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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Abschiebung von Esmaeil und Bahador Niroomand in Saalfelden! Keine Abschiebung von Esmaeil und Bahador Niroomand in Saalfelden!
  • Von: Erwin Neumayer mehr
  • An: Bundeskanzler Kurz u. Innenminister Kickel
  • Region: Republik Österreich
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 157 Tage verbleibend
  • 306 Unterstützende
    3% erreicht von
    10.000  für Sammelziel

Keine Abschiebung von Esmaeil und Bahador Niroomand in Saalfelden!

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Ich fordere das Ende von negativen Bescheiden u. Abschiebung von bestens gut integrierten Asylsuchenden in Saalfelden: Esmaeil Niroomand (sein Bruder heißt Bahador Niroomand), geb. in Shiraz/Iran am 9. Oktober 1982 Er war Buchhalter und hatte gemeinsam mit seinem Bruder ein kleines Geschäft. Seit seiner Geburt war er Moslem, konnte aber mit den vielen Strafen im Islam (Hand abhacken,...) zunehmend nichts mehr anfangen und begann sich mit ca. 19 Jahren für das Christentum zu interessieren. Ein Freund seiner Familie ist Priester in der Untergrundkirche und er führte über 10 Jahre immer wieder Gespräche mit ihm. Schließlich lud er ihn im August 2014 ein, die "heimliche" Kirche kennenzu lernen. Zu diesem Zeitpunkt war er schon verheiratet und seine Tochter war 3 Jahre alt.

Im Einverständnis mit seiner Frau begann er gemeinsam mit seinem Bruder eine 11 monatige Vorbereitungszeit in der Untergrundkirche (2-3x in der Woche) und wurde am 4. April 2015 offiziell Christ. In dieser Zeit studierten sie die Bibel auf persisch und sammelten jeden Monat Geld und einer von ihnen verteilte es an Bedürftige.

Im Iran droht einem Moslem, der zum christlichen Glauben konvertiert, die Todesstrafe.

Als sein Bruder und er im Juni 2015 in Teheran waren um für ihr Geschäft einzukaufen, kamen die Leute vom Sicherheitsdienst (über der Polizei) zu seiner Frau und fragten jeden Tag nach ihm. Sie verriet es ihnen nicht, aber damit war klar, dass sie in Lebensgefahr schwebten, und sie flohen nach Istanbul und meldeten sich bei der Polizei. Dort wurde ihnen erklärt, wenn sie nicht schnell aus der Türkei verschwänden, würden sie nach Persien zurückgeschickt.

Daraufhin flohen sie über Griechenland und kamen zu Fuß am 20. 07. 2015 nach Traiskirchen und von dort im August nach Saalfelden.

Beide haben die B2 Prüfung in Deutsch, Bahador arbeitet auch als Dolmetscher für Asylwerber, und haben 10 Monate in Farmach in Kooperation mit der Gemeinde gearbeitet, sind bestens integriert - Esmaeil hilft regelmäßig beim Begegnungscafe - und werden von Bürgermeister und Pfarre unterstützt und sind Mitglieder bei Vereinen .

Trotzdem hatten sie beim 2. Interview keine Chance, da die Richterin von vornherein erklärte, sie seien nur Christen geworden, um in Europa leben zu können und weder Esmaeil noch die Anwältin noch Helmut Pichler (ehem. VS Direktor Bahnhof, der mitgefahren war) die Chance bekamen, etwas zu sagen. Jetzt warten sie noch immer auf das Urteil, um Berufung beim Höchstgericht einlegen zu können. Esmaeil steht auf der Liste für die Todesstrafe im Iran.

Begründung:

Es kann doch nicht sein, dass bestens integrierte Asylsuchende aufgrund undurchsichtiger Gerichtsentscheidungen in Österreich sehenden Auges bei einer Abschiebung der Todesstrafe entgegengehen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Leogang, 24.03.2018 (aktiv bis 23.09.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Das österreichische Fremden- und Asylrecht ist immer häufiger in Gefahr zu versagen. Gefährdete Menschen sollen abgeschoben werden oder werden es tatsächlich. Die gegenständlichen Fälle sind besonders eklatant.

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Warum Menschen unterschreiben

Unser Land braucht dringend gut integrierte Zuwanderer

Unser Land braucht dringend gut integrierte Zuwanderer

Ich betreue auch Familien aus Syrien und Afgahnistan.

Weil er Christ ist ein Christ der Jesus sein Leben gegeben hat und er in seiner Heimat Getötet wird er spricht gut Deutsch hat bei uns im Altenheim freiwillig gearbeitet und er möchte so gerne in seinem Beruf arbeiten als Buchhalter gebt ihm eine Ch ...

Weil immer wieder gut integrierte Personen, denen in der Heimat Schlimmes droht, plötzlich abgeschoben werden.

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