Der Gemeinderat wird ersucht zu überprüfen, unter Einbezug einer entsprechenden Spezialkommission aus Parteivertretern (analog Umgestaltung Lindenplatz), wie eine partielle Einführung einer Parkraumbewirtschaftung in den vom Fremdparkieren stark betroffenen Quartieren von Allschwil möglich ist und daraus einen Entsprechenden Antrag an den Einwohnerrat mit folgenden Zielen zu erarbeiten:

Das Parkieren von leichten Motorwagen wird in den noch zu bestimmenden Quartieren zeitlich beschränkt. Ausgenommen sind Anwohner, Unternehmen und deren Mitarbeitende in Allschwil die eine entsprechende Parkkarte erworben haben sowie Besucher durch den Erwerb von Tages- oder Halbtageskarten, mit den Zielen:

a) Reduktion des unerwünschten Parkplatzsuchverkehrs in den Wohnquartieren zum Schutz der Anwohnerschaft vor Lärm und Luftverschmutzung. b) Die Parkmöglichkeiten auf Gemeindestrassen sollen wieder vermehrt für die Anwohnerschaft zur Verfügung stehen. c) Erhaltung oder Verbesserung des Parkplatzangebotes für Kundschaft von Verkaufs- und Dienstleistungsbetrieben.

Begründung

Seit in Basel flächendeckend die blaue Zone eingeführt wurde, hat sich insbesondere in den stadtnahen Quartieren, die Zahl der parkierten Fahrzeuge mit ausserkantonalen und internationalen Kennzeichen vervielfacht. Dieser Sachverhalt wurde von Seiten Gemeindepolizei bestätigt. Teilweise sind es bis zu 2/3 der Fahrzeuge mit ausserkantonalen und internationalen Kennzeichen, die oft über längere Zeiträume (teilweise über Wochen) auf dem Gemeindegebiet von Allschwil abgestellt werden. Die Gegner der letzten Vorlage zur Parkraumbewirtschaftung haben ins Feld geführt, dass es dieses Reglement nicht brauche, weil das Problem stattdessen viel einfacher und günstiger mittels Zubringer-Signalisation anzugehen sei. Der schriftliche Antrag an die Gemeinde, den Bereich mit „Zubringerdienst gestattet“ nun auf die stark betroffenen Gebiete auszuweiten, wurde von Seiten Polizei abgelehnt, weil dies mit verhältnismässigem Aufwand nicht kontrollierbar sei. Dies wurde auch vom Verantwortlichen der Gemeinde Bottmingen bestätigt, die mit dieser Problematik konfrontiert sind. Für viele Anwohner ist es äusserst ärgerlich, wenn sie weit im Quartier Parkplätze suchen müssen und gleichzeitig beobachten, wie Pendler auf den Quartierstrassen ihr Fahrzeug abstellen, das Fahrrad aus dem Kofferraum nehmen und mit diesem wegfahren oder zur Tramstation gehen in Richtung Stadt. Allschwil darf nicht zum Gratisparkplatz von Basel verkommen und so an Attraktivität und Wohnqualität einbüssen. Weil sich ein wesentliches Argument der Gegnerschaft nun als nicht praktikabel erweist, ist es angezeigt, die Situation neu zu beurteilen und einen entsprechenden Antrag an den Einwohnerrat auszuarbeiten.

Allschwil, 3. September 2017


ACHTUNG: Seit Juli 2017 werden für dieses Anligen in der Petition vom QUATRIERVEREIN BOHRERHOF (vgl. unten angefügten Petitionstext) schon Unterschriften gesammelt (bis zum heutigen Tag 100 Unterschriften). Falls Sie schon auf einem dieser Unterschriftsbogen handschriftlich unterschrieben haben, müssen Sie Sich hier nichtmehr eintragen. Am Ende werden die digitalen und handschriftlichen Unterschriften vereint bei der Gemeindeverwaltung eingereicht.

