Wir, Universities Allied for Essential Medicines Suisse (UAEM), sind eine internationale Organisation, die für Zugang zu Medikamenten und für eine Reform des aktuellen “Research and Development” Systems kämpft. Mehr zu uns finden Sie auf unserer Webseite: uaem.org/

Aktuell arbeiten wir an einer nationalen Motion gegen den Einfluss der Pharmaindustrie an unseren Universitäten in der Schweiz. Es ist bekannt und belegt, dass Ärzte sowie schon Medizinstudent.innen häufigen Kontakt zu Pharmaindustrie-Repräsentanten haben, eine Branche, welche ⅔ ihrer Finanzen in Marketing investiert. Die Marketingstrategien haben einen klaren Einfluss auf die Verschreibungen, nicht im Interesse der Patienten, sondern mit dem Ziel, die Gewinne der Konzerne zu steigern. HInzu kommt, dass es kaum Lehrveranstaltungen gibt, die den zukünftigen Ärzten einen kritischen Umgang mit Informationen und Daten beibringen. Die Konsequenz daraus sind Abkürzungen in den Entscheidungsprozessen und fehlerhafte Verschreibungen.

Begründung

Wir glauben, dass es die Verantwortung von (angehenden) Ärzten ist, ihren Patienten die bestmögliche Behandlung und Therapie zu garantieren, hinsichtlich evidenzbasierter Medizin und auch bezüglich Kosteneffizienz. Wir glauben, dass die medizinische Ausbildung objektiv und frei von Interessenkonflikten sein sollte. Schliesslich konstatieren wir, dass den Studenten Kurse zur kritischen Haltung gegenüber Einflüssen des Privatsektors angeboten werden müssen.

Um diese Ideen zu verwirklichen, haben wir zwei Motionen ausgearbeitet, welche wir an der nächsten Delegiertenversammlung der Swimsa (Swiss Medical Students Association) unterbreiten werden.

Für den kompletten Motions-Text folgen Sie bitte diesem Link: drive.google.com/file/d/0B16LPp2f7EGzdk1zNzZ0Z08yNnc/view?ts=5906c412

Diese Petition wurde bereits in folgende Sprachen übersetzt

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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

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