Erhalt der Mühlviertler Naturlandschaft - keine weiteren Windräder in den Wäldern des Mühlviertels!

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Oö. Landesregierung

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Petition addressed to: Oö. Landesregierung

Diese Petition wurde von der Transparenzinitiative Windpark Stiftinger Forst initiiert - unserer Forderungen sind:

Festlegung einer verbindlich verordneten Ausschlusszone für die Errichtung von Windkraftanlagen im Weinsberger Wald im Gemeindegebiet von Königswiesen und St. Georgen/Walde im Rahmen der Festlegung von Sensibilitätszonen für Windkraft durch die Oö. Landesregierung.

Sicherung der unberührten Wald- und Naturlandschaft, der Tier- und Pflanzenwelt und des charakteristischen Landschaftsbildes - keine Verschandelung des Mühlviertler Wald- und Hügellandes durch profitable Windindustrieprojekte mit überdimensionalen, monströsen Windrädern!

Bewahrung des „Lebensraums Mühlviertel“ für die Bewohner der Region, deren einziges Kapital die Unberührtheit und die Schönheit der Landschaft ist. Gesundheit, Wohlergehen und Lebensqualität der Bevölkerung und Schutz der Natur geht vor Profit!

Bewahrung des Weinsberger Waldes als Natur- und Erholungsraum für die Bewohner der Region sowie für die zahlreichen Erholungssuchenden aus dem oberösterreichischen Zentralraum und aus dem städtischen Bereich für uns und für die nachfolgenden Generationen!

Bewahrung der Tourismusregion Mühlviertler Alm als Urlaubsmagnet mit ungestörtem Landschaftsbild zum Wanderreiten, Langlaufen, Pferdeschlittenfahren, Radfahren, Mountainbiken, Wandern, Waldbaden und Relaxen in unberührter Natur- und Waldlandschaft.

Reason

Der Stiftinger Forst ist Teil des Weinsberger Waldes, der Waldgebiete in den oö.Gemeinden Königwiesen und St. Georgen/Walde umfasst und mit dem Freiwald (Windhaag, Sandl, Weitersfelden, Liebenau) ein Großwaldgebiet sowie eine Kultur- und Naturlandschaft von herausragender Bedeutung für Mitteleuropa darstellt. Das Waldgebiet hat große Bedeutung für Klima, Luftfilterung, CO2-Bindung, Wasserspeicherung und Grundwasserbildung, als Lebensraum für Wildtiere mit großräumigen Aufenthaltsbereichen (Luchs, Elch, etc.).

Das Landschaftsbild wird von waldbedeckten Hochebenen geprägt, die von Siedlungsflächen in sonnenexponierten Lagen unterbrochen werden. Durch die Höhenlage ergeben sich weitreichende Ausblicke und Sichtbeziehungen in Landschaftsräume mit abwechslungsreichem Landschaftsbild.

Eng damit verbunden ist auch der hohe Erholungswert des Waldes und der Landschaft sowohl für die Bewohner der Region als auch für Erholungssuchende aus dem oberösterreichischen Zentralraum und dem urbanen Bereich, der sich Großteils auf ein attraktives Landschaftsbild begründet. Davon maßgeblich berührt ist auch die touristische Bedeutung propagiert durch das Tourismuskonzept Mühlviertler Alm.

Im Stiftinger Forst ist die Errichtung von 10 Windrädern der Type VESTAS 172-7.2MW geplant. Mit einer Gesamthöhe von etwa 260 m in exponierter Lage überragen die geplanten Windräder den Waldbestand um das 8- bis 10-fache. Bauwerke dieser Dimension, die zudem aufgrund der sich in Bewegung befindlichen Rotorblätter besonders ins Blickfeld rücken, lassen sich in der Landschaft strukturell nicht einordnen. Der gewohnte Rahmen der Maßstäblichkeit und Proportionalität der Natur- und Kulturlandschaft wird gesprengt.

Das Erscheinungsbild einer weiten, unzerschnittenen und somit Naturnähe vermittelnden Waldlandschaft erfährt eine industrielle Überprägung und verliert damit nicht nur ihren Charakter, sondern auch ihren Erholungswert und ihre Wohlfahrtswirkung. Eine sehr hohe Eingriffswirkung trifft auf eine Landschaft mit sehr hoher Sensibilität. Daraus ergibt sich eine sehr hohe Eingriffserheblichkeit, die durch Maßnahmen nicht vermindert werden kann. Somit verbleiben sehr hohe Auswirkungen auf die Naturlandschaft, die die Unverträglichkeit des Projektes aus der Sicht des Landschaftsschutzes begründen.

Die Gemeinden Königswiesen und St. Georgen haben nach einer vom Projektbetreiber in Aussicht gestellten Zahlung von insgesamt jährlich € 240.000,-- die Zustimmung zum Projekt erteilt, ohne die Auswirkungen des Projektes auf die Bewohner, die Landschaft, die Natur und die Flora und Fauna zu beurteilen. Die Zustimmung wurde überdies erteilt, ohne eine Volksbefragung durchzuführen, die von fast 600 Gemeindebürgern (ca. 25% der Wahlberechtigten) in Königswiesen verlangt wurde.

