Migration

Freiheit für Payman Qalandari

Petition is directed to
Herr Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen
2.617 Supporters
Collection finished
  1. Launched January 2019
  2. Collection finished
  3. Prepare submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Wie auch aus den Neuigkeiten dieser Petition (www.openpetition.eu/at/petition/blog/freiheit-fuer-payman-qalandari) hervorgeht wurde Payman Qalandari am 16.2.2019 nach Kabul abgeschoben. Wir bemühen uns nach wie vor um seine Freiheit, jetzt leider in Kabul. Diese Freiheit besteht aus einer Unterkunft in einem "sicheren" Stadtteil, gesicherte Ernährung und einem Job. Wir unterstützen ihn dabei mit Rat, Tat und Geld. Der Antrag aufs Bleiberecht wird spätestens bei seiner Rückkehr in 18 Monaten wieder aktuell. Auf Grund einiger Anregungen möchte ich an dieser promintenten Stelle auf die Möglichkeit des Spendens hinweisen.

Spendenkonto: DI Martin Brunner IBAN: AT30 1420 0200 1708 1390 BIC:EASYATW1

Nachstehend unterfertigte Personen unterstützen die Beschwerde gegen die Schubhaft und den Antrag auf Bleiberecht von Herrn Payman Qalandari

Reason

  1. Herr Qalandari ist bereits seit 2016 in Österreich und hat in dieser Zeit als außerordentlicher Schüler am BG/BRG Stockerau so gut Deutsch gelernt, dass er hervorragend ins Schulgeschehen integriert war.

  2. Er hat sich außerdem im Bezirk Korneuburg und darüber hinaus selbstständig einen großen Freundeskreis in allen gesellschaftlichen Bereichen aufgebaut und sich das Vertrauen von sehr vielen Menschen erworben.

  3. Herr Qalandari hat immer wieder seinen festen Integrationswillen bekundet und das während der Zeit seines Aufenthaltes immer wieder durch ehrenamtliche Tätigkeiten unter Beweis gestellt. Er hat zum Beispiel einigen seiner Schulkollegen Mathematiknachhilfe gegeben, sich als Dolmetscher zur Verfügung gestellt und im Rahmen von Workshops die Kultur seines Herkunftslandes dargestellt.

  4. Gleichzeitig hat er sich unerhört intensiv mit der österreichischen Kultur und ihren Wurzeln auseinandergesetzt und in diesem Bereich Kenntnisse erworben, die weit über das Maß eines durchschnittlichen Asylwerbers hinausgehen.

  5. Er wäre bereit, jede mögliche Tätigkeit anzunehmen und/oder sich einer Ausbildung in einem Mangelberuf zu unterziehen, wenn man ihm die Möglichkeit dazu gäbe.

  6. Wir sind erschüttert, dass er am 8. Januar 2019 völlig unerwartet in Schubhaft genommen worden ist und man ihm mitgeteilt hat, dass er so bald wie möglich nach Afghanistan ausgewiesen werden soll, obwohl sein Verfahren zur Erteilung eines Aufenthaltstitels aus Gründen des Artikels 8 Europäische Menschenrechtskonvention (Familienbezug, Freunde-Bezug) noch nicht entschieden ist.

  7. Die Nachricht, dass sich ausgerechnet ein so verdientes Mitglied unserer Gemeinschaft wie Herr Qalandari seit mittlerweile mehr als einer Woche in der Situation ganz schwerer Haftbedingungen befindet, hat viele seiner Freunde alarmiert, weil sie um seine physische und psychische Gesundheit fürchten.

Thank you for your support, DI Martin Brunner from Stockerau
Question to the initiator

News

  • Liebe/r "Freiheit für Payman Qalandari" UnterstützerIn,

    in wenigen Tagen wird die Petition ablaufen. Ich nehme an, dass ich dann keine mails an ALLE UnterstützerInnen schicken kann, daher:

    Vielen, herzlichen Dank, auch im Namen Paymans, für die Unterstützung dieser Petition!
    Sie hat uns damals viel Kraft gegeben, auch wenn wir Paymans Freiheit nicht erreicht haben.

    In der Zwischenzeit lebt Payman in Kabul und er geht einer knapp bezahlten Ausbildung zum Sozialarbeiter nach.
    Bis auf noch wenige 100$/Monat, die wir ihm schicken, ist er dadurch fast selbsterhaltend.

    Payman "zählt die Sekunden" bis zu seiner Rückkehr.

    Paymans Rückkehrverbot ist durch ein Urteil des BVwG aufgehoben.
    Darüberhinaus wurde seine Schubhaft als ungerechtfertigt beurteilt.... further

  • kurier.at/chronik/oesterreich/asyl-neue-chance-fuer-abgeschobenen-fluechtling/400455976
    "Pate Brunner ist zurückhaltender. "Ich weiß noch nicht, ob das jetzt ein großer oder ein kleiner Gewinn war." Die Tragweite der Entscheidung ist noch unklar."

Eigentor, Eigentor! Man schafft eben nicht 2500 Unterschriften in einer Woche ohne immenses soziales Netzwerk. Das ist ja keine Petition gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf. Aber gut gemacht, zu gut. Wenigstens kennt ihr jetzt eure Grenzen. Sucht euch halt zur Abwechslung einmal einen weiblichen Flüchtling aus dem Irak oder Venezuela. Tip: In Nordkorea sollens angeblich auch politisch verfolgen (und die haben echte Raketentechnikerinnen- auch ein Mangelberuf).

KOMISCH. IMMER WERDEN VON DEN LINKSPROMIS AFGHANEN UNTERSTÜTZT. Afghanen sind in der Kriminalstatistik führend. Sagt uns das etwas?

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