Region: Wien

Wir wollen unsere alten Stationstafeln behalten und keine aus Deutschland in Wien!

Petition richtet sich an:
Denkmalamt und Kulturerbe Österreich

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30 %
500 für Sammelziel

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  1. Gestartet November 2025
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Petition richtet sich an: Denkmalamt und Kulturerbe Österreich

Die Wiener Linien verwenden seit einiger Zeit ein neues Stationsdesign für die Straßenbahn- und Bushaltestellen. Im Zentrum der Neugestaltung steht dabei eine Informationssäule, die laut Wiener Linien mehr Service und Komfort bieten soll.
Jedoch: Die ikonische Ellipse der Bimstationen und das Halbrund der Busstationen wurden kurzerhand einfach abgeschafft!
Das darf nicht sein, denn diese ovalen und halbrunden Tafeln gehören seit Jahrzehnten einfach zum Stadtbild. sie wurden um 1930 eingeführt und sind bald 100 Jahre alt! Sie müssen daher Denkmalschutz bekommen!

Begründung

Im Folgenden einige Kommentare von Usern, damit wäre alles gesagt.
Kommentar von Nicht öffentlich, Fischamend
Weil unsere kultur immer mehr verschwindet. Das wienerische muss erhalten bleiben, es ist heimat.
Wäre gut, wenn politiker das auch nicht vergessen, denn es gibt amtseid.
Kommentar von Reinhard Lorenz, Wien
Die alten Schilder sieht man schon von weitem. Die neuen dünnen Stangen fallen kaum in dem Mastenwald und den Werbeflächen auf der Straße oder nachts, was überall rumstehen auf.
Kommentar von Nicht öffentlich, Mistelbach
Weil Wien eine geschichtlich reiche Kulturstadt war und bleiben soll, muß auch Traditionelles erhaltenbleiben! Sonst verliert Wien seinen Charakter!
Kommentar von Stefan Jurasovits, Unterach am Attersee
Weil die alten Tafeln seit Jahrzehnten unzertrennlich zum Stadtbild gehören und die neuen hässlich sind, als solche kaum wahrnehmbar und komplett entbehrlich. Damit reine Steuergeld Verschwendung, welches weit sinnvoller einzusetzen ist.
Kommentar von Wolfgang Kreuziger, Wien
Die Tafeln passen historisch zum Stadtbild und sind eindeutig von der Ferne erkennbar.
Kommentar von Nicht öffentlich, Burghausen
Neben Tradition sind die klassischen Wiener Haltstellenschilder auch gut sichtbar. Sie sind auch ein Markenzeichen für Wien.
Kommentar von Mag. Gabriele Smetana, Raxendorf
Weil ich unsere Bezeichnungen den Deutschen vorziehen!
Wir brauchen nicht die Deutschen um uns in Österreich zurechtzufinden !
Kommentar von Nicht öffentlich, Hollabrunn
Die Wiener Stadtmöblierung hat seit Otto Wagner einen eigenen Schriftzug. Bis heute kann man die Stationswartehäuser von Luigi Blau in Wien geniessen. Die "alten Straszenbahn" Schilder sind seit den späten 1920ern in Wien geläufig und sollen in ihrer bisherigen Erscheinung unbedingt erhalten bleiben.
Kommentar von Gotthard Georg Mikosch, Wien
1.) Es ist Geschichte, Kultur und gehört zu Wien.
2.) Man kann sie leicht von Regionalbushaltestellen (Postbus etc.) unterscheiden
Kommentar von Mike G Riegler, Wien
Das ist Tradition und wir sind NICHT DEUTSCHLAND!!! Alle EU-Länder haben eigene Tafeln, aber keines außer D dieses fürchterliche H!! Diese Umstellung hat also absolut nichts mit EU zu tun!
Kommentar von Stefan Felber, Meggenhofen
Wiedererkennungswert ist notwendig. Die Wiener Identität muss gewahrt bleiben.
Kommentar von Per Lind, Åsbro
Das Haltestellenschild ist Touristich eine Historische Symbol. Das Herz der Wien
Kommentar von Peter Zehentner, Wien
Diese Haltestellen gehören zum Bild für Wien, im Prinzip sogar Denkmalgeschützt, denn die meisten Touristen oder Ausländer die zu uns kommen, kennen dann die Unterschiede zwischen Autobushaltestellen und Straßenbahnhaltestellen und die sieht man schon kilometerweit. Bei den neuen Haltestellen muss man eigentlich überhaupt suchen, wo die zwischen den anderen Verkehrsschildern überhaupt sind!
Kommentar von Klaus Jindra, Maria Enzersdorf
Ist eine typisch wienerische Erkennungsmarke. Hat man wirklich so wenig Rückgrat um die eigene Identität zu behalten? Oder versuchen sich wieder einige Kapazunder zu profilieren? Oder ist es vorauseilender Gehorsam in Richtung Brüssel (Stichwort ehemalige gelbe Bodenmarkierungen)?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mike G Riegler, Wien, 21. Bezirk, Floridsdorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.11.2025
Sammlung endet: 23.11.2026
Region: Wien
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