Im Freiwald im Gemeindegebiet von Sandl würde kürzlich ebenfalls die Errichtung von 22 Windturbinen beantragt. Mittlerweile wurde das Projektgebiet von der Oö. Landesregierung wegen der einzigartigen Naturlandschaft sowie des äußerst sensiblen Tier- und Vogelbestandes zum Ausschlussgebiet für Windkraftanlagen erklärt. Weitere Windparkprojekte sind in den Wäldern um Rainbach, Windhaag, Grünbach und Schenkenfelden geplant, was zu einer großflächigen Zerstörung von Natur, Landschaft und Erholungsraum für uns und unsere nachfolgenden Generationen führen wird.

Nach fachlicher Einschätzung der Oö. Umweltanwaltschaft handelt es sich auch beim Stiftinger Forst und den angrenzenden Arealen des Weinsberger Waldes um ein Gebiet, das nicht nur den engeren Lebensraum des Luchses mit einschließt, und daher als „faktisches FFH-Gebiet bzw. potenzielles Europaschutzgebiet zu werten ist. Der Stiftinger Forst ist nachweislich auch ein sensibler Vogel-Lebensraum mit hoher Bestandsdichte an gefährdeten Vogelarten. Dies wurde durch vogelkundliche Erhebungen im Sommer 2024 neuerlich bestätigt. Der Weinsberger Wald muss demnach ebenfalls zu einer Ausschlusszone erklärt werden!

Gemäß Expertise der Oö. Umweltanwaltschaft vom 31. Mai 2024 liegen eindeutige fachliche Versagensgründe für einen Windpark im Stiftinger Forst vor. Diese negative Stellungnahme war dem Projektwerber im Zeitpunkt der Antragstellung bekannt.

Vermutlich gerade deshalb, weil der Weinsberger Wald für die Festlegung als Ausschlusszone für Windkraftanlagen in Betracht kam, wurde am 27. Juni 2024 der Genehmigungsantrag gestellt, offensichtlich um dieser Zonenfestlegung zuvorzukommen.

In einer Resolution an die Oö. ÖVP-Landesregierung haben wir unsere Bedenken gegen das Windenergieprojekt im Stiftinger Forst und unsere Forderungen zum Erhalt des Weinsberger Waldes ausführlich dargelegt. Unsere Forderungen blieben unberücksichtigt!

Deshalb ersuchen wir Euch um Eure zahlreiche Unterstützung zur Festlegung der Ausschlusszone – vielen Dank!

Web: https://www.transparenzinitiative-kw-sg.at/ und https://www.ooe-umweltanwaltschaft.at
Telegram: https://t.me/+bRtKkhxv6gVhNDhk
WhatsApp :https://whatsapp.com/channel/0029VajTs7F7T8bPmqpI4g40

Thank you so much for your support, Verein Lebensraum Königswiesen - St. Georgen, Königswiesen
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 12/30/2024
Collection ends: 12/31/2026
Region: Upper Austria
Topic: Environment

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News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir brauchen dringend eure Hilfe!

    Obwohl wir mit eurer Unterstützung eine ausführliche Stellungnahme an die Oö. Landesregierung eingebracht haben und die Oö. Umweltanwaltschaft den Stiftinger Forst aufgrund seiner Bedeutung als Luchs-Habitat und sensibler Vogel-Lebensraum als „faktisches Europaschutzgebiet“ einstuft, wurde das Projektgebiet im Stiftinger Forst bisher nicht offiziell zur Ausschlusszone für Windkraftprojekte erklärt. Der Projektwerber hat den Genehmigungsantrag offensichtlich kurz vor einer möglichen Zonenfestlegung eingereicht, um dieser zuvorzukommen. Das Vorhaben stellt einen massiven industriellen Eingriff in ein bisher unberührtes Waldgebiet dar. Geplant sind zehn Windkraftanlagen (Typ Vestas V172) mit einer Gesamthöhe von jeweils 261 Metern und einer Nennleistung von insgesamt 72 Megawatt

    Am 27. Mai 2026 wurde nun das Genehmigungsverfahren für den geplanten Windindustriepark Königswiesen – St. Georgen am Walde offiziell gestartet. Es handelt sich dabei um ein Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP), in dem über die Genehmigungsfähigkeit des Projekts entschieden wird.

    Um im Verfahren rechtlich Gehör zu finden und unsere Einwendungen wirksam vorbringen zu können, gründen wir eine Bürgerinitiative. Damit wir als Partei im Verfahren anerkannt werden (Parteistellung), müssen wir innerhalb von nur sechs Wochen mindestens 200 Unterschriften von Unterstützern sammeln.
     
    Wie könnt ihr uns unterstützen?

