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Schutzalter 16 und Altersabstandsgrenze: Besserer Schutz für Minderjährige in Österreich

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2025. 12. 05. 11:21

Ich habe die von der Redaktion geforderte, überprüfbare Quelle hinzugefügt und den Studienabschnitt präzisiert. Die Angaben beziehen sich nun klar auf die Saferinternet.at-Studie von 2021, die aktuellste repräsentative Untersuchung zu sexueller Online-Belästigung bei Jugendlichen in Österreich.


Neue Begründung:

Derzeit erlaubt die Gesetzeslage sexuelle Kontakte zwischen Kindern ab 14 Jahren und erwachsenen Personen über 20, 30 oder sogar 40 Jahren, solange kein Abhängigkeitsverhältnis nachweisbar ist. Diese Rechtslücke ist gefährlich und entspricht nicht dem heutigen Wissen über Entwicklungspsychologie, Manipulation (Grooming) und Machtgefälle.

Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren befinden sich mitten in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung. Sie haben nicht die Fähigkeit, Manipulation durch Erwachsene zu erkennen oder die langfristigen Folgen solcher Kontakte einzuschätzen. Erwachsene dagegen haben immer einen Wissens- und Erfahrungsvorsprung – und genau dieser wird oft ausgenutzt.

Ich selbst habe als Teenager erlebt, dass Männer über 20 oder 30 versucht haben, Kontakt aufzunehmen. Und ich weiß aus Gesprächen, dass es vielen Jungen und Mädchen in meinem Umfeld genauso ging.ging.Die ÖsterreichischerStudie Jugendberichtvon 2020Saferinternet.at deszeigt, Bundesministeriumswie fürhäufig Bildung,Jugendliche Wissenschaftin undÖsterreich Forschungonline (BMBWF).sexuelle PDFBelästigung abrufbarerleben. unter:Mehr broschuerenservice.bmbwf.gv.at/sdb/download/3508/Jugendbericht%202020.pdfals ein Drittel ist betroffen, bei den 15- bis 17-Jährigen sogar über die Hälfte.Quelle: Saferinternet.at (ÖIAT)/market Institut, „Sexuelle Belästigung im Internet – Jugendliche 2021“https://www.saferinternet.at/news-detail/neue-studie-jugendliche-von-sexueller-belaestigung-im-internet-betroffen

Daher fordere ich folgende Reformen im Sexualstrafrecht:

1. Anhebung des Schutzalters von 14 auf 16 Jahre

Damit Kinder nicht länger rechtlich ungeschützt sind gegenüber erwachsenen Personen.

2. Einführung einer Altersabstandsgrenze von maximal 3 Jahren

Damit normale Teenagerbeziehungen erlaubt bleiben, Erwachsene jedoch konsequent ausgeschlossen werden.

3. Klare gesetzliche Positionierung:

Sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Minderjährigen unter 16 müssen grundsätzlich als Ausnutzung eines Machtgefälles gewertet werden.

Viele europäische Länder schützen ihre Jugendlichen durch ähnliche Regeln sehr effektiv. Es ist höchste Zeit, dass auch Österreich nachzieht und Kinder nicht länger einer Rechtslage aussetzt, die sie unzureichend schützt.

Ich bitte das Parlament, die Bundesregierung und alle zuständigen Stellen, diese Reform ernsthaft zu prüfen und in die Wege zu leiten.

Kinder brauchen Schutz. Jugendliche brauchen klare Grenzen. Erwachsene brauchen Verantwortung.



Neues Zeichnungsende: 30.06.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 28 (28 in Österreich)


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