Familie

Frau Dr. Karmasin: Kinderbetreuungsgeld für alle Mütter?! Warum nicht auch für lesbische Frauen?

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bundesministerium für Familie und Jugend / Fr. Dr. Sophie Karmasin
700 Unterstützende

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

700 Unterstützende

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 2017
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

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Warum soll man nun unterschreiben: es mag nicht 100% toll ausformuliert sein, es könnte professioneller etc. sein. Aber wäre die "bessere" Ausformulierung nicht eben Aufgabe von Juristen/Politikern? Betroffene zeigen Dinge auf - sie sind (meist) KEINE Spezialisten auf dem rechtlichen Terrain was die Formulierungen betrifft. Unsere Politiker geben so viel Geld für Dinge aus die uns Bürgerinnen und Bürgern nicht wichtig sind. Um mehr direkte Demokratie zu bekommen braucht es mutige die solche Petitionen ins Leben rufen und UNS - wir zeigen, dass eben dieser Veränderungswille besteht?!?

Quelle:

2.5

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Diese Petition zeigt, dass in der Gesetzgebung noch nicht alle Aspekte hinsichtlich Gleichstellung Bedacht worden sind, das gilt es zu diskutieren. Zeitgemäßer wäre die Unterstützungsleistung auf die gebärende Person abzustellen. Eine Verweigerung der Unterstützungsleistung aufgrund Faktoren wie a) Geschlecht b) Haushalt c) Art der Partnerschaft d) sexuellen Orientierung ist überdenkens- und diskutierenswert!

Quelle:

2.5

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Kinder sind Zukunft

ZIB Interview mit der Ministerin klingt stichhaltig. Dennoch wurden diese Fälle nicht ausreichend seitens der Politik bedacht! Hier braucht es bessere Lösungen - es geht um FAMILIEN und KINDER! Hier darf man ruhig investieren- nehmen wir das Geld gerne wo anders weg.

Quelle:

1.4

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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

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Petitoin ist nicht durchdacht

Gleiches Recht für alle. Beiden Damen war das entsprechende Gesetzt bekannt (wenn nicht selbst Schuld). Eine "versehentliche" Schwangerschaft ist ausgeschlossen. !Bitte bei der Familienplanung das Hirn einschalten! Pa5tchworkfamilien können wie in den Medien schon dargestellt auch bei Verschiedengeschlechtlichen Paaren dasselbe Problem haben. Außerdem wäre eine "Ungleichbehandlung" lesbischer Paare Verfassungswidrig und würde Nachteile für andere Familienformen bringen. Ich bin für Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen. Mit Betonung auf "Gleich". Auch "Schwule" Pärchen wären benach.

Quelle:

4.2

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Das ist keine Schlechterstellung oder Diskriminierung

Meine Frau und ich haben auch zwei Kinder im Abstand von nur 10 Monaten bekommen. Auch wir haben nur Kinderbetreuungsgeld für ein Kind erhalten. Das is keine Schlechterstellung oder Diskriminierung und hat auch gar nichts mit der sexuellen Orientierung oder Zusammensetzung der Partnerschaft zu tun! Daher find ich insbesondere den Titel der Petition einfach nur reißerisch und fehlleitend. In Zeiten von hocheffektiver Empfängnisverhütung kann man von einer Familie erwarten, dass sie ihre Lebensplanung entsprechend ihrer Situation durchführen - inklusive künstl. Befruchtung oder Adoptionen.

Quelle:

4.1

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Dies ist keine Schlechterstellung von Homosexuellen

Mir ist es als Vater so gegangen, dass ich einen Teil des Kinderbetreuungsgeldes zurück zahlen musste, weil ich der Antragsteller war und innerhalb der Kinderbetreuungsgeldzeit meine zweite Tochter zur Welt kam. Meine erste Tochter wohnt von klein auf bei mir, und innerhalb der Bezugszeit ist mit meiner jetztigen Partnerin meine zweite Tochter zur Welt gekommen. Sie hat um das Kinderbetreuungsgeld angesucht und mir ist das Bezugsrecht verfallen. Also auch 2 unterschiedliche Mütter aber nur ein gemeinsamer Haushalt. Somit ist das nicht eine Schlechterstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren.

Quelle:

3.8

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Emanzipation, Vater in der Familie, Stillen in der Arbeit, Wie lange stillen?

"Welche Mutter darf nicht bei ihrem Kind zu Hause bleiben?" muss richtig heißen "Welcher Elternteil" und betrifft jede Familienkonstellation. Eine Schlechterstellung der Väter konterkariert jeglichen Ansatz zur Förderung moderner Familienstrukturen. "Welches Kind hat nicht das Recht, gestillt zu werden?" Diese Frage stellt sich nicht, siehe § 9 MSchG Stillzeit. Außerdem ist bei kolportierten Geburten im Mai und September das erste Kind am Ende des Mutterschutzes der anderen Mutter bereits ein halbes Jahr alt, sodass nicht mehr jede Mahlzeit eine Stillmahlzeit sein muss.

Quelle:

3.6

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irreführend, klare Faktenlage

Der erste Absatz unterstellt einen Rechtsanspruch und ist ebenso wie die Überschrift irreführend. Tatsächlich ist klar geregelt, dass Kinderbetreuungsgeld nur für ein Kind und nur für einen Elternteil zusteht. Das betrifft z.B. auch Frauen, die während des KBG-Bezugs des Vaters nicht in Elternteilzeit gehen dürfen.

Quelle:

3.5

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Fehlplanung, Einlassungsfahrlässigkeit

Das persönliche Krankheitsbild einer Mutter ist bedauerlich, trägt aber nicht zur Sachlichkeit bei. Auch andere vermeintlich unfruchtbare Paare müssen mit ihrer Situation entsprechend umgehen und z.B. bei Schwangerschaft die Adoptionsabsicht zurückstellen. Familienplanung inklusive Finanzen und Betreuung liegt in der gemeinsamen Verantwortung der Partner - gerade bei künstlicher Befruchtung sollte diese leicht zu bewerkstelligen sein.

Quelle:

3.3

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künstliche Befruchtungen sind planbar

Bei künstlicher Befruchtung kann sich ein lesbisches Paar darauf einigen, nicht gleichzeitig zu versuchen schwanger zu werden. Wenn beide Kindergeld bekämen, müsste das heterosexuellen Paaren mit zwei Säuglingen auch zugestanden werden.

Quelle:

3.3

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Zwillinge oder Adoption

Wenn ich Zwillinge bekomm bekomm ich auch nur für ein Kind Kinderbetreuungsgeld und Paare die innerhalb kurzer Zeit 2 Kinder adoptieren oder eins adoptieren und eines selbst bekommen bekommen auch nur 1x Kinderbetreuungsgeld. Warum genau wird diese Familie gegenüber einer heterosexuellen Familie benachteiligt?

Quelle:

3.2

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Topf pro Kind und nicht pro Haushalt

Bei Zwillingen bekommen die Familien das 1,5fache KBG - das steht bei uns zB nicht zu, weil es Geschwisterkinder sind die halt mit so kurzem Abstand zur Welt kommen. Ich bin der Meinung, dass es pro Kind einen "Geldtopf" geben sollte - dann ist jeder für die Betreuung seiner Kinder abgesichert - egal in welcher Konstellation. Leider können wir nun nur für unseren Fall kämpfen - aber würde mich das BMFJ fragen wäre ich für so einen Topf.

Quelle:

3.0

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