99 handtekeningen
Verzoekschrift gericht aan: Österreichisches Parlament
Wir fordern eine gerechtere und familienfreundlichere Verteilung der Schulferien.
Unser Vorschlag:
- Sommerferien von derzeit 9 Wochen auf 6 Wochen verkürzen,
- Osterferien auf 2 Wochen verlängern und
- Herbstferien auf 2 Wochen verlängern.
Warum?
- Die langen Sommerferien stellen viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Herausforderungen.
- Kürzere Lernpausen können den Wiedereinstieg in den Schulalltag erleichtern.
- Längere Oster- und Herbstferien schaffen mehr Möglichkeiten für Erholung über das Schuljahr verteilt.
- Die Ferien werden ausgewogener über das Jahr verteilt, was Familien, Schülerinnen und Schülern sowie dem Tourismus zugutekommen kann.
- Mehrere kürzere Erholungsphasen können dazu beitragen, Stress zu reduzieren und die Motivation im Schulalltag aufrechtzuerhalten.
- In Tirol und Vorarlberg sind über 80 % der Betriebe familiengeführt, davon über 90% im Tourismus. Gerade im Tourismus ist es für viele dieser Familien kaum möglich, außerhalb der Hauptsaisonen zwei Wochen Urlaub zu nehmen. Eine ausgewogenere Verteilung der Ferien würde hier zusätzliche Flexibilität schaffen.
Wir bitten die zuständigen Stellen, eine Neuverteilung der Ferienzeiten zu prüfen und die Bedürfnisse von Familien, Kindern und Schulen gleichermaßen zu berücksichtigen.
Reden
Diese Petition setzt sich für eine moderne, ausgewogene und familienfreundliche Ferienregelung ein, die den Bedürfnissen von Familien, Kindern, Schulen und der Wirtschaft besser gerecht wird.
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Gegevens met betrekking tot de petitie
Petitie gestart:
20-07-2026
Collectie eindigt:
19-01-2027
Regio:
Oostenrijk
Categorie:
Onderwijs
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Ich unterstütze diese Petition, weil sie eine notwendige Diskussion über ein zeitgemäßes Schulsystem anstößt. Eine Verkürzung der Sommerferien auf sechs Wochen sehe ich positiv. Mein zentrales Anliegen geht jedoch darüber hinaus: mehr Flexibilität, mehr Mitspracherecht für Eltern und mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung von Familien.
Die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Familien sind unterschiedlich. Selbstständigkeit, berufliche Auslandsaufenthalte, internationale Zusammenarbeit oder familiäre Verpflichtungen lassen sich nicht immer in starre Ferienkalender pressen. Trotzdem müssen sich Familien weitgehend den vorgegebenen Schulzeiten unterordnen. Individuelle Lösungen hängen von engen Ausnahmeregelungen und behördlichen Entscheidungen ab. Das empfinde ich als unnötige Einschränkung und Bevormundung.
Ich wünsche mir deshalb Modelle, in denen Eltern gemeinsam mit ihren Kindern stärker mitbestimmen können, wann schulfreie Zeiten genutzt werden. Ein möglicher Ansatz wäre ein verlässlich geregeltes Kontingent frei wählbarer Auszeiten – etwa nach dem Vorbild von fünf Wochen Urlaub in der Berufswelt. Wie sich dieses Prinzip sinnvoll auf Schule übertragen lässt, sollte offen diskutiert und in Pilotprojekten erprobt werden.
Dabei geht es um verbindliche Bildungsziele und gesicherten Lernfortschritt. Zeitlich begrenzte Lernphasen außerhalb der Schule, begleitete Auslandsaufenthalte und das eigenständige Erarbeiten vereinbarter Inhalte sollten als reguläre Möglichkeiten vorgesehen werden. Klare Absprachen können sicherstellen, dass Kinder den Anschluss behalten und anschließend wieder in ihrer Klasse weiterlernen.
Eltern tragen Verantwortung für ihre Kinder und sollten bei der Gestaltung ihres Bildungsweges echte Entscheidungsspielräume haben. Das Schulsystem muss unterschiedliche Familienrealitäten berücksichtigen und nachvollziehbare, verlässliche Möglichkeiten schaffen, statt Familien auf seltene Ausnahmegenehmigungen zu verweisen.
Kürzere Sommerferien können ein erster Schritt sein. Mein eigentliches Ziel ist ein modernes, flexibles und familienfreundliches Schulsystem, das Bildung sichert und zugleich Selbstbestimmung ermöglicht.