Petition richtet sich an:
Guy Parmelin
Das Bildungswesen muss auf Bundesebene geregelt werden.
Das Bildungswesen befindet sich im Wandel. Der neue Lehrplan 21, eine Vereinheitlichung des Lehrplans, wurde in Kraft gesetzt!
Das Grundgerüst, die Harmonisierung fehlt. Wie die Massnahmen im Bezug auf die aktuelle Covid-19 Krise aufzeigen, liegt keine einheitliche Ausrichtung der Kantone auf Volksschulebene vor. Jeder Kanton war bestrebt ein eigenes Konzept bezüglich des Fernlernens und der Schutzmassnahmen auszuarbeiten und umzusetzen.
Eine einheitliche Ausbildung der pädagogischen Hochschulen, welche das Grundgerüst der Bildung, in Form der Ausbildung von Lehrpersonen bietet, ist dabei essenziell. Des weiteren sind Schulgesetze, Verordnungen und Konzepte zu harmonisieren, ansonsten kann ein einheitliches Bildungsniveau und Chancengleichheit nicht gewährleistet werden.
Begründung
Bildung und Ausbildung betrifft uns alle!
Die Fairness und die Bildungschancen für alle ist nicht gegeben. Einige Kantone verzichten auf Abschlussprüfungen auf der Ebene der Mittelschulen und Berufsschulen. Mehrere Kantone verzichten auf Zeugnisse, andere nicht, dies entspricht nicht dem Fairnessgedanken und der Chancengleichheit, der für einen Einstieg in die Berufswelt vonnöten wären. Ausserdem wird die Wiederöffnung der Schulen individuell von den Kantonen geregelt. Einige dürfen nur in Halbklassen unterrichten, andere haben den direkten Schritt zum Präsenzunterricht gewagt. Wie kann das sein? Ist das fair?
Die Zukunft der Schweiz und des Bildungswesens kann nur durch eine Harmonisierung erreicht werden.