openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Relation
In der Gemeinde St. Gallenkirch sind über 60% und in der Gemeinde Gaschurn über 80% der Gemeindefläche als Weißzohnen (wenig bis gar nicht erschlossenes Gebiet) ausgewiesen. Hier kann sich die Fauna und Flora frei entfalten. Die übrigen Flächen sollten schon noch zur nachhaltigen Nutzung und wirtschaftlichen Weiterentwicklung zur Verfügung stehen, da im Montafon unsere Existenz am Tourismus hängt. Diese Relationen sollten schon auch berücksichtigt werden.
Quelle: Raumplanung Land Vorarlberg
1 Gegenargument Anzeigen
Gut das endlich in die Schneesicherheit investiert wird und dass auch der Landeshauptmann zeigt wo die Grenzen der Grünen sind. Ich verstehe natürlich dass die Grünen nach dem Rausschmiss aus der Bundesregierung und nun durch das schlechte Wahlergebnis in Niederösterreich (6,4%) schlecht gelaunt sind.
1 Gegenargument Anzeigen
    unbedingt notwendig
Der Großteil der Montafoner Bevölkerung ist für das Projekt, was auch Sinn macht. Der Tourismus ist ein wichtiger Arbeitgeber im ganzen Land. Ohne gesicherten Saisonstart im Dezember läuft bald gar nichts mehr. Interessanterweise nutzen auch ein Großteil der Abwürger unsere Bahnen, sei`s im Sommer oder im Winter.
1 Gegenargument Anzeigen
FAZ vom 08.02.2018 http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/naturschneereichstes-skigebiet-warth-setzt-nun-auf-schneekanonen-15432715-p2.html
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Ich lebe zum Teil auch vom Wintertourismus ABER: der enorme Energiebedarf, der für die Schneekanonen und zum Teil auch schon für die Kühlung des Schneiwassers aufgewendet werden muss, ist ein weiterer Grund für die Klimaerwärmung, deren Ursachen wir eigentlich verhindern sollten.
0 Gegenargumente Widersprechen
Aus rein wirtschaftlicher Sicht ist dieses Projekt nachvollziehbar. Dies sollte aber nicht immer das einzige Entscheidungskriterium sein. Die Größenordnung die hier angestzt wird ist schon bedenklich. Sich dann immer mit anderen zu vergleichen macht den Eingriff in die Natur nicht kleiner. Darf bzw kann hier überhaupt jemand einmal eine Grenze deffinieren ???
0 Gegenargumente Widersprechen
    Dezentrale Lösung
Mehrere kleinere, dezentrale Speicherseen sollten die Leitungslängen u. Pumpwerke reduzieren u. damit den Stromverbrauch senken, ein weiterer Umweltaspekt. Das Ziel dahinter ist anscheinend sogar Ausweitung der schneesicheren Zeiträume, da regiert klar das wirtschaftliche Interesse. Der Eingriff in den Wasserhaushalt ist jedenfalls massiv.
1 Gegenargument Anzeigen
    Wunschdenken
So hätten sie's gerne: "Beschneiungsteich = Schneesicherheit = Zukunft des Wintertourismus = Arbeitsplätze im Tourismus, Einzelhandel, Handwerk, usw." Man kann aber die Natur nicht richten, wie man will. Wenn die Winter zu warm werden, nützen die ganzen teuren Anlagen nichts
2 Gegenargumente Anzeigen
    Grenzen des Wachstums
Was zuviel ist, ist zuviel. Eien Speicherteich in dieser Größe gibt es noch nirgends im Land, darum stehen hier nur vergleiche mit Tirol und Salzburg. Immer nur "mehr" und "größer" geht eben nicht, einmal muss es auch genug sein.
3 Gegenargumente Anzeigen