Region: Wien

Rettet den Post SV Wien und den Postsportplatz in Hernals für alle!

Petition richtet sich an
Stadt Wien, Österreichische Post AG (als Eigentümerin des Postsportplatz Hernals), Bundesminister für Sport, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesminister für Finanzen, ÖBAG

25.201 Unterschriften

97 %
26.000 für Sammelziel

25.201 Unterschriften

97 %
26.000 für Sammelziel
  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

02.07.2026, 17:15

Heute ist ein schwarzer Tag für den gemeinnützigen Sport am Postsportplatz.

Die POST AG hat – kurz vor Ferienbeginn den Betrieb des Postsportplatzes europaweit ausgeschrieben – obwohl der POST SV über einen unbefristeten Mietvertrag verfügt. Und das sogar noch vor dem geplanten morgigen (!) juristischen Austausch zwischen Verein und POST AG.

Damit werden Fakten geschaffen, obwohl zentrale rechtliche und politische Fragen weiterhin unbeantwortet sind.

Was bedeutet das?
Die Pläne der POST AG gefährden massiv den Fortbestand des POST SV und den bislang 100 % gemeinnützigen Postsportplatz:

  • Ein Teil der Fläche soll in Bauland umgewidmet und mit „leistbaren“ Wohnbau genutzt werden – anstelle von Entsiegelung und Nutzung als zusätzliche Sportflächen.
  • 27 Tennis- und 4 Beachvolleyballplätze sollen künftig gewerblich-kommerziell statt gemeinnützig betrieben werden.
  • Dem POST SV wird damit seine wichtigste Einnahmequelle entzogen.

Davon betroffen sind 5.000 Sportler:innen – darunter 2.000 Kinder und Jugendliche.

Besonders unverständlich ist: Bis heute bleibt seitens der POST AG, der Stadtregierung sowie Sport- und Wirtschaftsminister Folgendes unbeantwortet:

  • Warum wird mit der Ausschreibung ein bestehender Mietvertrag und das Sportstättenschutzgesetz ignoriert?
  • Warum wird die Ausschreibung als alternativlos dargestellt?
  • Warum erfolgt die Ausschreibung vor dem städtebaulichen Leitbild?
  • Wie will die Politik den langfristigen Erhalt dieser wichtigen Sportflächen sicherstellen?
  • Wie will sie einen der größten Sportvereine Wiens konkret unterstützen, damit dieser überleben kann?

Die Initiative und der Verein haben in den letzten Wochen wirklich viele Mails und Gesprächsangebote dazu ausgeschickt und wir warten auf Antworten ...

Doch die POST AG ignoriert anscheinend auch den Wiener Gemeinderat sowie die Bezirksvertretungen Hernals und Währing, die sich bereits einstimmig für den Verbleib des POST SV und einen 100 % gemeinnützigen Postsportplatz ausgesprochen haben.

Jetzt kommt es auf uns alle an!

Fast 25.000 Menschen haben unsere Petition bereits unterstützt. Jetzt braucht es noch mehr öffentlichen Druck.

Bitte hilf mit:
Schicke eine kurze E-Mail an die Verantwortlichen.
Fordere sie auf, sich für den Verbleib des POST SV auf einem 100 % gemeinnützigen Postsportplatz einzusetzen.
Oder stelle Fragen wie:

  • Warum wird ein bestehender Mietvertrag ignoriert?
  • Warum wird überhaupt ausgeschrieben? Und ohne vorher wichtige Rahmenbedingungen mit der Stadt Wien geklärt zu haben?
  • Warum wird der Schutz gemeinnütziger Sportstätten geschwächt und das österreichische Sportstättenschutzgesetz ignoriert?
  • Wie wird sichergestellt, dass der gesamte Postsportplatz – also auch die 27 Tennis- und 4 Beachvolleyplätze entlang der Rosensteingasse - langfristig als Sportanlage erhalten bleibt?

Hier kannst Du die Verantwortlichen direkt kontaktieren:
POST AG (Generaldirektor Walter Oblin und Finanzvorständin Barbara Potisk-Eibensteiner)
➡️ https://www.post.at/k/f/kontaktformular

Bürgermeister Michael Ludwig
➡️ https://michael-ludwig.wien/meine-kontaktdaten

Sportstadtrat Peter Hacker
➡️ https://www.wien.gv.at/kontakt/peter-hacker

Planungsstadträtin Ulli Sima
➡️ https://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=politiker_at&Type=K&AUSSEN=&SUCH=Sima%20Ulli,%20Mag.&personcd=2004073010475508&SUCHNAME=Sima%20Ulli&HIST=&HP=

Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch
➡️ https://www.wien.gv.at/kontakt/elke-hanel-torsch

Sportminister Andi Babler
📧 andreas.babler@bmwkms.gv.at

Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt
📧 michaela.schmidt@bmwkms.gv.at

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ist für die ÖBAG zuständig, über die die Republik Österreich noch 52 % Eigentum an der POST AG hält)
📧 wolfgang.hattmannsdorfer@bmwet.gv.at

Bezirksvorsteher Peter Jagsch
📧 post@bv17.wien.gv.at
 
Teile außerdem unsere Petition mit Freund:innen, Familie, Kolleg:i



17.06.2026, 14:46

Die Diskussion um den POST SV und den Postsportplatz ist um eine Facette reicher:

Als neues Vorstandsmitglied im POST SV hat Florian Heiler bei der ORF-Diskussion „Ein Ort am Wort“ letzten Dienstag aufhorchen lassen:
Der POST SV hat weiterhin einen unbefristeten Vertrag für den gesamten Postsportplatz.

