07/22/2025, 15:59
Werte UnterstützerInnen,
wir wurden heute vom Redakteur des Bezirksblattes Region Schwechat darüber informiert, dass es am heutigen Tag zu einer Begehung beim Schutzweg an der L156-Straße bei der Volksschule kam.
Anwesend waren 2 Mitarbeiter der Abteilung Landesstraßenplanung und Sicherheit vom Land NÖ, Hr. Bürgermeister Szekely und Hr. Paulus vom Bezirksblatt.
Leider wurden wir über den Termin nicht vorab informiert, was es uns somit unmöglich machte an eben diesen teilzunehmen bzw. zumindest Ihnen/Euch bereits vorab über diesen zu berichten.
Aus einem Hrn. Paulus vorgelegten Gutachten wurde Ihm erklärt, dass Klein-Neusiedl "weit von einer Ampel entfernt ist", aufgrund der scheinbar 2023 oder 2024 gemessenen Werte. Dass dann auch noch von Experten des Land NÖ erklärt wird, es gebe Autofahrer die "blind" durch Klein-Neusiedl fahren bzw. eine Ampel keine Sicherheit für Kinder wäre, ist unglaublich.
Was all die Betroffenen Herren, welche am heutigen Termin teilgenommen haben, scheinbar außer Acht gelassen haben ist, dass die Logistikhallen in Enzersdorf a.d. Fischa Ihre momentane letzte Ausbaustufe bzw. Besiedelung der Firmen erst Ende letzten Jahres erreicht haben, was eine zusätzliche Erhöhung der Verkehrsfrequenz verursacht hat.
Ebenso hat ein alternativer Flughafen-Dauer-Parkplatz erst zu dieser Zeit neben dem Logistik-Zentrum eröffnet, was auch den Verkehrsfluss erhöht. Aber gut, letztendlich wurde es erklärt, dass die Fußgänger-Frequenz über diesen Schutzweg schlichtweg zu gering ist - dass in Klein-Neusiedl dort leider keine Fußgängerzone vorliegt und die Gemeinde prinzipiell nur 800-900 Einwohner hat, wovon vermutlich die Hälfte tagsüber arbeiten ist, lässt hier auch keine höheren Zahlen möglich sein - muss aber aus unserer Sicht egal sein. Das Land NÖ stützt sich hier scheinbar auf Normen fernab der Realität und vermutlich veraltet.
Bei nur einer Besichtigung (!!!) wurde heute bereits grundsätzlich ausgeschlossen, dass eine Ampelanlage installiert wird - unser Anliegen/die Petition ist nun eben aus diesem Grund hinfällig. Dass es trotz großer Versprechungen von manchen Seiten nicht einmal zu einer Neuzählung der Verkehrswerte kam, damit zumindest dieser Absage aktuelle Werte obliegen (die letzte Zählung liegt beinahe 1 Jahr zurück), ist traurig und zeigt, dass man der Politik schlichtweg nicht trauen kann oder man diese Kosten einer Ampel nicht tragen möchte.
Besprochen wurden eine Vielzahl an Maßnahmen - es wird sich weisen was davon tatsächlich umgesetzt wird - sprach das Büro von Hrn. LH-Stv. Landbauer in Aussendungen vor Kurzem noch von "Umsetzungen bis Schulbeginn", wird sich zeigen ob hier tatsächlich irgendetwas umgesetzt werden wird und ob diese Maßnahmen die Sicherheit Aller, die diesen Schutzweg überqueren müssen, verbessern können.
Tatsächlich wird im Bericht des Bezirksblattes von den Vertretern des Land NÖ auch noch erwähnt, dass eine Ampel generell ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellen kann - eine Aussage, welche in unseren Augen schlichtweg unglaublich ist.
Wir werden den Fortschritt und ob es überhaupt zu Umsetzungen bei diesem Thema kommt genauestens beobachten und ggf. wieder aktiv werden!
Vielen Dank dass Sie/Ihr gemeinsam mit uns an eine Verbesserung der Situation durch eine Ampelanlage geglaubt haben und Ihre Unterschrift geleistet haben.
Alles Gute!
Viele Grüße
Familie Doleys-Luksch