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Petition is addressed to: Gemeinderat der Gemeinde Oberperfuss, Bezirkshauptmannschaft Innsbruck Land
Worum geht es? Auf der Oberperfer Landstraße (L 233) zwischen Brandstatt und Kammerland (ca. 700 m) gilt aktuell Tempo 50 km/h. Dieser Abschnitt hat jedoch keinen Gehsteig, ist teilweise sehr eng und wird täglich von Kindern, Spaziergängern und Anrainern genutzt. Das aktuelle Tempo 50 km/h führt oft zu gefährlichen Situationen und ist zudem laut.
Unsere Forderung: Wir fordern die Gemeinde Oberperfuss auf, sich beim Land Tirol für eine durchgehende Tempo-30-Zone vom Ortsteil Riedl bis zum Café Grünfelder einzusetzen.
Wie soll das umgesetzt werden?
Lückenschluss: Die bestehende 30er-Zone aus Riedl wird einfach um ca. 700 Meter verlängert.
- Kontrolle: Installation einer Geschwindigkeitsanzeige oder eines Radars, um die Einhaltung sicherzustellen.
- Geringer Aufwand: Keine teuren Baumaßnahmen nötig – ein paar Schilder genügen für sofortige Sicherheit.
Warum ist das wichtig?
- Mehr Sicherheit: Ein 30er rettet Leben (kürzerer Bremsweg), besonders dort, wo Menschen ohne Gehsteig auf der Straße gehen müssen.
- Besserer Verkehrsfluss: Tempo 30 ermöglicht ein kontrolliertes Aneinander vorbeifahren bei Gegenverkehr. So wird verhindert, dass Busse und LKWs an Engstellen abrupt abbremsen müssen, was den Verkehr flüssiger und berechenbarer macht.
- Weniger Lärm: Tempo 30 halbiert den gefühlten Lärm der Autos und steigert die Lebensqualität im Wohngebiet.
- Kaum Zeitverlust: Die Fahrt durch diesen Bereich dauert bei Tempo 30 nur 34 Sekunden länger als bisher.
Reason
Warum jetzt gehandelt werden muss – Die Argumente im Überblick:
- Beseitigung sicherheitskritischer Lücken: Während in angrenzenden Ortsteilen (Riedl/Kengelscheiben) und weiten Teilen des Gemeindegebiets bereits Tempo 30 gilt, stellt der 700 Meter lange Abschnitt zwischen Brandstatt und Kammerland eine gefährliche Ausnahme dar. Eine Vereinheitlichung schafft Klarheit und Sicherheit.
- Schutz vulnerabler Personen mangels Gehsteig: Da in diesem Abschnitt kein Gehweg existiert, müssen Fußgänger – darunter Kinder auf dem Weg zum Bus und Senioren – die Fahrbahn direkt mit dem Schwerverkehr teilen. Bei Tempo 50 ist dies aufgrund der Engstellen sehr gefährlich.
- Reaktion auf reale Engstellen: Die Straßenbreite ist an mehreren Punkten für Begegnungsverkehr bei 50 km/h nicht ausgelegt. LKWs und Busse müssen oft abrupt bremsen oder ausweichen, was den Verkehrsfluss stört und Gefahrenmomente provoziert.
- Verbesserung des Verkehrsflusses: Eine Reduktion auf 30 km/h ermöglicht ein kontrolliertes Aneinander vorbeifahren bei Gegenverkehr, verhindert abrupte Bremsmanöver von Großfahrzeugen und sorgt so für eine verstetigte, flüssigere Durchfahrt.
- Sicherung von Naherholung und Nachbarschaft: Die L 233 zerschneidet in diesem Bereich ein wichtiges Naherholungsgebiet und stark frequentierte Spazierwege. Zudem zwingt die beidseitige Besiedelung Anrainer zu häufigen Querungen der Landesstraße.
- Lärmreduktion: Die beidseitige Verbauung wirkt aktuell wie ein Schalltrichter, der den Motorenlärm reflektiert und verstärkt. Tempo 30 reduziert nicht nur den Dauerschallpegel, sondern verringert vor allem die gesundheitsgefährdenden Lärmspitzen beim Beschleunigen.
- Verhältnismäßigkeit des Zeitaufwands: Der rechnerische Zeitverlust für die gesamte Strecke von 700 Metern beträgt lediglich ca. 34 Sekunden. Dieser minimale Zeitverlust steht in keinem Verhältnis zum enormen Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität für die Oberperfer Bevölkerung.
- Kosteneffiziente Sofortmaßnahme: Eine Temporeduktion ist eine sofort umsetzbare Maßnahme, die ohne teure und langwierige Baumaßnahmen (wie einen Gehsteigbau) das Unfallrisiko massiv senkt.
Unsere Forderung: Um die Verkehrsdisziplin nachhaltig zu sichern, fordern wir neben der Verordnung von Tempo 30 km/h begleitende Maßnahmen wie regelmäßige Tempomessungen, um die Einhaltung zum Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Petition details
Petition started:
01/02/2026
Collection ends:
07/01/2026
Region:
Oberperfuss
Topic:
Traffic & transportation
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Sicherheit
Es sollte im gesamten Dorf vor allem auch im Schulbereich ein 30 gelten noch besser eingehalten werden