Das betrifft alle die ein Wiener Denkmal erhalten wollen. Nur mit Eurer Unterstützung können wir das verschwinden der Haltestellentafeln aufhalten. Eine Identität sollte in dieser Form bewahrt, und nicht aus dem Stadtbild eliminiert werden. So vieles ist bereits verschwunden, hier hätten wir gemeinsam die Möglichkeit etwas zu bewahren.

Abgesehen davon, dass die neuen Anzeigetafeln nicht besonders hübsch und nur wenig kreativ sind, sie sind auch schlecht sichtbar. Die alten Tafeln gehören zu Wien wie die Staatsoper der Stephansdom und der Wiener Naschmarkt. Es ginge ein Teil einer Identität einer Stadt verloren. Und das ist, was eine Stadt letztendlich attraktiv macht.
Ein Alleinstellungsmerkmal, dass man an den unzähligen Dingen erkennbar macht. Ich persönlich habe schon die Erfahrung gemacht, dass ich nach einer Straßenbahnstation gesucht habe und die dünnen Stangen, die die herkömmlichen Tafeln ersetzen sollten, derart wenig sichtbar waren, dass ich sehr einfach übersehen habe. Die ergänzenden elektronischen Anzeigetafeln sind extrem hilfreich und wichtig. Das bedeutet nicht, dass man die anderen Tafeln einfach entsorgen muss.

Ein gutes Beispiel ist Prag, hier wird größtenteils auf den Erhalt der Kultur und ihrer Denkmäler (und dazu zähle ich auch diese Tafeln für Wien) geachtet, und sie versucht, ins moderne Zeitalter mit Ergänzungen mitzunehmen. Es wird ein Stadtbild erhalten, dass einzigartig ist. Das sollte man nicht außer Acht lassen, wenn man nicht will, dass die Stadt langsam aber sicher ihr Gesicht verliert.

Für den Erhalt der historischen Wiener Haltestellenschilder

Ich spreche mich entschieden gegen die geplante Abschaffung der klassischen ovalen bzw. halbovalen Haltestellenschilder für Autobus und Straßenbahn in Wien aus.

Diese Schilder sind seit vielen Jahrzehnten Bestandteil des Wiener Stadtbildes. Sie sind nicht bloß funktionale Verkehrszeichen, sondern ein wiedererkennbares Gestaltungselement und Teil der Wiener Identität. Gerade solche scheinbar kleinen Details machen eine Stadt unverwechselbar.

Die Einführung moderner digitaler Anzeigetafeln ist sinnvoll. Sie bieten zusätzliche Informationen und verbessern die Orientierung. Daraus ergibt sich jedoch kein Grund, die bestehenden Haltestellenschilder vollständig zu entfernen. Beides kann nebeneinander bestehen – wie es teilweise bereits heute der Fall ist. Moderne Technik sollte das Bestehende ergänzen, nicht automatisch ersetzen.

Wien sollte bei seiner Modernisierung nicht den Fehler machen, alles Gewachsene durch einheitliche, zeitgemäße Systeme zu ersetzen. Eine Stadt lebt nicht nur von ihrer Funktionalität, sondern auch von ihrer Geschichte, ihrer Gestaltung und ihren charakteristischen Eigenheiten. Städte wie London zeigen, dass Tradition und Modernisierung durchaus zusammenpassen können. Historische Gestaltungselemente werden dort als Teil der Identität bewahrt und gerade deshalb weltweit mit der Stadt verbunden.

