Österreich hat eine christliche Geschichte und eine christliche Kultur. Unsere Zukunft aber auf die Vergangenheit zu reduzieren wäre fatal. In diesem Sinne verstehe ich auch das Ringen der Protestanten mit Unterstützung der katholischen Kirche um den Karfreitag als christlichen Feiertag!

Dieser Tag steht im Gedächtnis des Todes Jesu Christi und ist daher Bestandteil der Triduum Sacrum, der Osterfeiertage des Christentums. Ein österreichischer Arbeitnehmer hat sinnigerweise mit Unterstützung der Arbeiterkammer und deren Zwangsmitgliedsbeiträgen vor dem Europäischen Gerichtshof diesen wichtigen Feiertag unseren protestantischen Mitbürgern weggeklagt. Die österreichische Bundesregierung ist diesem Urteil des EUGH nachgekommen und hat den Karfreitag als Feiertag bei gleichzeitiger Einführung eines sogenannten „persönlichen Feiertages“ gestrichen.

Die Diskussion darüber reißt nicht ab. Namhafte Rechtsexperten wollen diese Regelung mit einem Gang vor den Verfassungsgerichtshof kippen. Auch die Arbeiterkammern und Gewerkschaften – also die Auslöser der Diskussion – möchten nun entgegen ihrer ursprünglichen Beeinspruchung vor dem EUGH den Karfreitag als Feiertag für Alle implementieren.

Mit mehr als 5 Millionen katholischen Christen, 775.000 orthodoxen Christen und 292.000 protestantischen Christen ist Österreich ein christlich dominiertes Land. Den Karfreitag als Feiertag für Alle zu beschließen, wäre daher durchaus legitim.

Mit 13 anerkannten Feiertagen liegt Österreich andererseits bereits jetzt schon im oberen Mittelfeld des europäischen Durchschnitts. Irland, Luxemburg, Spanien, Griechenland, Italien, Deutschland, Ungarn, Finnland und andere haben durchwegs weniger staatlich anerkannte Feiertage.

Daher kann die Freigabe des Karfreitags nur im Abtausch mit einem anderen staatlichen Feiertag erfolgen. Den 1. Mai als „Tag der Arbeit“ kann man als antiquiert betrachten. Die Zeiten des Arbeitskampfes sind längst vorbei. Alle Forderungen der einstigen Arbeiterbewegung sind umgesetzt. Auch der Zustrom zu den sogenannten 1. Mai Feiern ist rückläufig. Ein Großteil der österreichischen Bevölkerung kennt auch den Ursprung dieses Feiertages kaum.

Der Nationalrat der Republik Österreich möge daher beschließen, den Karfreitag als staatlichen Feiertag anzuerkennen und gleichzeitig den 1. Mai zu streichen!

Begründung

Schon lange bevor die einstige Arbeiterbewegung den 1. Mai als „Protest- und Gedenktag“ ausrief, wurde dieser Tag als Gedenktag der Hl. Walburga, einer englischen Äbtissin des 8. Jahrhundert, gewidmet. Die neun Walpurgistage zuvor wurden mit allerlei Bräuchen zur Abwehr von Hexen zelebriert. Diese Walpurgisriten spiegeln sich noch heute in ländlichen Maibräuchen wider. Bis zur Verehrung germanischer Waldgottheiten hingegen führt die Tradition des Maibaumes zurück.

Es steht außer Zweifel, dass wir keinen staatlichen Feiertag zur Abwehr von Hexen oder der Verehrung germanischer Waldgottheiten benötigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gerald Grosz aus Graz
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Neuigkeiten

Pro

Seit Jahrtausenden ist der Karfreitag ein wichtiger T Erst seit dem späten 19. Jahrhundert feierte die internationale Arbeiterbewegung den 1. Mai als "Tag der Arbeit". Ein staatlicher Feiertag war der erste Tag des Monats Mai bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland aber keineswegs. Wer an diesem Tag zu den Umzügen und Feiern ging, musste einen Tag Urlaub nehmen. Oder gar auf seinen Tageslohn verzichten. Mit dem Beginn der nationalsozialistischen Diktatur änderte sich dies. Die Petition würde das wieder richtig stellen

Contra

Nein Danke zu noch mehr "christlicher Tradition". Diese Traditon hat seit "Jahrtausenden" Angst und Schrecken verbreitet. Ja zu Menschenrechten, Nein zu allem das aufgrund von skurillen Geistergeschichten aus dem Altertum hergeleitet wird. Religion wurde erfunden, um Menschen gefügig zu machen. BTW.: Der Karfreitag erst im 17. Jhd. von den Protestanten als Feiertag eingeführt worden. Bei den Katholiken war er das nie. "Seit Jahrtausenden" ist in der Hinsicht eine gewagte Formulierung. Heuchler!

Warum Menschen unterschreiben

  • Marc Birnbaumer Feldkirchen

    vor 6 Tagen

    weil wenn jemand so denkt wie ein Bohrn Mena in 20 Jahren Österreich vernichtet ist. Punkt aus

  • am 10.03.2019

    Am Karfreitag FEIERN wir sinnbildlich und dankbar - denn unser Herr Jesus Christus starb am Kreuz für uns aller Sünden !!!

  • am 08.03.2019

    Der Karfreitig gehört in Theologie und Liturgie der Röm.-Kath. Kirche zum sogenannten "triduum sacrum". Er schließ direkt an den Gründonnerstag an, dem historischen Geschehen, an dem Jesus Christus das Priesterum und die Eucharistie eingesetzt hat. Zudem verweist er inhaltlich direkt auf das Heilgeschehen und die Heilspädagogik Gottes. Das höchste Fest der Katholischen Kirche, der Ostersonntag, kann ohne den stattgehabten Karfreitag nicht verstanden werden und verweist rückenwirkend auf ihn - während der Karfreitag bereits auf den Ostersonntag verweist. Um dieses heilsgeschichtliche Ereignis nicht bloß als Reminiszenz aus einer vergangenen Versenkung zu ins Bewusstsein zu heben, sondern deren umfassenden Bedeutsamkeit nachzuvollziehen und bewusst wirksam werden zu lassen, ist es gut und dienlich, den alltäglichen Anforderungen, den überbordende Anspruch von Gesellschaft und Wirtschaft und die tägliche Beeinflussung einer gewordene Schnellfeuerkultur für einen Tag ruhen zu lassen.

  • Meier Walter Alberndorf

    am 07.03.2019

    Ich bin ein evangelischer Christ und mir ist dieser Karfreitag „als gesetzlicher Feiertag“ sehr wichtig,

  • am 07.03.2019

    Wieder einmal seid ihr Österreicher hier gute Vorreiter bzw. Vorstreiter für unser christlich-abendländisches Europa - für die Lehre Jesu Christi und gegen die gottlosen Linken - welche sich mit den Moslems zusammentun - sie bekommen dafür ihren Lohn bzw. Strafe

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