Grundlage dafür ist der Bestandvertrag aus 1973, der vom POST SV mit der damaligen Eigentümerin des Postsportplatzes, der Republik Österreich abgeschlossen wurde.
Mit dem österreichischen Sportstättenschutzgesetz aus 1990 wurde gemeinnützigen Sportvereinen ein besonderer Schutz eingeräumt.

  • Befristete Verträge gelten kraft Gesetzes als unbefristet verlängert
  • und eine Kündigung ist ausschließlich gerichtlich und nur aus wichtigen Gründen möglich.

Solche wichtigen Gründe liegen nicht vor, ebensowenig eine gerichtliche Kündigung durch die POST AG.
Der Gesetzgeber wollte jedenfalls mit diesem Gesetz den Verlust von Sportflächen verhindern und die wichtige gesellschaftliche Rolle des Vereinssports insbesondere für die Gesundheitsförderung absichern.
 

🆘 Trotzdem plant die POST AG eine EU-weite Ausschreibung Ende Juni (!)
Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, wie eine solche Ausschreibung ohne Zustimmung des bestehenden Pächters rechtlich umgesetzt werden darf?
Ebenso bleibt offen, auf welcher konkreten rechtlichen Grundlage die Ausschreibung erfolgen soll. (Bereits am 12. März 2026 haben wir die POST AG um eine Stellungnahme ersucht. Auf die Antwort warten wir noch ...)
Gleichzeitig gibt es viele Gerüchte um den Inhalt der Ausschreibung, welche z. B. die ausgeschriebene Pachtdauer betrifft. Sind es 15, 20 oder mehr Jahre?

💶Die Filetierung des Postsportplatzes und die Verdrängung des gemeinnützigen POST SV

Die POST AG treibt also die Filetierung des mit 15 ha größten zusammenhängenden Sportareals in Hernals voran: ein Teil für den „leistbaren“ Wohnbau, ein Teil soll gewerblich/profitorientiert betrieben werden – der gemeinnützige Vereinssport wird auf ein Minimum zurückgedrängt.

➡️ Mittelfristig ist daher ein Verlust dieser gewerblichen Sportflächen zu befürchten, da das Wiener Sportstättenschutzgesetz gewerbliche Sportflächen NICHT schützt.
➡️ Außerdem sind Konflikte mit den neuen Bewohner:innen in den geplanten Wohnbauten vorprogrammiert, wenn diese direkt neben dem Sportsplatz stehen.

Das sehen wir kritisch:
Sowohl das für Frühjahr angekündigte Grobkonzept und der Beteiligungsprozess wurden von der POST AG einfach verschoben – die Ausschreibung will sie allerdings Ende Juni durchziehen.

Jetzt muss die Politik handeln!
Bezirksvorsteher Peter Jagsch unterstützt den POST SV voll und ganz – so wurde auch von allen Parteien in der Bezirksvertretungssitzung einstimmig (!) eine Resolution im Juni beschlossen:

 „Die Bezirksvertretung Hernals spricht sich ausdrücklich für den Erhalt der Sportflächen am Postsportplatz und ihre gemeinnützige Nutzung aus. … Der Postsportplatz ist und bleibt die Heimatstätte des Postsportvereins, des größten und wichtigsten gemeinnützigen Sportvereins in Hernals.“
 
Die POST AG lässt sich aber von diesem politischen Willen nicht beeindrucken und drängt den gemeinnützigen Vereinssport auf einen kleinen Teil des Platzes zurück und den POST SV in eine für uns fragwürdige Ausschreibung.
 
Dabei ist die Lösung so einfach:
Der POST SV ist und bleibt Pächter der gesamten Anlage.
Gemeinsam mit der POST AG und der Stadt Wien soll er sein Zukunftskonzept weiterentwickeln, das
·       das leistbare und vielfältige Sportangebot langfristig sichert,
·       das Sportareal aufwertet und somit
·       die Lebensqualität der Hernalser:innen und anderen Sportler:innen aufwertet.

Jetzt kommt es auf dich an
Wenn du willst, dass der Postsportplatz für den POST SV erhalten bleibt, dann braucht es jetzt nochmals deine Unterstützung.
👉 Sammle weitere Unterschriften: Hast du wirklich schon dein ganzes Umfeld Familie/Bekannte/Büro/Schule um ihre Unterstützung gebeten?
           Hier kannst du Unterschriftenlisten herunterladen …
👉 Schreibe deine Fragen und Sorgen diesbezüglich an Bürgermeister Ludwig, Sportstadtrat Hacker, Planungsstadträtin Sima, Sportminister Babler und Wirtschafsminister Hattmannsdorfer und natürlich an die POST AG!

Danke für deine Unterstützung!
#GemeinsamFuerDenPOSTSV

Die nächsten Wochen werden spannend!
Mit sportlichen Grüßen
Eva









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