Eine wilde Schlucht. Die „Balm“ in der Gemeinde Oberhofen am Thunersee ist eine Schlucht voller Geheimnisse und Natürlichkeit. Sie kann auf erlebnisreiche Weise über Wege, Wasser und Stege erwandert und erkundet werden. Die geplante über 190 Meter lange Hängebrücke an diesem Ort verschandelt die Landschaft und zerstört den Zauber und die Wildheit der Schlucht.

Reason

So nicht! Das vermeintliche Geschenk dient nur dem Verein Panorama Rundweg Thunersee! Und nicht der Bevölkerung Oberhofens. Wir wehren uns gegen die unpassende Möblierung eines wunderschönen Stücks Natur am Thunersee. Deshalb lehnen wir dieses unnötige Geschenk der Firma Frutiger AG an die Gemeinde Oberhofen ab.

NEIN zu dieser Pandorabüchse! Viele Fragen stehen ohne Antwort im Raum: Wieso soll die Gemeinde Oberhofen ein Geschenk an den Verein Panorama Rundweg Thunersee unterhalten? Welche finanziellen Belastungen kommen auf die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler von Oberhofen zu? Wieviel Mehrverkehr generiert die Brücke in die Wohnquartiere? Wie steht es um Verantwortlichkeit, Sicherheit, Littering, Erschliessungen…. usw.?

Landschaft hat Vortritt. Schützen wir den Charakter und die Ruhe der Schlucht und lassen wir der faszinierenden Landschaft mit Ausblick und Weitsicht weiterhin ohne Einschränkung den Vortritt.

Helfen Sie uns, dieses überflüssige Bauwerk zu verhindern und leiten Sie den Link an Gleichgesinnte weiter! Danke.

Thank you for your support, Kathrin Lüssi from Oberhofen
Question to the initiator

News

  • AUFRUF AN DIE STIMMBÜRGERINNEN UND STIMMBÜRGER VON OBERHOFEN
    Mit weiterem Taktieren wird das Jubiläums-Projekt der ortsstämmigen Frutiger-Baufirma am 13. Mai 2019 in die Gemeindeversammlung getragen. Auf konsultativer Basis zwar nur, doch trotzdem mit politischer Bindung. Das bedeutet reinen Druck auf die anstehende Baubewilligung des Regierungsstatthalters und gleichzeitig Legitimation, falls es zum JA kommen sollte. Inzwischen liegen nämlich negative Amtsberichte (Orts- und Landschaftskommission Berner Oberland, Jagdinspektorat, Psychiatriezentrum Münsingen) vor. Doch es wird weiter manövriert und verdrängt, schliesslich haben die Bauherren-Familie und die Behördenorgane längst entschieden. Auch haben sich Bauherr und Gemeinderat dazu bekannt, dass die Brücke dem Verein Panorama Rundweg Thunersee geschenkt wird. Aber Oberhofen lässt man grosszügig mehrjährige Kosten tragen; die schenkende Firma Frutiger lässt sich obendrein von der Gemeinde ein Lehrlingslager bei der Brücke Rappenflue zu deren Renovation, budgetiert mit CHF50‘000, finanzieren. Wohlgemerkt: nicht mit Oberhofner Jugendlichen zusammen und nur bei einem JA zur Hängebrücke. Es soll also nicht eine Naturlandschaft für uns und kommende Generationen bewahrt, sondern für Schweiz Mobil und kommende Generationen ein Tourismus-Profit werden!

    Wir, die IG Hängebrücke NEIN, rufen alle Stimmberechtigten auf, unbedingt an der Gemeindeversammlung teilzunehmen, mobilisieren Sie alle Ihre stimmberechtigten Bekannten – FÜR EIN KLARES UND WEGWEISENDES >NEIN< ZU EINER HÄNGEBRÜCKE IN OBERHOFEN. Vielen Dank für Ihre geschätzte Unterstützung.

  • Liebe Freundinnen und Freunde von Natur und Landschaft!

    Die online-Unterschriftensammlung ist abgeschlossen; Ihr findet sie unter erfolgreich eingeordnet. Wenn die Anzahl gesammelter online-Signaturen gegenüber dem Ziel als verfehlt erscheinen mag, hat das seine Ursachen nach unserer Einschätzung im ungewohnten Umgang mit elektronischen Sammelformen und einigen unvorhersehbaren Problemen bei der Anwendung.
    Umso positiver überrascht das Echo bei den Sammelbögen, wo wir im direkten Kontakt in sehr kurzer Zeit über 600 Unterschriften gesammelt haben.
    Gravierende formelle Mängel belasten momentan das Hängebrücken-Bauprojekt sehr, so dass sich das Verfahren in die Länge ziehen wird. Das führte zum Entscheid die Petitions-Aktion mit Papierbögen bis Ende April 2019 zu verlängern.
    Bei Interesse für Unterschriftenbögen: haengebruecke.nein@gmail.com, Tel. 079 898 2761

    Herzlichen Dank für alle Unterstützung zu Gunsten eines kleinen Stücks unversehrter Original-Natur, das die Leute in Oberhofen am Thunersee bis heute mit Stolz erfüllt.
    Beste Grüsse
    IG Balmschlucht, im Auftrag: Kathrin Lüssi; Oberhofen

pro

Ein sinnvolles Geschenk eines in der Region verankerten Unternehmens zu Gunsten vor allem der regionalen Bevölkerung, ohne dass die Umwelt wirklich beeinträchtigt würde.

contra

Weil man die Touristiker entlich stoppen muss.Für Sie ist die Natur nur noch ein Produkt das man vermarktet um den schädlichen Massentourismus zu fördern.Wir haben genug Touristen und vorallem Autoverkehr in unsere Gegend.