Die lokale Gesundheitsversorgung im oberen Fricktal steht vor einer schwierigen Zukunft. Aufgrund der demografischen Situation der praktizierenden Hausärztinnen und Hausärzte, ist ein baldiger Generationenwechsel unausweichlich.

Mancherorts haben Patientinnen und Patienten bereits heute große Mühe, überhaupt in die Adresskartei von Hausärztinnen und Hausärzten aufgenommen zu werden. Vor diesem angespannten Hintergrund denkt die Geschäftsleitung des Gesundheitszentrums Fricktal laut darüber nach, die Notfallaufnahme im Spital Laufenburg zu redimensionieren oder gar gänzlich zu schließen.

Heute haben die Hausärztinnen und Hausärzte die Möglichkeit, Ihre Notfallpatienten und -patientinnen abends und am Wochenende ins Spital zu überweisen. Mit dem Wegfall dieser Option verliert der ohnehin ländliche Bezirk Laufenburg weiter an Attraktivität als Standort für eine Hausarztpraxis. Es droht eine empfindliche Reduktion der Anzahl Praxen und die flächendeckende, medizinische Versorgung steht auf dem Spiel.

Begründung

Das Spital Laufenburg ist jedoch nicht nur wegen seiner Notfallaufnahme ein wichtiger Bestandteil des regionalen Versorgungsnetzes. Die qualitativ hochstehende Institution ist eine bedeutende Partnerin für Organisationen wie Spitex, Pro Senectute, Rotes Kreuz oder den Verein für Altersbetreuung im Oberen Fricktal (VAOF). Kranke Menschen und Pflegebedürftige schätzen die kurze Distanz und die familiäre Umgebung im Spital Laufenburg.

Die Initiatinnen und Initianten dieser Petition fordern deshalb die Geschäftsleitung des GZF im Sinne einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung auf, von einer Schließung oder Redimensionierung der Notfallaufnahme abzusehen und im Gegenzug ökonomisch sinnvolle Alternativen für den Erhalt des Spital zu prüfen.

Dabei darf der zeitliche Druck nicht maßgebend sein. Hinsichtlich der gesundheitspolitischen Vorgaben des Kantons haben sich die Verantwortlichen des GZF und die gewählten Vertreterinnen und Vertreter im Großen Rat gemeinsam für die entsprechenden Rahmenbedingungen einzusetzen.

Komitee für den Erhalt des Spitals Laufenburg:

Colette Basler (Grossrätin SP, Zeihen); Elisabeth Burgener Brogli (Grossrätin SP, Gipf-Oberfrick); Regina Erhard (Stadträtin CVP, Laufenburg); Roger Fricker (Gemeindeammann SVP, Oberhof); René Leuenberger (Präsident Ortspartei FDP, Laufenburg); Andy Maier (Stadtrat FDP, Laufenburg); Werner Müller (Grossrat CVP, Wittnau); Gunthard Niederbäumer (Gemeinderat SP, Frick); Christoph Riner (Grossrat SVP, Zeihen); Rolf Schmid (Präsident Bezirkspartei SP, Wil/Mettauertal); Meinrad Schraner (Stadtrat SVP, Sulz/Laufenburg); Martin Steinacher (Präsident Bezirkspartei CVP, Gansingen); Michael Tscheulin (SVP, Frick); Bruno Tüscher (Gemeindeammann FDP, Münchwilen) Herbert Weiss (Stadtammann CVP, Laufenburg)

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterzeichnende

    Die Sammelfrist der Petition ist seit etwas weniger als einer Woche vorbei.

    Das erklärte Ziel der 2000 Unterschriften haben wir dank grosser Unterstützung von Ihnen allen übertroffen.

    Die Geschäftsleitung des Gesundheitszentrums Fricktal scheint das deutliche Signal und die grosse Solidarität auch wahrgenommen zu haben. In den letzten Tagen liess sie verkünden, dass das Akutspital mit Notfallstation erhalten bleiben soll. Für unser primäres Anliegen, die flächendeckende Gesundheitsversorgung und die Entlastung der Hausärztinnen und Hausärzte, eine erfreuliche Nachricht.

    Die gesammelten Unterschriften werden wir in den kommenden Tagen der Geschäftsleitung mit einer Delegation des Komitees übergeben. Die Planungsprozesse und die politische Arbeit läuft bereits schon weiter.

    Das Komitee für den Erhalt des Spitals Laufenburg bedankt sich nochmals recht herzlich für den grossen Zuspruch.

  • Liebe Unterzeichnende unserer Petition

    Nach etwas mehr als einer Woche haben wir über 1100 Unterschriften gesammelt. Ein erster grosser Erfolg - ein grosses Dankeschön.

    Damit unsere Forderung zum Erhalt der Notfallstation und die grosse Sorge über mögliche Lücken in der Versorgung von der Geschäftsleitung und der kantonalen Politik gehört werden, brauchen wir aber noch viele Unterschriften mehr. Bitte leitet darum den Link zur Seite unbedingt an Familie, Freunde und Bekannte weiter, teilt ihn in den sozialen Medien oder druckt den überarbeiteten Sammelbogen aus, um noch auf die klassische Art und Weise Unterschriften zu sammeln.

    Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für das Spital Laufenburg.

    Liebe Grüsse

    Komitee für den Erhalt des Spitals Laufenburg

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.