Regio: Emmen

Für eine lebenswertere Umgebung – Gegen den Militärflugplatz Emmen

Petitie is gericht aan:
Bundeskanzlei / Bundesrat

11 handtekeningen

Petent heeft de petitie niet ingediend of overgedragen.

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  1. Gestart april 2025
  2. Handtekeningeninzameling voltooid
  3. Ingediend
  4. Dialoog
  5. Mislukt

Verzoekschrift gericht aan: Bundeskanzlei / Bundesrat

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die Reduktion oder Schliessung des Militärflugplatzes in Emmen. Der aktuelle Betrieb belastet die Bevölkerung der Region übermässig und steht im Widerspruch zu einer nachhaltigen, friedlichen und gesundheitsfördernden Entwicklung unseres Lebensraums.

Unsere Hauptanliegen:
1. Lärmbelastung: Die militärischen Flugbewegungen, insbesondere der Kampfjets, verursachen regelmässigen, erheblichen Lärm von bis zu 143 Dezibel, der die Lebensqualität einschränkt, das Wohlbefinden beeinträchtigt und gesundheitliche Folgen haben kann.
2. Umweltschutz: Der Militärbetrieb trägt zur Luftverschmutzung und CO₂-Emissionen bei – in einer Zeit, in der Klimaschutz höchste Priorität haben sollte.
3. Zivilgesellschaftlicher Raum: Das weitläufige Gelände könnte für friedliche, zivile Zwecke genutzt werden – sei es als Erholungsraum, Bildungsstandort oder Wohnraum.
4. Friedensförderung: Wir setzen ein Zeichen für eine Schweiz, die sich aktiv für friedliche Lösungen einsetzt – auch durch die Reduktion militärischer Präsenz im Inland.

Unsere Forderung:
Wir fordern den Bundesrat und das zuständige Departement auf, die Zukunft des Militärflugplatzes Emmen kritisch zu überdenken und Schritte einzuleiten, die mittelfristig zu einer Reduktion oder Schliessung des Flugbetriebs führen.

Es ist Zeit, neue Prioritäten zu setzen – im Interesse der Umwelt, der Gesundheit und der kommenden Generationen.

Reden

Ich lebe in unmittelbarer Nähe des Militärflugplatzes Emmen und bin täglich dem ohrenbetäubenden Lärm der Kampfjets ausgesetzt. Dieser Dauerlärm beeinträchtigt mein Wohlbefinden, meine Gesundheit und meinen Alltag erheblich. Gespräche im Garten, konzentriertes Arbeiten im Homeoffice oder erholsamer Schlaf sind kaum mehr möglich. Die körperlichen Folgen – wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und erhöhter Stress – spüre ich immer deutlicher.

Lärm macht krank – das bestätigen zahlreiche Studien. Dauerhafter Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Konzentrationsstörungen. Besonders belastend ist der unregelmässige, extrem laute Lärm der Jets. Beim Start eines F-35 werden über 110 Dezibel erreicht – vergleichbar mit einem Presslufthammer oder Rockkonzert. Die WHO empfiehlt nachts maximal 40 dB. In Emmen wird dieser Wert regelmässig überschritten.

Im Jahr 2023 wurden in Emmen über 20’000 Flugbewegungen gezählt, davon fast 3’500 Jetflüge. Geflogen wird werktags ab 7:30 Uhr, teilweise bis 22 Uhr. Dazu kommen unregelmässige Wochenendflüge, die jede Erholung unmöglich machen. Besonders betroffen ist auch die Schule in Reussbühl, wo der Unterricht mehrfach unterbrochen werden muss – so schildert es der Rektor selbst.

Neben den gesundheitlichen Folgen leiden auch Tiere: Vögel verlassen ihre Nester, Wildtiere flüchten panisch, Haustiere geraten in Angstzustände. Studien zeigen, dass dauerhafter Fluglärm das Verhalten und die Reproduktion vieler Arten massiv beeinträchtigt.

Auch emotional ist der Fluglärm belastend: Das Gefühl der Hilflosigkeit, Angst bei lauten Überflügen, Sorgen um die eigene Gesundheit und den Wert des Eigenheims lasten auf vielen Anwohnern. Immobilien verlieren an Wert, weil potenzielle Käufer vom Lärm abgeschreckt werden.

Dabei gäbe es Alternativen: Das Flugplatzgelände könnte für Wohnraum, Bildung, Naturschutz oder saubere Technologie genutzt werden – zum Nutzen der ganzen Region. Die Belastung steht in keinem Verhältnis zum militärischen Nutzen, der ohnehin zunehmend in Frage gestellt wird.

Ich fordere:
• Die langfristige Schliessung des Militärflugplatzes Emmen

• Kurzfristig eine massive Reduktion der Jetflüge

• Striktes Flugverbot an Abenden und Wochenenden

• Eine unabhängige Überprüfung der gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung

Ich lade Sie ein, diese Petition zu unterstützen – für unsere Gesundheit, unsere Umwelt und die Zukunft unserer Region. Jede Stimme zählt!

Quellen (Auswahl):
• Bundesamt für Zivilluftfahrt: Flugbewegungszahlen Emmen (2023)
• WHO: Lärmgrenzwerte und Gesundheit
• Studie „Lärm und Gesundheit“, Deutsches Umweltbundesamt (2017)
• Luzerner Zeitung: „F-35 bringt Emmer Häuser ans Lärmlimit“, 2023
• Gemeinde Emmen: Lärmbeschwerden und Einwohnerreaktionen
• Vogelwarte Sempach: Auswirkungen von Fluglärm auf Wildtiere

Hartelijk dank voor jullie steun, Marco Addeo, , Emmen
Vraag voor de initiatiefnemer

Gegevens met betrekking tot de petitie

Petitie gestart: 02-04-2025
Collectie eindigt: 01-10-2025
Regio: Emmen
Categorie: Burgerrechten

Nieuws

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