Familie Broyan lebt seit 2014 in Bregenz und ist bestens integriert, dennoch droht der Familie mit drei Kindern nun akut die Abschiebung. Die Familie hat auf allen Ebenen eine hohe Integrationsleistung erbracht, dies wurde vom Verwaltungsgerichtshof nicht entsprechend gewürdigt, die Familie wurde nicht mal angehört. Daher wollen wir sichtbar machen, wieviele Menschen in Bregenz und Umgebung sich für die Integration der Familie eingesetzt haben und das Bregenz zur Heimat dieser Familie wurde. Die Integration ist aus integrationspolitischer Sicht gelungen, jetzt fehlt nur mehr der formale Akt seitens des Gerichtes.

Begründung

Die Familie Broyan in Bregenz ist trotz besonderer Integrationsleistungen in sprachlicher, schulischer und gesellschaftlicher Sicht von akuter Abschiebung bedroht. Das Bundesverwaltungsgericht sieht die Integration der Familie als unzureichend an, obwohl die Familie aus integrationspolitischer Sicht alles richtig gemacht hat. Die Familie hat schnell Deutsch gelernt, die drei Kinder erbringen ausgezeichnete Leistungen in der Schule, das älteste Kind geht sogar ins Gymnasium und ist Landesmeister im Schwimmen. Der Vater arbeitet ehrenamtlich beim Roten Kreuz, hat dafür extra Ausbildungen absolviert. Es gibt unzählige Empfehlungsschreiben von LehrerInnen und Nachbarn aus Bregenz, FreundInnen aus ganz Vorarlberg. Beide Seiten, die Familie selbst und die BregenzerInnen haben das Maximum an Integrationsleistung geleistet, dennoch wird dies unzureichend vom Gericht gewürdigt.

Zeig durch Deine Unterschrift, dass Du diese Integrationsleistung unterstützt und mach sie somit auch für den Verwaltungsgerichtshof sichtbarer! Die Kinder der Familie Broyan sollen Bregenzer bleiben dürfen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sandra Schoch, Integrationsstadträtin Bregenz aus Bregenz
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Wirtschaftsflüchtlinge hat es immer schon gegeben. Gerade Vorarlberg mit seiner Geschichte mit den Walsern und auch in der neueren Zeit mit den Steirer und Kärntner. Sie alle wollten ins Ländle um ihr Leben zu verbessern. Jedem sollte eine Chance gegeben werden. Genauso konsequent ist aber dann auch eine Reaktion auf unsoziales oder kriminelles Verhalten erforderlich!

Contra

Wenn ein Gericht entscheidet gibt es einen Rechtsweg. Wenn dieser erschöpft ist, ist die Entscheidung zu akzeptieren. Die Gerichtsbarkeit in Frage stellen ist undemokratisch. Wenn dann müssen die Gesetze geändert werden die zu solchen Entscheidungen führen. Sorry aber Demokratie ist unser wichtigstes Gut.