QUATRIERVEREIN BOHRERHOF

PETITION (GEGEN LANGZEITPARKIERER IM QUARTIER)

Das Quartier Bohrerhof wird durch die neue Parkordnung in Basel-Stadt vermehrt als Langzeitparkplatz von Auswärtigen benützt, weil kostenlos und in der nähe des ÖV. Oft benützen auch Urlaubstouristen unser Quartier als Abstellplatz für ihr Fahrzeug, trotz Fahrverbot (Zubringerdienst). Wir fordern die Wiedereinführung von Anwohner- u. Besucherparkkarten, welche per Beschluss No. 650 des Gemeinderates im Jahre 2005 wieder abgeschafft wurden, oder Alternativmassnahmen, damit die Parkplätze ausschliesslich den Anwohnern vorbehalten bleiben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, IG Neuallschwil / Quartierverein Bohrerhof aus Allschwil
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  • Sehr geehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter

    Die Letzte Sammelaktion am 23. September war ein Erfolg! Wir haben in 2,5 h auf dem Lindenplatz 130 Unterschriften gesammelt.

    Am Samstag 21. Oktober 2017 werden wir in Allschwil zwischen 09:00 und 12:00 Uhr für die Petition gegen auswärtige Langzeitparkierer nochmals auf der Strasse Unterschriften sammeln.

    Wir wären froh, wenn nochmals möglichst viele mithelfen könnten. Wer hätte Zeit zu helfen? Bitte meldet euch per Mail (stockerarnet@bluewin.ch) bei mir und schreibt mir, wann und wie lange ihr mithelfen könnt.

    Ich werde Unterschriftenbögen dabei haben. An welchen Orten wir Sammeln werden, entscheiden wir morgen Abend.

    Bitte macht auch nochmals Werbung für diese Online-Petition und ruft zum Unterschreiben auf! Verbreitet die Petition bitte auch nochmals auf den sozialen Netzwerken wie Facebook und ähnlich die die können.

    Freundliche Grüsse
    Christian Stocker Arnet
    Für ein attraktives Allschwil
    Mail: stockerarnet@bluewin.ch

  • Sehr geehrte Mitstreiterinnen und Mitstreiter

    Die Letzte Sammelaktion am 23. September war ein Erfolg! Wir haben in 2,5 h auf dem Lindenplatz 130 Unterschriften gesammelt.

    Am Samstag 21. Oktober 2017 werden wir in Allschwil zwischen 09:00 und 12:00 Uhr für die Petition gegen auswärtige Langzeitparkierer nochmals auf der Strasse Unterschriften sammeln.

    Wir wären froh, wenn nochmals möglichst viele mithelfen könnten. Wer hätte Zeit zu helfen? Bitte meldet euch per Mail (stockerarnet@bluewin.ch) bei mir und schreibt mir, wann und wie lange ihr mithelfen könnt.

    Ich werde Unterschriftenbögen dabei haben. An welchen Orten wir Sammeln werden, entscheiden wir morgen Abend.

    Bitte macht auch nochmals Werbung für diese Online-Petition und ruft zum Unterschreiben auf! Verbreitet die Petition bitte auch nochmals auf den sozialen Netzwerken wie Facebook und ähnlich die die können.

    Freundliche Grüsse
    Christian Stocker Arnet
    Für ein attraktives Allschwil
    Mail: stockerarnet@bluewin.ch

  • 95% der angeprochenen Personen wollten die Petiton unterzeichnen weil sie den Handlungsbedarf erkennen.

Pro

Kurzfristig sehe ich mit dieser Petition Notlösungen für Einwohner*innen, die von unzumutbaren Parkverhältnissen betroffen sind. Das Grundproblem ist aber, A. dass es kein grenzüberschreitendes, rundum abgestimmtes Gesamtverkehrskonzept mit einer Raum- und Siedlungsplanung gibt, die zu kürzeren Wegen und weniger Verkehr führt, und B. dass Basel sowohl beim fahrenden und fliegenden als auch beim stehenden Verkehr die Schotten dicht macht, und die negativen Folgen den andern überlässt.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.