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Änderungen an der Petition
il 16/07/2025
Petizione indirizzata a: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Wirtschaft, Sport und Tourismus, Abt. Umwelt- und Anlagenrecht
Wir sprechen uns vehement gegen die Errichtung des geplanten Schrott- und Gefahrenstoff - Verarbeitungsbetriebes der BESTA Holding GmbH im Ortsgebiet von 3300 Greinsfurth / Amstetten aus.
Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen durch Lärm, Geruch, Feinstaub und die Gefährdung des Amstettner Grund-/Trinkwassers sowie einer permanente Brandgefahr durch gelagerte Gefahrenstoffe und die in Folge freigesetzten Umweltgifte. Eine Einschränkung der Lebensqualität der Anrainer ist daher zwangsläufig zu erwarten.
Weiters schädigt dieses Vorhaben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Erholungswert der angrenzenden Forstheide, einem Natura 2000 Schutzgebiet. Unserer Meinung nach widerspricht es somit dem im Art. 6, Abs. 2 der FFH-RL (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) formulierten „Verschlechterungsverbot“, dass sich Vorhaben nicht negativ auf die Schutzgüter des jeweiligen Natura 2000-Gebietes auswirken dürfen (Hierzu gibt es schon mehrere EuGH Urteile).
Sie wenden sich mit ihrer Unterschrift gegen diese drohenden Einschränkungen der Lebensqualität im Amstettner Raum und fordern eine sofortige Einstellung des Projektes!
Dieses Projekt bedeutet für die Menschen und die Umwelt in der unmittelbaren Region mit größter Wahrscheinlichkeit eine unzumutbare Beeinträchtigung der Lebensqualität.
Bei der bereits am 27.06.2025 stattgefunden ersten Verhandlung nach dem AWG (Abfallwirtschaftsgesetz 2002) wurde bekannt, dass es sich nicht nur um einen Schrottplatz mit Lagerhallen und Büro handelt, sondern auch um die Lagerung und Bearbeitung von gefährlichen Abfällen, also Schrott, Sondermüll und E-Schrott - in Richtung Abfallwirtschaftsanlage.
In der Natura-2000-Region Amstetten sollten solche Aktivitäten nicht erlaubt sein. Es ist beschämend, dass sich die Organisatoren dieser Veranstaltung keine Gedanken über die Gesundheit, die Sauberkeit und das Wohlbefinden der Bevölkerung machen. Es geht um die Zukunft. Solche Betriebe schaden der Natur erheblich und beeinträchtigen die gesunde Entwicklung unserer Region.
mit größtem Respekt für Ihre Bedenken, aber wo würden Sie vorschlagen, dass eine Aufbereitung der Überreste unseres gesellschaftlichen Konsumverhaltens besser geeignet wäre? In NÖ herrschen doch sehr strenge und genaue naturschutz- und landschaftsschutzrechtliche Vorschriften sowie außerdem Vorgaben zum Schutz von Wasser, Umwelt und Bevölkerung zur Einhaltung für abfallrechtlich genehmigte Unternehmen. Was wäre in ihren Augen eine besser geeignete Alternative? MfG