Keine Paketabgabe auf Kosten von Bürgern, Kaufkraft und Wirtschaft

Petition richtet sich an
Österreichische Bundesregierung, Bundesministerium für Finanzen, Nationalrat, Parlament

500 Unterschriften

3 %
483 von 19.000 für Quorum in Österreich Österreich

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  1. Gestartet 24.04.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Österreichische Bundesregierung, Bundesministerium für Finanzen, Nationalrat, Parlament

Wir fordern den Verzicht auf eine Paketabgabe sowie eine transparente Folgenabschätzung für Haushalte, Handel und Wirtschaftsstandort vor jeder Beschlussfassung.

Begründung

Petition an die Österreichische Bundesregierung
Schluss mit ständigen Mehrbelastungen – Keine Paketabgabe auf Kosten von Bürgern, Kaufkraft und Wirtschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bevölkerung erlebt seit Jahren eine Abfolge neuer Belastungen: höhere Lebenshaltungskosten, Energiepreise, Gebühren, Abgaben, Inflation und sinkende reale Kaufkraft.
Vor diesem Hintergrund ist die geplante Paketabgabe von 2 Euro pro Paket ein weiteres falsches Signal.
Auch wenn die Abgabe formal große Onlinehändler treffen soll, ist wirtschaftlich naheliegend, dass solche Zusatzkosten ganz oder teilweise über höhere Preise, Versandkosten, Mindestbestellwerte oder reduzierte Aktionen an Konsumenten weitergegeben werden.
Damit droht einmal mehr:
Nicht Konzerne zahlen am Ende, sondern breite Teile der Bevölkerung.
Es betrifft nicht nur Amazon
Wenn – wie bisher bekannt – die Umsatzgrenze auf große Konzerne abstellt, wären potenziell zahlreiche internationale und nationale Handelsgruppen betroffen.
Je nach endgültiger Gesetzesausgestaltung könnten mittelbar Bestellungen betroffen sein bei:

  • Amazon
  • MediaMarkt
  • Saturn
  • XXXLutz
  • mömax
  • IKEA
  • Zalando
  • Otto
  • Temu
  • AliExpress
  • große Lebensmittel- und Nahversorger mit Zustellung

Damit betrifft die Maßnahme potenziell weite Teile des modernen Einkaufsalltags.
Gefahr für Kaufkraft und Wirtschaft
Jede zusätzliche Belastung reduziert verfügbare Kaufkraft.
Das bedeutet in der Praxis:

  • weniger Konsum
  • geringere Bestellmengen
  • weniger Umsatz im Handel
  • schwächere Investitionsbereitschaft
  • zusätzlicher Preisdruck
  • Wettbewerbsnachteile für den Standort Österreich

Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist es kontraproduktiv, Kaufkraft weiter abzuschöpfen.
Soziale Schieflage
Besonders betroffen sein können:

  • Pensionisten
  • Familien
  • Menschen im ländlichen Raum
  • gehbehinderte Personen
  • Bürger ohne ausreichende Nahversorgung
  • Menschen, die auf Zustellungen angewiesen sind

Unklare Rechtsfolgen
Derzeit ist öffentlich noch offen, wie zentrale Begriffe endgültig definiert werden:

  • Paket oder Bestellung
  • Teillieferungen
  • Retouren
  • Konzernumsatz oder Inlandsumsatz
  • Zustellungen von Nahversorgern
  • grenzüberschreitende Sendungen

Solange diese Punkte unklar sind, fehlen Rechtssicherheit und Planbarkeit.
Wir fordern daher:

  1. Sofortiger Verzicht auf eine Paketabgabe zulasten von Bürgern und Kaufkraft.
  2. Keine weiteren versteckten Mehrbelastungen des Alltags.
  3. Veröffentlichung des vollständigen Gesetzesentwurfs vor jeder Beschlussfassung.
  4. Vollständige Folgenabschätzung für Haushalte, Handel und Wirtschaftsstandort.
  5. Entlastung durch Ausgabendisziplin, Effizienz und Strukturreformen statt neuer Gebühren.
  6. Faire internationale Konzernbesteuerung statt indirekter Belastung der Bevölkerung.

