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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 03.03.2020Petition wird zurückgezogen
Petition richtet sich an: Österreichische Bischofskonferenz
In einigen österreichischen katholischen Diözesen sind aufgrund der Coronavirus-Epidemie die Priester angewiesen worden, den Gläubigen "aus hygienischen Gründen" ausschließlich die Handkommunion zu spenden. Damit werden jedoch jene Gläubige, die keine Handkommunion wünschen, gleichsam zu dieser gezwungen.
Dies widerspricht klar der Instruktion "Redemptionis Sacramentum" der Kongregation für den Gottesdienst, wonach "jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen" (Pkt. 92).
Wir fordern daher eine umgehende Rücknahme dieser Anweisung, die viele Gläubige, die die Eucharistie durch die Mundkommunion ehren wollen, in ernsthafte Gewissensnöte stürzt.
In der Praxis ist festzustellen, dass bei einer sachgemäß gespendeten Mundkommunion die Hand des Spenders nicht mit dem Mund oder Zunge des Kommunikanten in Berührung kommt und deshalb auch keine Übertragung von Krankheiten auf diesem Weg möglich ist.
Bemerkenswert ist zudem der Umstand, dass in den Anweisungen der Diözesen die Einstellung des deutlich stärker zu möglichen Ansteckungen beitragenden Friedensgrußes durch Händeschütteln lediglich "in Betracht gezogen" werden soll, während die Anweisung zur Handkommunionsspendung eindeutig ist.
Petition gestartet:
03.03.2020
Sammlung endet:
30.03.2020
Region:
Österreich
Kategorie:
Bürgerrechte