Unser Freund Ahmad Reshad Nabizadeh musste 2015 aus Kapisa in Afghanistan fliehen und ist nach Österreich gekommen. Er hat es geschafft, sich in dieser Zeit sehr gut in unserem Land zurechtzufinden, Freunde zu gewinnen und gut Deutsch zu lernen. Der größte Wunsch des 21-Jährigen ist es, Umweltingenieur zu werden und sich hier ein neues Leben aufzubauen. Nachdem er sein Wirtschaftsstudium in Afghanistan nach nur 6 Monaten abbrechen musste, hat er hier eine Ausbildung am Kolleg für Energietechnik, Umwelt und Nachhaltigkeit begonnen. Seine Direktorin schreibt, dass seine Integration sehr positiv verlaufe und er „die Chance für einen optimalen Einstieg in seine berufliche Zukunft“ habe. Diese Ausbildung wird er im Oktober 2018 abschließen. Trotz alledem will ihn die österreichische Regierung abschieben!

Wir, seine Freunde, Unterstützer und Schulkollegen, wollen nicht, dass Ahmad in ein Land abgeschoben wird, das von der UNO als Kriegsland eingestuft wird. Ein Land, in dem seit mehr als 40 Jahren Krieg und Bürgerkrieg herrscht und in dem sich die Sicherheitslage im letzten Jahr drastisch verschlechtert hat. Geprägt von Kämpfen der Taliban und des IS, in einem Staat, wo die Regierung kaum Kontrolle hat und ihren Bürgern keine Sicherheit gewährleisten kann, ist Ahmad in Lebensgefahr.

Motivazioni:

Ahmad ist ein sehr freundlicher und engagierter Mensch, der hier viele Freunde gefunden hat und mit Fleiß und Zielstrebigkeit lernt, um seine Ausbildung abzuschließen. Er hat für die Caritas als Übersetzer gearbeitet und erste Erfahrungen als Techniker in zwei österreichischen Firmen gesammelt.

„Mit seiner abgeschlossenen Ausbildung kann er ein gutes Bindeglied zwischen beiden Ländern werden – und er ist auf dem besten Weg dorthin“, schreiben seine Schulfreunde.

„Er ist völlig integriert, findet sich in unserer Tradition tadellos zurecht“, schreibt Renate, eine Freundin und freiwillige Helferin. Es sei unmöglich zu verstehen, warum jemand, der so erfolgreich eine Ausbildung in einem Mangelberuf mache, Deutsch lerne und sich einfüge, abgeschoben werden soll.

„Ahmad ist ein sehr netter Mensch. Er hat sehr viele österreichische Freunde und verbessert sich von Tag zu Tag. Er gibt sich sehr viel Mühe in der Schule und kommt mit jedem hier klar. Er hat sich integriert und verdient es hierzubleiben“, äußert sich Ahmads Schulfreund Memet.

„Er ist der ehrlichste, aufrichtigste und sozialste Mensch, den ich in meinem Leben gesehen habe. Denn auch wenn er nichts hätte, würde er sein letztes Hemd geben. Er hat mich sowohl in meiner schulischen Laufbahn als auch im privaten Bereich ständig unterstützt und deshalb sehe ich es als meine Pflicht als Freund und Klassenkamerad, alles Mögliche zu machen, damit er nicht abgeschoben wird“, gibt sich ein engagierter Freund und Klassenkollege.

„Ahmad Reshad ist das perfekte Beispiel einer gelungenen Integration. Schon nach einem Jahr in Österreich konnte er die Sprache und hat unsere Kultur verstanden“, erklärt sein Sitznachbar.

Es macht weder wirtschaftlich, noch sozial und schon gar nicht menschlich Sinn, diesen jungen Menschen so aus seinem Leben hier zu reißen und in ein Kriegsland zu schicken!

Wir wollen, dass Ahmad sein Studium beenden kann! Wir wollen, dass Ahmad bei uns in Österreich ist! Lasst ihn bleiben!

Grazie davvero per il vostro appoggio, Valerie Vitzthum da Wien
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Pro

Mit der militärischen Niederlage des IS in Syrien und dem Irak verstärkt dieser seinen verbrecherischen und menschenverachtenden Terror in Afghanistan und macht den Taliban "Konkurrenz". In ein solches Land in dieser Zeit Menschen abzuschieben ist zumindest als zynisch zu bezeichen - oder will sich jemand im Innenministerium vielleicht vorauseilend dem neuen Chef andienen? Es ist gegen jede Logik und Vernunft, sich gut integrierende und lernwillige fleißige Menschen abschieben zu wollen! Wer denkt sich so etwas aus?! Fällt so etwas schon unter Komplizentum mit Mördern?

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