Österreich braucht Wachstum, Kaufkraft und Vertrauen – nicht die nächste Dauerbelastung.
Jetzt unterstützen und mitunterzeichnen.
Christian Lorenz
(Einer aus dem Souverän)
Österreich

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christian Lorenz, Wien
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 24.04.2026
Sammlung endet: 23.10.2026
Region: Österreich
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Nach aktuellen Medienberichten wurde wurde die geplante Paketabgabe im Ministerrat politisch beschlossen bzw. als Regierungsvorhaben festgelegt. Ein endgültiger parlamentarischer Gesetzesbeschluss ist nach derzeit öffentlich ersichtlichem Stand jedoch noch nicht abgeschlossen.
    Diese Petition richtet sich daher weiterhin gegen die gesetzliche Umsetzung in der derzeit bekannten Form und fordert eine Rücknahme, grundlegende Überarbeitung oder sozial ausgewogene Neuregelung.
    Kritisch bleibt insbesondere:

    • mögliche Weitergabe der Kosten an Konsumenten über Preise, Versandkosten oder Mindestbestellwerte
    • zusätzliche Belastung von Haushalten in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten
    • Kaufkraftverlust mit negativen Folgen für Handel und Wirtschaft
    • mögliche Benachteiligung von Pensionisten, Familien, ländlichen Regionen und mobilitätseingeschränkten Menschen
    • weiterhin offene Detailfragen zur konkreten Ausgestaltung

    Wir fordern daher weiterhin:

    1. volle Transparenz des Gesetzesentwurfs vor Beschlussfassung
    2. nachvollziehbare Folgenabschätzung für Haushalte und Wirtschaft
    3. faire Konzernbesteuerung statt indirekter Bürgerbelastung
    4. sozial gerechte Lösungen ohne zusätzliche Alltagskosten

    Vielen Dank an alle bisherigen Unterstützer. Bitte weiterhin teilen und unterstützen.

Der Gesetzesvorschlag trifft direkt den heimischen Handel, da die Abgabe auch für kleine Händler gilt, die über Plattformen verkaufen. Die Abgabe trifft besonders Personen auf dem Land oder welche, die eingeschränkt mobil sind und auf Lieferungen angewiesen sind. Personen in Grenznähe werden Sendungen im Ausland empfangen, was die heimische Wirtschaft schädigt und zu geringeren USt Einnahmen führt. An einer Lösung für Sendungen aus dem nicht EU-Ausland wird bereits auf EU-Ebene gearbeitet.

Ich bin sehr für eine Abgabe, die mir mit 2 Euro übrigens sehr moderat erscheint. Dies sollte doch den stationären Handel (Leerstand von Geschäften faktisch überall, wo man hinkommt) etwas unterstützen. Noch viel mehr bin ich aber für eine Abgabe (10 Euro) bei Paketrückgabe. Schaut euch einmal bei Poststellen um, welche Mengen da tagtäglich abgegeben werden.

Warum Menschen unterschreiben

Diese Steuer würde sich extrem negativ auf den Konsum auswirken, kleine Unternehmen auch stark belasten und die Wirtschaft noch mehr schwächen.

Weil diese Paketsteuer absolut irrsinnig ist und sich zu 100% negativ auf Österreichs Wirtschaft auswirken würde!

Ich bin gegen eine zusätzliche Paketabgabe, weil am Ende wieder die normalen Bürger dafür zahlen müssen. Viele Menschen kämpfen ohnehin schon mit steigenden Preisen, Mieten, Energiekosten und Lebensmitteln. Weitere Gebühren würden die Kaufkraft noch mehr schwächen.
Außerdem betrifft Onlinebestellungen mittlerweile fast jeden – egal ob Familien, Pensionisten oder Menschen am Land, die auf Lieferungen angewiesen sind. Solche Zusatzkosten werden meistens einfach an die Kunden weitergegeben.
Statt neue Abgaben einzuführen, sollte man andere Lösungen suchen, die Wirtschaft und Bevölkerung nicht zusätzlich belasten.

Diese Petition ist wichtig, weil die geplante Paketabgabe am Ende vermutlich nicht von großen Konzernen getragen wird, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern. Zusätzliche Kosten werden häufig über höhere Preise, Versandkosten oder Mindestbestellwerte weitergegeben. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten wäre das eine weitere Belastung für viele Haushalte.

Besonders betroffen wären Familien, Pensionisten, Menschen im ländlichen Raum sowie Personen, die auf Lieferungen angewiesen sind. Gleichzeitig könnte eine solche Abgabe die Kaufkraft schwächen und negative Auswirkungen auf Handel und Wirtschaft haben. Bevor neue Belastungen eingeführt werden, sollte transparent offengelegt werden, welche Folgen sie tatsächlich für Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort Österreich haben.

Nicht die inländischen Firmen, sondern die chinesischen und amerikanischen Großkonzerne sollen zur Kasse gebeten werden!!!!

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