Regierung und Parlament des Kantons Aargau werden mit dieser Petition gebeten, sich zu verpflichten, analog des Genfer Modells, bei Stellenbesetzungen von Unternehmen des öffentlichen Rechts sowie bei subventio- nierten Unternehmen, Bewerbende mit Wohnsitz in der Schweiz zu bevorzugen.

Begründung

Bessere Integration von inländischen Jobsuchenden Öffentliche Verwaltung mit gutem Beispiel voran

Der Kanton Genf hat den Inländervorrang im öffentlichen Dienst bereits 2012 erfolgreich eingeführt und 2014 ausgeweitet u.a. auf die Genfer Verkehrsbetriebe. 2012 waren es in Genf noch 25 Prozent der Stellen, die durch das RAV besetzt wurden, im Jahre 2015 waren es bereits 70 Prozent. Von den rund 30 000 Stellen, die im Kanton Genf neu besetzt werden, entfallen etwa 10 Prozent auf den öffentlichen Sektor.

Der Kanton Aargau soll analog dem Genfer Modell Inländer bevorzugen.

Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit steigt die Anzahl Erwerbsloser kontinuierlich an. Waren beim Seco im Kanton Aargau im Februar 2012 noch 13 549 Stellensuchende gemeldet, so sind es im Februar 2017 bereits 16 970. Überdurchschnittlich angewachsen ist das Segment der Stellensuchenden ab 45 Jahren von 3 680 auf 4 771. Würde man alle Ausgesteuerten dazu zählen, läge die Anzahl der Betroffenen viel höher. Trotzdem hat das nationale Parlament im Rahmen der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative auf einen griffigen Inländervorrang verzichtet. Die im Gesetz verankerte Lösung ist untauglich, um das inländische Potential besser zu integrieren. Vor allem Ältere werden auf der Jobsuche diskriminiert. Aufgrund ihrer höheren Pensionskassenbeiträge werden sie als zu teuer abgestempelt. Langjährige Berufserfahrung zählt heute nicht mehr. Es trifft zudem immer mehr Topqualifizierte mit einem guten Bildungsrucksack.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Avenir50plus Schweiz, 50etplus, Workfair 50+ Basel aus Oberrohrdorf
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Neuigkeiten

Pro

Dem älteren Menschen wird immer wie weniger Respekt entgegengebracht, so auch im Erwerbsleben, ob unter 65 oder darüber. Ich finde eine Vorschrift nicht gut und ich würde eine gesetzliche Grundlage wohl nicht unterstützen, aber man muss Druck aufbauen, dass sich etwas ändert. Darum unterzeichne ich diese Petition.

Contra

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