Region: Berlin
Welfare

Beschäftigte der AWO Tarifgemeinschaft Berlin fordern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

Petition is directed to
AWO Gliederungen Berlin und Berliner Senat u. Abgeordnetenhaus
593 Supporters 486 in Berlin
Collection finished
  1. Launched 22/02/2021
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  5. Decision

Die Beschäftigten der AWO Tarifgemeinschaft Berlin fordern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

Obwohl auch die AWO Geschäftsführungen angeblich diese Ansicht vertreten und verbal die Arbeit ihrer Beschäftigten anerkennen – in den aktuellen Tarifverhandlungen spiegelt sich dies jedoch nicht wider. Im Gegenteil: 

 Statt Klatschen gab es nun eine „Klatsche“ der AWO-Geschäftsführungen!

 Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 20. Januar 2021 fanden unsere Vorstellungen und Forderungen hinsichtlich der Angleichung an die Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Dienst in Berlin (TV-L) kaum Berücksichtigung. Argumentiert haben die Geschäfts-führer*innen mit der weiterhin nicht auskömmlichen (Re-)Finanzierung ihrer Leistungen, insbesondere im Zuwendungsbereich.

 Um nun Druck auf die Arbeitgeberseite wie auch auf die Politik machen zu können, brauchen wir jetzt die Unterstützung aller Beschäftigten in der AWO Tarifgemeinschaft Berlin und auch von unseren Unterstützer*innen außerhalb der AWO.

 Unsere Mindestforderungen an die AWO Geschäftsführungen:

·       Eine angemessene Tarifanpassung auf 98 % des aktuellen TV-L – und zwar ab 1.1.2021. Leermonate sind inakzeptabel!

·       Die volle Anwendung der Entgeltordnung des TV-L – insbesondere die zügige Einführung der neuen S-Tabelle für alle betroffenen Berufsgruppen sowie

·       die Überleitung in die neue Tabelle unter voller Anerkennung der geleisteten Beschäftigungsjahre.    

Unsere Mindestforderungen an die Berliner Politik – Abgeordnetenhaus und Senat:

·       (RE-)Finanzierung Sozialer Arbeit in Berlin so zu gestalten und im Haushalt zu berück-sichtigen, dass freie und gemeinwirtschaftliche Träger wie die AWO das Ziel „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ realistisch umsetzen können.

·       Wertschätzung der Sozialen Arbeit in Berlin – gegenüber den Beschäftigten und den Trägern – sichtbar und spürbar machen.  

Bitte unterstützt unsere Forderungen durch Eure Stimme!

Reason

Wir, die Beschäftigten der AWO und bei anderen Trägern der sozialen Arbeit in Berlin, sind systemrelevant!

Im Zuge der Corona-Pandemie ist das deutlich geworden. Politik und Öffentlichkeit haben erkannt, wie wichtig die Sozialen Dienste für die Bürger*innen dieser Stadt sind. Wir sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Gesellschaft trotz Pandemie und ihren vielen Zumutungen weiter funktioniert. Wir, die Beschäftigen, halten – sozusagen - den Laden am Laufen. Wir sind unverzichtbar.

Von über 2.000 AWO Beschäftigten sind inzwischen mehr als 750 Kolleg*innen bei ver.di gewerkschaftlich organisiert. Die Tarifkommission sieht sich darin gestärkt, die seit 2016 laufende ambitionierte und auch erfolgreiche Aufholjagd mit dem Ziel, die volle Angleichung an das Einkommensniveau des TV-L zu erreichen, weiterzuführen. Trotz der kontinuierlich positiven Entwicklung der letzten Jahre liegen die Gehälter bei verschiedenen Beschäftigtengruppen allerdings immer noch zwischen 10-15% unter den Gehältern, die der Berliner Senat seinen Angestellten im Sozialen Dienst zahlt. Diese Ungleichheit sorgt für Unmut.

Trotzdem wird erwartet, dass die Beschäftigten immer gute Qualität in den Sozialen Leistungen und Zuverlässigkeit gewährleisten.  

Faire, gleichberechtigte Entlohnung sowie eine wertschätzende Anerkennung durch Politik und AWO sind deshalb dringend erforderlich.

Um zu zeigen, welchen Rückhalt unsere Forderungen in Belegschaft und Gesellschaft haben, haben wir diese Petition gestartet.

Bitte beteilige Dich !

JETZT!

Thank you for your support, Meike Jäger from Berlin
Question to the initiator

News

  • Liebe Kolleg*innen, liebe Unterstützer*innen,
    in den letzten Tagen haben wir die Petition an die Vertreter*innen der Geschäftsführung von AWO pro:mensch, AWO Landesverband, AWO Spree-Wuhle, AWO Spandau und AWO Südost übergeben (siehe hier: Foto Übergabe Kreisverband Spandau an Frau Spitzel)

    Die Übergabe an die Politik - einerseits SenIAS und andererseits SenFin - ist noch nicht zustande gekommen. Wir konnten noch keine Termine fixieren.

    In der Zwischenzeit hatten wir jedoch ein großes Townhall-Meeting mit vielen Vertreter*innen aus Politik und Verbänden im Rahmen der Kampagne "Freie Träger, faire Löhne!" des ver.di Landesfachbereichs. Dort konnten durch Kolleg*innen aus der AWO unsere Positionen und Forderungen gut eingebracht werden.
    Seht... further

  • Liebe Kolleg*innen, liebe Unterstützer*innen,
    in den letzten Tagen haben wir die Petition an die Vertreter*innen der Geschäftsführung von AWO pro:mensch, AWO Landesverband, AWO Spree-Wuhle, AWO Spandau und AWO Südost übergeben (siehe Foto Übergabe Kreisverband Spandau an Frau Spitzel)

    Die Übergabe an die Politik - einerseits SenIAS und andererseits SenFin - ist noch nicht zustande gekommen. Wir konnten noch keine Termine fixieren.

    In der Zwischenzeit hatten wir jedoch ein großes Townhall-Meeting mit vielen Vertreter*innen aus Politik und Verbänden im Rahmen der Kampagne "Freie Träger, faire Löhne!" des ver.di Landesfachbereichs. Dort konnten durch Kolleg*innen aus der AWO unsere Positionen und Forderungen gut eingebracht werden.
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  • Liebe Kolleg*innen, liebe Unterstützer*innen,
    in den letzten Tagen haben wir die Petition an die Vertreter*innen der Geschäftsführung von AWO pro:mensch, AWO Landesverband, AWO Spree-Wuhle, AWO Spandau und AWO Südost übergeben (siehe Foto Übergabe Kreisverband Spandau an Frau Spitzel)

    Die Übergabe an die Politik - einerseits SenIAS und andererseits SenFin - ist noch nicht zustande gekommen. Wir konnten noch keine Termine fixieren.

    In der Zwischenzeit hatten wir jedoch ein großes Townhall-Meeting mit vielen Vertreter*innen aus Politik und Verbänden im Rahmen der Kampagne "Freie Träger, faire Löhne!" des ver.di Landesfachbereichs. Dort konnten durch Kolleg*innen aus der AWO unsere Positionen und Forderungen gut eingebracht werden.
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