    Wir benötigen die Unterschriften von Bewohnern der Standortgemeinden (das sind Königswiesen, St. Georgen am Walde und die Gemeinden, über deren Gebiet die ca. 40 KM langeKabeltrasse verläuft) sowie der angrenzenden Nachbargemeinden. Alle detaillierten Informationen dazu und wer unsere Stellungnahme unterstützen kann (Wahlberechtigung in einer der genannten Gemeinden!), findest du auf unsrer Homepage unter: https://www.lebensraum-kw-sg.at/aktuelles/buergerinitiative_0626
     
    Lade die Stellungnahme herunter, fülle alle Felder leserlich in Blockschrift aus, unterschreibe persönlich und schicke das Originalformular per Post an unsere Vereinsadresse! Bitte hilf uns, unseren und auch deinen Lebensraum zu bewahren! Jede Unterschrift zählt, um sicherzustellen, dass unsere Bedenken im UVP-Verfahren nicht ignoriert werden.

    Vielen Dank für deine erneute Unterstützung!
     
    Mit herzlichen Grüßen!
     
    Dein Team des Vereines Lebensraum Königswiesen – St. Georgen

Mit den WKA kamen und kommen für alle Bewohner der betroffenen Landkreise bis dahin unvorstellbare Belastungen durch Waldrodungen, Schattenschlag, Infraschall, Lärm durch die Rotorblätter und mehr. Positive Erfahrungen mit WKA machten wir in RLP (BRD) NULL! Strom wird immer teurer statt billiger! Auch mal darüber nachdenken, woraus so ein WKA besteht, was es für den Betrieb benötigt und dass WKA-Bauteile nicht aufgearbeitet werden können, Recycling einer WKA ist unmöglich!!

Wer keine Windkraft will, der soll auch keinen Strom konsumieren. Alles andere ist heuchlerisch, denn es gibt keine Alternative zu Erneuerbaren Energien: - Europa besitzt kaum fossile Rohstoffe, welche genutzt werden könnten - Der Import wird immer teurer und die Förderung fossiler Ressourcen findet hauptsächlich in fundamentalistischen islamischen Ländern statt, welche uns erpressen - Kernkraft ist bei uns nicht erwünscht - Das Wasserkraftpotential ist bereits fast ausgeschöpft

Why people sign

Windräder sind eine Gefahr für Vögel und Fledermäuse und stellen für sie eine tödliche Bedrohung dar. Bäume müssen gerodet werden, was den Lebensraum vieler Arten einschränkt. Bodenverdichtung durch die Fundamente und Austrocknung des Bodens, dort wächst nie mehr etwas. Außerdem empfinde ich die zunehmende Zahl von Windkraftanlagen als eine deutliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes.

Neben der Zerstörung der Naturlandschaft ist es für mich besonders anwidernd dass Politiker ihre Zustimmung durch (mutmaßlich nicht persönliche) Zuwendungen durch den Betreiber bereits abkaufen ließen. Dies ohne jegliche Hinterfragung der von denen "vertretene" Bevölkerung.

Nina Bramel

Windräder zerstören die Landschaft. Nein, sie "belasten" sie nicht nur, sie zerstören sie. Österreich soll der Gier wegen in einen Windradkerker umgewandelt werden. Nichts von dem, was Hattmannsdorfer, Grüne, ÖVP-ler etc. behaupten ist wahr. Windräder und Solarhaine treiben als "Energiewende" die Stromkosten in das Astronomische. Letztlich führt die damit verbundene Rückkehr zu einer altertümlichen Naturabhängigkeit zu chronischer Energieknappheit, damit zur Deindustrialiserung und zum Abstieg auf das Niveau eines Schwellenlandes. In D bereits Realität. Wir benötigen mit dem Fortschritt zudem immer mehr Strom. Mangel führt stets zum Tod der Spezies. Österreich hat mit D bereits deswegen die höchsten Strompreise in Europa. Auch sind Windräder noch extrem schädlich für unsere schönen Landschaften, wegen der physikalischen und technischen Einflüsse auf die Biosphäre. Windräder wollen nur dekadente Großstädter, Betreiber und Fruchtgenußbezügler. Sie alle sind Schädlinge an unserer Heimat. Windräder sind der schwerste anthropogene Anschlag auf die Biosphäre in der Menschheitsgeschichte. Windrad = Verbrecherrad. Adäquat zum berühmten Zitat von Cato dem Älteren: "Ceterum censeo molendina venti esse delenda". Oder neuzeitlicher adäquat einem alten Landsknechtslied aus dem 30-jährigen Krieg: "Hinunter muss die Windradbrut, was einer gegen diese tut, der Herrgott weist ihm Dank". So sei es - Amen.

Windräder sind ein Verbrechen an der Natur! (Bodenversiegelung, PFAS, Abrieb, Infraschall, etc.) Es stehen schon viel zu viele in Österreich mit zweifelhaftem Nutzen.

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