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Bild zur Petition mit dem Thema: Petition f. den Verbleib der Familien Mohammadi in Österreich Petition f. den Verbleib der Familien Mohammadi in Österreich
  • Von: Flüchtlingsbetreung Großhöflein mehr
  • An: Innenminister Mag.Sobotka
  • Region: Burgenland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 351 Unterstützende
    127 in Burgenland
    Quorum für Burgenland (0) erreicht.

Petition f. den Verbleib der Familien Mohammadi in Österreich

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Ali & Amena Mohammadi und ihre Kinder Abbas, Mostafa und Qauser, sowie Ghulam Reza & Majan Mohammadi und ihre Kinder Madhi, Amir und Parisa (alle afghanische Staatsbürger) leben seit Ende Mai im Pfarrheim in Großhöflein und haben sich bereits gut eingelebt. Da sie über Kroatien eingereist sind, sollen sie im Zuge der Dublin Verordnung nun wieder dorthin abgeschoben werden. Nach dem jüngsten Spruch des VwGH sind Abschiebungen nach Kroatien unzulässig, und zwar so lange, bis der EUGH darüber entschieden hat, ob es sich bei der großen Fluchtbewegung 2015/2016, als die Grenzen offen waren und die Schutzsuchenden mit staatlich organisierten Transporten "durchgewunken" wurden, um "illegale Einreise" handelt. Dennoch hält das Innenministerium vorläufig an den Rückführungen fest, die zu einem großen Prozentsatz Familien betreffen. Unsere Familien haben jetzt nur mehr die Möglichkeit einer außerordentlichen Revision um ihr Recht geltend zu machen und zum Asylverfahren in Österreich zugelassen zu werden. Bitte unterstützt diese durch eure Unterschrift! Die angegebenen Daten werden ausschließlich für den vorgegebenen Zweck verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Begründung:

Seit sie bei uns sind, haben wir sie stets als sehr hilfsbereite, höfliche und freundliche Menschen erlebt. Sie lernen eifrig Deutsch und sind sehr bemüht sich hier gut zu integrieren. Die Kinder gehen in den Kindergarten bzw. in die VS. Es handelt sich um sehr liberale, offene und wissbegierige Menschen, die die Motivation und auch das Potential haben sich hier ein neues Leben aufzubauen. Beste Voraussetzungen, dass Integration gelingen kann.

Die Situation in Kroatien: Beide Flüchtlingsunterkünfte sind völlig überfüllt, sodass alleinstehende Männer, Familien mit Kindern und Traumatisierte schon lange nicht mehr in adäquaten Bereichen untergebracht werden können. Asylwerber sind nicht krankenversichert. Trotz der langen Dauer der Asylverfahren haben sie keinen Zugang zum regulären Gesundheitssystem. Ihnen steht eine Notversorgung, vergleichbar mit Erster Hilfe, zu. Neben 3 dürftigen Mahlzeiten erhalten Sie pro Monat 13€ für Hygieneartikel, Windel, Telefon, Kleidung, etc. Wie Statistiken des UNHCR belegen ist die Anerkennungsquote bei afghanischen Staatsbürgern sehr gering.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

1, 05.12.2016 (aktiv bis 01.01.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Österreich kann auch von sich aus das Asylverfahren einleiten trotz Dublin -III-Verordnung. Österreich hat die UNO-Menschenrechtskonvention unterzeichnet. Der Schutz von afghanischen Flüchtlingen ist in Kroatien nicht gewährleistet. Kroatien anerkennt ...

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