bleibt die Heimatstätte des Postsportvereins, des größten und wichtigsten gemeinnützigen Sportvereins in Hernals.“
     
    Die POST AG lässt sich aber von diesem politischen Willen nicht beeindrucken und drängt den gemeinnützigen Vereinssport auf einen kleinen Teil des Platzes zurück und den POST SV in eine für uns fragwürdige Ausschreibung.
     
    Dabei ist die Lösung so einfach:
    Der POST SV ist und bleibt Pächter der gesamten Anlage.
    Gemeinsam mit der POST AG und der Stadt Wien soll er sein Zukunftskonzept weiterentwickeln, das
    ·       das leistbare und vielfältige Sportangebot langfristig sichert,
    ·       das Sportareal aufwertet und somit
    ·       die Lebensqualität der Hernalser:innen und anderen Sportler:innen aufwertet.

    Jetzt kommt es auf dich an
    Wenn du willst, dass der Postsportplatz für den POST SV erhalten bleibt, dann braucht es jetzt nochmals deine Unterstützung.
    👉 Sammle weitere Unterschriften: Hast du wirklich schon dein ganzes Umfeld Familie/Bekannte/Büro/Schule um ihre Unterstützung gebeten?
               Hier kannst du Unterschriftenlisten herunterladen …
    👉 Schreibe deine Fragen und Sorgen diesbezüglich an Bürgermeister Ludwig, Sportstadtrat Hacker, Planungsstadträtin Sima, Sportminister Babler und Wirtschafsminister Hattmannsdorfer und natürlich an die POST AG!

    Danke für deine Unterstützung!
    #GemeinsamFuerDenPOSTSV

    Die nächsten Wochen werden spannend!
    Mit sportlichen Grüßen
    Eva

20-30% der. österreichischen Kinder/Jugend ist übergewichtig? Hier sollten schon die Alarm-Glocken schrillen. Sportstätten sind essenziell für die Erreichung von Bewegungszielen (für alle Altersgruppen), ganz zu schweigen von Verlust des sozialen Zusammenhalts (Treffpunkt für alle Generationen und Kulturen und und und). Einmal bebaute Sportflächen (bzw. Hallen) gehen für immer verloren. Postsportplatz ist eine "OASE" und die Lunge v. Hernals. Postsportplatz muss im 17. Bezirk bleiben.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Sportplätze und freie Flachen mit Bäumen und Wiesen sind wichtige Regenrationsraume und unterstützen soziale Kontakte und doe physische wie psychische Gesundheit.

diese grünfläche ist kult!

Weil ich dort Fußball spiele

Weil Sport sooo wichtig ist, gerade für die Kinder von heute

Die Stadt überhitzt total. Jede neue Bebauung ist der glatte Wahnsinn. Außerdem ist die Postanlage ein historisch gewachsenes Areal, jede andere Großstadt wäre stolz auf so ein Areal.

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