Wien hat in der Vergangenheit bereits erlebt, was ein übermäßiger Modernisierungsdrang bewirken kann. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurden vielerorts historische Fassadenelemente und Stuck entfernt, weil sie als überholt galten. Heute erkennen wir den Wert solcher Details für das Stadtbild wieder.

Auch die Diskussion über einen „Schilderwald“ sollte differenziert geführt werden. Nicht jedes ältere Schild ist ein störendes Element. Manche Dinge sind Teil des unverwechselbaren Erscheinungsbildes einer Stadt. Werden sie ersatzlos beseitigt, geht ein Stück Wiener Eigenart verloren.

Ich ersuche die Stadt Wien daher, die klassischen ovalen und halbovalen Haltestellenschilder für Straßenbahn und Autobus zu erhalten und moderne Anzeigetafeln ausschließlich ergänzend einzusetzen.

Modernisierung und Tradition müssen kein Widerspruch sein. Eine Stadt kann technisch fortschrittlich sein, ohne ihr Gesicht aufzugeben.

Bitte macht Wien nicht austauschbar

Manchmal sind es nicht die großen Bauwerke, an denen man eine Stadt erkennt, sondern die vielen kleinen Dinge, die man über Jahre hinweg selbstverständlich vor Augen hat.

Für mich gehören dazu die alten Haltestellenschilder der Wiener Linien. Die ovalen und halbovalen Tafeln stehen seit Jahrzehnten an den Straßen und Plätzen Wiens. Sie sind vertraut, schlicht und sofort als Wiener Gestaltung erkennbar.

Digitale Anzeigen sind praktisch und können Fahrgäste mit aktuellen Informationen versorgen. Aber warum muss dafür ein Gestaltungselement verschwinden, das seinen Zweck nach wie vor erfüllt?

Ein digitales Display und ein klassisches Haltestellenschild sind keine Gegensätze. Das eine kann informieren, das andere kann weiterhin anzeigen, dass hier eine Straßenbahn oder ein Autobus hält. Beides zusammen wäre sogar sinnvoller als ein vollständiger Austausch.

Was mich dabei besonders stört, ist der Gedanke, dass immer mehr Dinge verschwinden, nur weil sie nicht mehr dem neuesten Standard entsprechen. Wenn man diese Logik konsequent verfolgt, wird eine Stadt irgendwann zwar modern, aber gleichzeitig immer gesichtsloser.

Gerade Wien hat eine besondere Geschichte und eine eigene visuelle Sprache. Dazu gehören nicht nur Stephansdom, Ringstraße oder historische Gebäude. Auch die alltäglichen Dinge des öffentlichen Lebens gehören dazu.

Wer heute durch Wien geht, sieht bereits zahlreiche Veränderungen. Vieles davon ist notwendig und richtig. Aber nicht jede Veränderung ist automatisch eine Verbesserung.

Bei den Haltestellenschildern geht es deshalb für mich um eine grundsätzliche Frage: Muss Modernisierung immer mit dem Verschwinden des Alten verbunden sein?
Ich meine: Nein.

Wenn neue digitale Systeme benötigt werden, sollen sie installiert werden. Wenn bestehende Anlagen verbessert werden müssen, soll das geschehen. Aber funktionierende und charakteristische Haltestellenschilder müssen deshalb nicht entfernt werden.

Gerade bei solchen kleinen Entscheidungen zeigt sich, welchen Umgang eine Stadt mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem Erscheinungsbild pflegt.

Ich möchte auch in Zukunft durch Wien gehen und an einer Haltestelle sofort erkennen können: Das ist Wien.

Deshalb bitte ich darum, die traditionellen Haltestellenschilder von Straßenbahn und Autobus nicht ersatzlos verschwinden zu lassen.

Modernisierung ja – aber bitte ohne das vertraute Gesicht Wiens aufzugeben.

Die Straßenbahnschilder gehören zum identitätsstiftenden Wiener Stadtbild. Die neuen "Galgen" sieht man im Dunklen nicht. Sie sind geschichts- und gesichtslos. Man könnte leicht die alten Schilder mit den durchaus praktischen Stangen kombinieren.

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