Das Haus „Zu den 7 Schwertern“ in der Wiener Schwertgasse ist ein denkmalgeschütztes Barockjuwel: Innenhof mit Pawlatschen und Barockhimmel; hochbarocker Dachstuhl im Originalzustand erhalten, weil nie abgebrannt. Ein geplanter Dachausbau würde all dies gefährden, doch noch wohnen Altmieter unterm Dach und wehren sich seit Jahren. Einer wurde nun nach 70 Jahren delogiert, gegen einen weiteren laufen die Verfahren.

Klägerin ist die Humer Privatstiftung, gleichzeitig Mitglied des Vereins „Sinnstifter“ – einer Gruppe von Stiftungen mit sozialer Verantwortung. Man will „Gutes tun“ und „keine kontroversiellen Projekte“ verfolgen. Wie passt das zu den Delogierungen jener Mieter, die sich mutig für die Erhaltung des Barockjuwels engagierten? Wie passt das zu den von Denkmalschutz-Fachleuten heftig kritisierten Ausbauplänen?

Daher: Bitte nicht nur „Gutes reden“, sondern tatsächlich „Gutes tun":

Die Pläne für den Dachausbau abblasen und dieses Haus im Originalzustand erhalten!

Die Delogierung des einen, bereits gekündigten Mieters zurücknehmen!

Das laufende Kündigungsverfahren gegen den weiteren Mieter einstellen!

Begründung

Laufend werden in Wien AltmieterInnen bedrängt, um Wohnraum neu und noch gewinnbringender vermieten zu können. Besonders oft passiert dies, wenn ein ganzes Haus "entwickelt" werden soll und/oder ein Dachausbau geplant ist. So gut wie immer geht es um Gewinnmaximierung oder um spekulative Wertsteigerungsfantasien oder um beides. Allzu oft verlieren Menschen dabei ihr zu Hause, wo sie viele Jahre lang gelebt haben. So auch in 1010 Wien, Schwertgasse 3 "Zu den Sieben Schwertern".

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Grüne Innere Stadt aus Wien
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Offener Brief an die Humer Privatstiftung: https://www.immomobbingstop.at/

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