Beinahe schon im Wochenrhythmus gibt es Berichte in den Medien über Hundebisse. Eben habe ich die Meldung gehört, dass der siebzehn Monate alte Bub, der vor drei Wochen in Wien von einem Rottweiler angefallen wurde, verstorben ist. Die Besitzerin dieses Hundes hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut und konnte ihre "Waffe nicht mehr zurück halten. Wie viel Leid muss noch geschehen, bis die Politik und die Gesellschaft endlich aufwacht. So viele Leute haben panische Angst vor freilaufenden Hunden, aber wenn man Hundebesitzer darauf anredet, erntet man nur Unverständnis. Man wird sofort als Tierfeind und Hundehasser abgestempelt. In unserer Gesellschaft stehen anscheinend Hunde höher als Kinder. In öffentlichen Verkehrsmitteln schert sich kein Mensch um die eigentlich bestehende Beißkorbpflicht. Die tägliche Missachtung der Vorschriften bleibt für Hundebesitzer ohne Konsequenzen, hier wird nicht (kaum) kontrolliert und gestraft.

Reason

Jährlich werden rund 5.900 Personen in Österreich durch Hundebisse so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Es muss endlich für ganz Österreich ein strenges Hundehaltungsgesetz, das auch konsequent kontrolliert wird. Bei Missachtung muss es strenge Strafen geben. Immer mehr Hunde werden gehalten, obwohl die Besitzer keine Ahnung von Erziehung und Haltung von Hunden haben. Es muss eine grundlegende Schulung mit verpflichtender Abschlussprüfung für Hundehalter geben.

Quelle: www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/66581_Hundebisse-statistisch-Oesterreich-Deutschland-Schweiz.html

Thank you for your support, Hermann Gnigler from Linz
Question to the initiator
pro

Not yet a PRO argument.

contra

Nur weil mancher Mensch vielleicht überfordert ist, kann es nicht die Lösung sein, dafür ganz allgemein alle Hunde büßen zu lassen und noch mehr in ihrer eh schon knappen Freiheit einzuschränken. Es hat noch nie wirklich geholfen, bei einem Problem nur das Symptom zu bekämpfen, statt seiner Wurzel.