Debatte
Noch kein PRO Argument.
…Ihr natürlicher Lebensraum ist nicht mehr vorhanden… Was kann da ein Zoo dafür? Ist doch schön erhalten wir so wenigstens noch ein paar Arten welche unsere Nachfahren noch lebendig erleben können.
Petition richtet sich an: Parlament
Wir fordern ein Werbeverbot für Schweizer Zoos. Zoos rechtfertigen das Einsperren von Tieren mit den Begriffen Bildung, Arten- und Naturschutz. Doch diese Versprechen können nicht eingehalten werden. Die meisten Zoobesucher*Innen sind Familien mit kleinen Kindern, denen durch Werbung vermittelt wird, dass es normal sei, Tiere einzusperren. Laut der Masterarbeit von Marc Dürr hat die Bildung im Zoo Zürich für Familien mit Kindern im Durchschnittsalter von 5 Jahren keinen pädagogischen Nutzen. Auch der Arten- und Naturschutz wird so ausgelegt, wie es dem Zoo in die Karten spielt: Zuchtprogramme erhalten zwar bedrohte Tierarten am Leben, eine Auswilderung ist aber meist nicht mehr möglich. Weil ihr Lebensraum nicht mehr existiert oder weil die Tiere ihre Lebensinstinkte verloren haben. Gleichzeitig baut der Zoo Zürich Nachbildungen von Schutzgebieten wie die Lewa Savanne für 56 Millionen Franken, während er in dasselbe Projekt vor Ort seit 1998 nur 2,6 Millionen Franken investiert. Bildung, Arten- und Naturschutz dienen dem Zoo also vor allem als Rechtfertigung, nicht als echtes Ziel. Deshalb fordern wir ein Werbeverbot für Zoos: Unterschreib jetzt und hilf mit darauf aufmerksam zu machen.
Wir sind vier Schülerinnen der FMS Wettingen und beschäftigen uns im Rahmen unserer SAR-Arbeit mit dem Thema Zoo. Die Petition entstand aus unseren Recherchen und Überzeugungen.
Bildung, Arten- und Naturschutz - Begriffe mit denen Zoos das Einsperren von Tieren rechtfertigen. Doch eine genauere Recherche zeigt, dass dies nicht korrekt ist.
Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wird besonders deutlich am Beispiel der Lewa Savanne. Der Zoo Zürich unterstützt das gleichnamige Naturschutzprojekt in Kenia, hat dafür seit 1998 lediglich 2,6 Millionen Franken gespendet. Er selbst investierte in den Bau einer eigenen Nachbildung des Lebensraums im Zoo Zürich 56 Millionen Franken. Zusätzlich musste er aber auch noch neue Tiere importieren. Über 60 Jahre lang hielt der Zoo keine Giraffen. Diese mussten extra hergeflogen werden, auch die Nashörner wurden zusätzlich beschaffen.
Geht es dem Zoo Zürich tatsächlich um Arten- und Naturschutz oder in erster Linie um den eigenen Nutzen und die eigene Attraktivität? Bildung, Arten- und Naturschutz scheinen so mehr eine Rechtfertigung für das Geschäftsmodell als ein echtes Ziel.
Aus diesem Grund fordern wir ein Werbeverbot für Zoos! Unterschreibe jetzt und hilf mit, unserem Anliegen Gehör zu verschaffen.
Quellen: https://www.tagesanzeiger.ch/wie-die-kenianische-savanne-auf-den-zuerichberg-kam-307895075007
https://www.zoo.ch/de/zoobesuch/lebensraeume/lewa-savanne
https://www.dropbox.com/scl/fo/sdesxfsx7278h8j9ntf3l/h?rlkey=ztgsmgx11mbrfjaq8jky1vg10&e=1&dl=0
https://www.wwf.de/themen-projekte/artenschutz
Petition gestartet:
09.09.2026
Sammlung endet:
08.03.2027
Region:
Kanton Zürich
Kategorie:
Tierschutz
Noch kein PRO Argument.
…Ihr natürlicher Lebensraum ist nicht mehr vorhanden… Was kann da ein Zoo dafür? Ist doch schön erhalten wir so wenigstens noch ein paar Arten welche unsere Nachfahren noch lebendig erleben können.
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Jede*r hat das Recht auf Freiheit & vor allem in der Schweiz. Wer hat entschieden, dass Tiere diese Freiheiten nicht haben, nur weil sie nicht die gleiche Sprache und Ausdrucksweise wie wir haben. Die wollen das ganz bestimmt nicht! Wir sperren auch keine unschuldigen Menschen in Käfige, u
was zu lernen. Gebt diesen Tieren bitte ihre Freiheit zurück bzw. das muss stoppen und Tiere brauchen ihren ursprünglichen Lebensraum mit Gefahren, Familie & Freiheit.