Das Haustier gilt vor dem Gesetz als Sachgegenstand. Somit bezieht sich die gesamte Rechtsprechung im Falle von Vergehen gegen Haustiere auf diese Wertigkeit und bezieht die Bindung und Liebe, die zwischen den HalterInnen und ihren Tieren besteht, in keinster Weise ein. HalterInnen sind dadurch Anfeindungen und Angriffen gegen ihre Tiere ohne entsprechenden gesetzlichen Rückhalt ausgeliefert. Im Falle von Giftattacken, Einsatz von Lebendfallen und anderen in tierquälerischer Absicht begangenen Übergriffen gegenüber Haustieren fehlt es eindeutig an angemessenen Strafen und an einer ausreichenden Unterstützung der Opfer bzw. der HalterInnen durch die Exekutive.

Ein Haustier soll als Familienmitglied angesehen werden mit dem Recht auf Anerkennung dieses Status auch vor dem Gesetz. Es ist weiters anzuerkennen, dass HalterInnen ihre Haustiere in gleichwertiger und partnerschaftlicher Weise bei sich aufnehmen und sich fürsorglich um ihr Haustier kümmern. Diese Fakten müssen sich in der Gesetzeslage widerspiegeln. HalterInnen sind bereit, für die tierärztliche Behandlung eines vergifteten oder misshandelten Tieres Geldbeträge in der Höhe von mehreren 1000 Euro zu bezahlen. Das Einfordern von Schadensersatz und Schmerzensgeld ist zusätzlich zur Erhöhung des Strafausmaßes bei Tierquälerei im Strafgesetz ausdrücklich als aktives Recht der HalterInnen auszuführen.

Ein Lebewesen mit Gefühlen und Liebe ist kein Sachgegenstand und hat daher ein Recht auf einen angemessenen gesetzlichen Schutz! Die Misshandlung und das Quälen sowie das vorsätzliche Töten eines Haustieres ist daher als Mord bzw. Mordversuch anzusehen!

Begründung

Tiere leisten einen bemerkenswerten sozialen Beitrag zur Lebensqualität der meisten Menschen. Tiergestützte Therapien verzeichnen große Erfolge. Haustiere sind wertvolle Begleiter und Freunde von Jung und Alt, und in vielen Haushalten Österreichs nehmen sie einen wichtigen Platz ein. Kinder lernen den verantwortungsvollen Umgang mit anderen Lebewesen. Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre zeigt einen hohen Stellenwert von Haustieren. Sie werden in den Familienverband eingebunden, im Lebensplan berücksichtigt begleiten ihre HalterInnen bei Freizeitaktivitäten und im Urlaub. Sie haben einen Status als vollwertige Familienmitglieder.

Leider gibt es auch Menschen, die Tieren mit Hass und Ablehnung begegnen und die Beziehung zwischen den HalterInnen und ihren Tieren missachten. Sie nehmen sich das Recht heraus, vergiftete Speisen in Gärten mit Haustieren zu werfen, Köder auszulegen oder Lebendfallen aufzustellen. Gewaltakte gegen Haustiere sind Ausdruck von Missachtung, Hass und Machtausübung. Es sind dieselben Motive, die auch zu Gewalt gegen Menschen führen (können). Haustiere müssen daher als fühlende Wesen gesetzlich vor Gewalt geschützt werden bzw. müssen ihre HalterInnen rechtliche Schritte gegen Gewaltverbrechen ergreifen können.

Hierin liegt auch der Anlass für diese Petition: Im Sommer 2016 kam es im Nordburgenland zu einer Vielzahl von Katzentötungen, deren Peiniger bis heute nicht bestraft wurde. Kurze Zeit später wurden Hunde vergiftet aufgefunden. Eine Familie bezahlt für ihre beiden Hunde eine höhere 4-stellige Summe, damit ihre beiden Hunde überleben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Seewinkler Hundesportverein Freizeitwuffel aus Frauenkirchen
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Haustiere sind keine Sache, sondern Lebewesen mit Persönlichkeit und Seele. Auch wenn die Katholische Kirche das verneint. Tiere haben Empfindungen, kennen Sympathien, kennen Trauer und ausgelassene Freude. Kein mensch mit Herz sieht so ein Lebewesen als "Ding" an!

Contra

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20003541