Petition für Sofortmaßnahmen zur Wiederherstellung der Sicherheit und Stabilität an der Grundschule

Petition is addressed to
Gemengerot vun der Stad Lëtzebuerg

105 Signatures

Collection finished

105 Signatures

Collection finished

  1. Launched 15/01/2026
  2. Collection finished
  3. Prepare submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
This petition is also available in English.

Petition addressed to: Gemengerot vun der Stad Lëtzebuerg

Diese Petition fordert die sofortige Umsetzung wirksamer und nachhaltiger Maßnahmen, um der anhaltenden Gewalt, Aggressivität und Instabilität an der Grundschule Dommeldingen wirksam zu begegnen.
Dieses Schreiben richtet sich an die zuständigen Behörden und Entscheidungsträger:

  • M. Paul Galles, Échevin, Éducation et Jeunesse, Ville de Luxembourg
  • Mme Françoise Welbes, Directrice de région des écoles de la Ville de Luxembourg
  • Mme Francine Vanolst, Cheffe de service de l’enseignement fondamental, Ministère de l’Éducation

____________________________________________________________

Sind Sie Eltern eines Kindes, das die Grundschule in Dommeldange besucht, und teilen Sie unsere Bedenken?
Wenn ja, bitte unterschreiben Sie diese Petition und lassen Sie uns gemeinsam Veränderungen fordern!

Reason

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Dommeldange, wenden uns an Sie, da die derzeitige Situation an der Schule nicht länger hinnehmbar ist.

Kinder und Lehrkräfte sind täglich mit gewalttätigem Verhalten und erheblichen Störungen konfrontiert, was Angst, Instabilität und psychische Belastungen verursacht. Es handelt sich dabei um ein strukturelles und dauerhaftes Problem und nicht um einzelne Vorfälle.

Diese Situation verletzt grundlegende Rechte der Kinder, insbesondere ihr Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit sowie auf Bildung. Der Unterricht wird regelmäßig unterbrochen, was zu Lernrückständen führt. Gleichzeitig stehen die Lehrkräfte trotz ihres großen Engagements und der Einhaltung der geltenden Verfahren unter ständigem Druck und verfügen nicht über die notwendigen Mittel, um wirksam zu handeln. Schwerwiegendes Fehlverhalten bleibt häufig ohne spürbare Konsequenzen, was äußerst besorgniserregend ist.
Die zuständigen Behörden sind über diese Schwierigkeiten informiert, doch die zugrunde liegenden Ursachen werden bislang nicht ausreichend angegangen.

 Viele der betroffenen Kinder weisen schwere Traumatisierungen und besondere pädagogische Bedürfnisse auf. Ohne ausreichende personelle Ressourcen und spezialisierte Unterstützung ist ihre Integration in Regelklassen kaum möglich und führt sowohl für diese Kinder als auch für die gesamte Schulgemeinschaft zu erheblichen Belastungen.

Inklusion ist ein zentrales bildungspolitisches Ziel. Ohne qualifiziertes Personal, angemessene Ressourcen und klare Verfahren wird sie jedoch zu einer Form der Vernachlässigung. Der derzeitige Ansatz beschränkt sich weitgehend auf eine reaktive Krisenbewältigung, während die Anzahl der Kinder mit besonderem Förderbedarf die Kapazitäten der Schule deutlich übersteigt. Einige Eltern erwägen bereits, ihre Kinder von der Schule zu nehmen, was den sozialen Zusammenhalt sowie das Prinzip der Inklusion weiter gefährden würde.

Wir lehnen kurzfristige Maßnahmen, Einzellösungen und vage Zusagen ab. Stattdessen fordern wir klare, strukturierte und nachhaltige Lösungen und bitten um konkrete Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche konkreten Verfahren werden nach der Meldung schwerwiegender oder gewalttätiger Vorfälle eingeleitet, welche Stellen sind zuständig und innerhalb welcher Fristen erfolgt eine Reaktion?
  • Kürzlich kam es zu einem Polizeieinsatz an der Schule. Soll dies künftig zur Normalität an luxemburgischen Schulen werden?
  • Warum werden Kinder aus verschiedenen Einrichtungen, von denen viele schwer traumatisiert sind und ausgeprägte Verhaltensauffälligkeiten zeigen, in einer kleinen Schule konzentriert, anstatt sie auf mehrere größere Schulen zu verteilen?
  • Angesichts der aktuellen Bedingungen sind einige Klassen offensichtlich zu groß. Warum wird eine Reduzierung der Klassengröße nicht systematisch als kurzfristige Maßnahme geprüft?
  • Warum gibt es kein transparentes, schnelles und standardisiertes Verfahren, das bei wiederholten Vorfällen in einer Klasse automatisch greift, unabhängig von elterlichem Einschreiten?
  • Aus welchen Gründen ist der Zugang zu speziell qualifizierten Fachkräften im psychologischen, verhaltensbezogenen und pädagogischen Bereich erschwert und mit langen Wartezeiten verbunden?
  • Warum verfügen die Lehrkräfte offenbar nicht über wirksame Instrumente, um schwerwiegendes Fehlverhalten konsequent zu sanktionieren, sodass der Eindruck entsteht, inakzeptables Verhalten bleibe folgenlos?

Die aktuelle Situation erfordert dringendes Handeln. Wir erwarten eine transparente Kommunikation sowie eine klar strukturierte, langfristige Strategie, die den Lehrkräften, den Eltern und der Schulleitung vermittelt wird. Sollten keine wirksamen und nachhaltigen Veränderungen erfolgen, behalten wir uns vor, diese Situation öffentlich zu machen.

Die Eltern der Kinder der Grundschule in Dommeldange

Share petition

Image with QR code

Tear-off stub with QR code

download (PDF)

Petition details

Petition started: 01/15/2026
Collection ends: 02/01/2026
Region: Luxembourg Dommeldange
Topic: Education

This petition has been translated into the following languages

This petition has been translated into the following languages

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now