• Von: Pascal Bührig mehr
  • An: Universitätsrat und Rektorat der Universität ...
  • Region: Schweiz mehr
    Kategorie: Wissenschaft mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 622 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Offener Brief an die Wirtschaftsfakultaet der UZH - Mitdenken statt mitlaufen in der Oekonomik!

-

Unter anderem folgende Forderungen wollen wir als Studierende der Wirtschaftswissenschaften an die Verantwortlichen von Universität und Fakultät adressieren:

1) Die Aufhebung des Quasi-Lehrmonopols neoklassischer Modelle und der Miteinbezug von Theorien sowie Forschungsergebnissen bzw. deren renommierten ÖkonomInnen, die Notwendigkeit weiterer Ansätze unterstreichen
2) Ein sozialwissenschaftlicher und ethischer Grundsatz in der Wirtschaftswissenschaft darüber, wie die Ökonomie unsere Gesellschaft mitgestalten soll und eine seriöse Analyse, wie sie die Gesellschaft heute beeinflusst
3) Ein stärkerer Bezug zu realitätsnahen Problemstellungen wie sozioökonomischen Fragen anstatt teils völlig abstrahierten und abgehobenen Modellen. Dazu sollen ProfessorInnen hinsichtlich ihrer Lehre und Forschung verpflichtet werden, da der Abgleich von Praxis und Theorie auch für die Ökonomik essentiell ist.
4) Die stärkere Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen, die das wirtschaftliche Handeln des Menschen ebenfalls behandeln und erforschen. Veraltete und nicht zeitgemässe Grundannahmen z.B. über die Psychologie des Menschen innerhalb der Ökonomik müssen zugunsten besserer und moderner Erklärungen aus den jeweiligen Wissenschaften Platz machen.

Lies dazu unser ausführliches Argumentarium
www.sneep.info/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/Offener_Brief_Wirtschaftsfakultät_UZH1.pdf

Begründung:

Wir sind der Meinung, dass die Gesellschaft von jeder Wissenschaft berechtige Ansprüche verlangen muss. Diese Ansprüche sind unter anderem eine wertneutrale Forschung, Interdisziplinarität, eine Diversität an unterschiedlichen Perspektiven sowie eine sich selbst hinterfragende Stellung zu etablierten Modellen und Methoden. Jede Wissenschaft muss eine Idee haben, welche Rolle ein zu beobachtendes Gesellschaftssystem (wie z.B. die Ökonomie) in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Menschheit spielt und spielen soll.

Deshalb soll das Dekanat der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät die angemessene Berücksichtigung neuerer Forschungserkenntnisse, den Einbezug kritischer und alternativer Ansätze, eine bessere Informierung zu wirtschaftsethischen und interdisziplinären Modulen prüfen.

Lies dazu unser ausführliches Argumentarium
www.sneep.info/wordpress/wp-content/uploads/2013/09/Offener_Brief_Wirtschaftsfakultät_UZH1.pdf

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Zürich, 21.09.2013 (aktiv bis 30.11.2013)


Neuigkeiten

Die Frist wurde verlängert, da uns diverse freundlich gesinnte Organisationen intensiv noch vor Ablauf unterstützen wollen und mit der Behebung formaler Mängel die Unterschriftenzahl nochmals deutlich nachlegen kann. Neuer Sammlungszeitraum: 6 Wochen ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: ... weil man Geld nicht essen kann. Wirtschaften heisst haushalterisch mit der Natur umzugehen. Wachstumszwang vom BIP widerspricht dem. Das Zinsverbot (Zinseszins zerstört die Natur) müsste diskutiert werden können. Wie könnte ein Wirtschaftssystem dienen, ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument



Petitionsverlauf

Kurzlink