Region: Schweiz

Gerechtigkeit für 83-jährigen Mann, Horgen

Petition richtet sich an
Bundesversammlung

2.049 Unterschriften

68 %
3.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bundesversammlung

Mein Großvater wurde im Jahr 2023 in Horgen bei einem Verkehrsunfall tödlich angefahren. Der Verlust dieses Menschen hat unsere Familie tief erschüttert und prägt uns bis heute.

Besonders belastend ist für uns, dass tödliche Verkehrsunfälle – auch bei schweren Verletzungen und Todesfolge – in der rechtlichen Beurteilung und Strafzumessung häufig sehr milde eingeordnet werden. In der Praxis zeigt sich, dass Verfahren oftmals an Beweisschwierigkeiten scheitern, etwa bei der Feststellung der Fahrgeschwindigkeit, selbst wenn objektive Beweismittel wie Unfallspuren, Fahrzeugschäden oder technische Dokumentationen vorhanden sind.

Wir fordern deshalb eine Überprüfung und Anpassung der gesetzlichen Regelungen im Verkehrs- und Strafrecht, insbesondere mit dem Ziel:

  • klarere gesetzliche Vorgaben für die Beweiswürdigung bei tödlichen Verkehrsunfällen zu schaffen,
  • sicherzustellen, dass bei Todesfolge eine strengere und einheitlichere rechtliche Würdigung erfolgt,
  • und zu verhindern, dass schwere Verkehrsdelikte mit Todesfolge allein aufgrund fehlender exakter Geschwindigkeitsnachweise rechtlich bagatellisiert werden.

Ziel dieser Petition ist es, den Schutz des menschlichen Lebens im Straßenverkehr zu stärken, das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat zu fördern und sicherzustellen, dass der Tod eines Menschen im Straßenverkehr künftig angemessen, transparent und gerecht beurteilt wird.

Diese Petition richtet sich nicht gegen einzelne Personen, sondern fordert eine strukturelle Verbesserung des geltenden Rechts, damit vergleichbare Fälle in Zukunft konsequenter und gerechter behandelt werden.

Begründung

Ein tödlicher Verkehrsunfall stellt den schwerstmöglichen Schaden dar. Wenn das geltende Recht in solchen Fällen regelmäßig zu sehr milden Sanktionen führt oder an formalen Beweisfragen scheitert, wird dies dem Verlust eines Menschenlebens nicht gerecht und schwächt das Vertrauen in die Rechtsprechung.

Mit dieser Petition soll eine gesetzliche Anpassung angestoßen werden, die gewährleistet, dass tödliche Verkehrsunfälle sorgfältig, einheitlich und dem Schweregrad entsprechend beurteilt werden – im Interesse der Opfer, ihrer Angehörigen und der Verkehrssicherheit insgesamt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Lejla Halilaj, Samstagern
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.02.2026
Sammlung endet: 31.07.2026
Region: Schweiz
Kategorie: Verkehr

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