192 Unterschriften
Petition richtet sich an: Kärntner Landtag
- Einen durchgehenden, baulich getrennten Radweg vom Millstätter See bis zum Ossiacher See.
- Die sofortige Schließung der gefährlichen Lücken (insbesondere im Bereich der EngstellenEinöde/Treffen sowie am Afritzer See).
- Die Entschärfung der Problemstellen am Afritzer See.
- Eine familienfreundliche Infrastruktur, auf der sich auch Kinder und ältere Menschen angstfrei bewegen können.
- Mehr Sicherheit für alle: Eine klare Trennung von Rad- und Kraftfahrzeugverkehr, die auch Pendler und Lkw-Fahrer entlastet.
Begründung
Wie viele gefährliche Situationen braucht es noch?
Wer auf der Gegendtal-Landesstraße unterwegs ist – ob im Auto, im Lkw oder auf dem Rad –, kennt dieses mulmige Gefühl: Hinter der nächsten unübersichtlichen Kurve endet plötzlich der Radweg. Genau dort, im Nadelöhr der Einöde und am Afritzer See, treffen Schulkinder, Alltagsradler und Urlaubsgäste ungeschützt auf den vollen Berufs- und Schwerverkehr.
Für Radfahrende bedeutet das akute Lebensgefahr. Für Autofahrer und Pendler die ständige Angst, im falschen Moment jemanden zu übersehen. Das Gegendtal braucht keinen Luxus-Radweg – sondern endlich eine sichere, baulich getrennte Verbindung, die Leben schützt und den Berufsverkehr entlastet!
Wir fragen die Kärntner Landespolitik ganz direkt:
Muss wirklich erst ein siebenjähriges Kind auf der Landesstraße verunglücken, bevor gehandelt wird?
Die Brennpunkte: Wo es derzeit lebensgefährlich wird
Die Strecke weist gravierende Sicherheitslücken auf, die der Politik seit Jahren bekannt sind und dringend entschärft werden müssen:
- Bereich Afritzer See: Mitten im Erholungsgebiet fehlt eine sichere, vom Autoverkehr getrennte Führung.
- Schlucht im Bereich Einöde / Treffen: Ein hochgefährliches Nadelöhr, an dem Radfahrer auf engstem Raum auf Lkw- und Autoverkehr treffen.
Familien meiden diese Strecke längst – aus reiner Selbsterhaltung. Wo eigentlich unbeschwerter Radspaß möglich sein sollte, herrscht bei Eltern die Angst um ihre Kinder. Es geht hier nicht um Luxus oder Komfort – es geht schlichtweg um Sicherheit und den Schutz von Menschenleben.
Sichere Wege für Radler – Stressfreie Fahrt für Pendler
Diese Situation ist auch für Autofahrer eine enorme Belastung. Täglich pendeln hunderte Menschen durch das Gegendtal zur Arbeit. Niemand im Auto oder im Lkw möchte in die Situation geraten, an unübersichtlichen Stellen überraschend auf Radfahrer ausweichen zu müssen. Niemand will Unfälle. Ein baulich getrennter Radweg nimmt den Stress aus dem täglichen Berufsverkehr und sorgt für ein entspanntes, sicheres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.
Ein spürbarer Wertschöpfungsverlust für Kärnten
Hier geht es nicht um eine kleine lokale Lücke, sondern um die fehlende Nahtstelle zwischen den zwei größten und nächtigungsstärksten Tourismusregionen Kärntens (über 6 Millionen Nächtigungen).
Jeder Radgast lässt im Schnitt rund 80 Euro pro Tag in der Region. Wenn Gäste und Einheimische Strecken meiden, weil die Infrastruktur an Nadelöhren abbricht, ist das ein direkter Wertschöpfungsverlust für unsere heimischen Wirtshäuser, Cafés und Beherbergungsbetriebe. Ein durchgehender Radweg ist kein finanzielles Risiko, sondern eine wirtschaftlich dringende Investition in den Lebens- und Wirtschaftsraum Gegendtal.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
27.07.2026
Sammlung endet:
26.01.2027
Region:
Kärnten
Kategorie:
Verkehr
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