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Bild zur Petition mit dem Thema: Asyl-Stopp und Einrichtung von Schutzzonen in Kriegsgebieten Asyl-Stopp und Einrichtung von Schutzzonen in Kriegsgebieten
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Europäisches Parlament und die Staatsoberhäupte
  • Region: Europäische Union mehr
    Kategorie: Außenpolitik mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 50 Unterstützende
    50 in Europäische Union
    Sammlung abgeschlossen

Asyl-Stopp und Einrichtung von Schutzzonen in Kriegsgebieten

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Wir fordern die Einrichtung von Schutzzonen in den Krisengebieten mit EU-Geldern.

Durch den Asyl-Stopp wird dem Schlepperwesen, das sich auf Kosten von Menschenleben bereichert zudem vorgebeugt.

Millionen von Menschen zu betreuen, und ihre Bedürfnisse zufriedenstellend abzudecken ist ein unmögliches Unterfangen, deshalb müssen wir jetzt mit Asyl-Stopp handeln bevor es später nicht mehr zu bewältigen ist und es folglich zu sozialen Unruhen in den asylgewährenden Ländern führt. Letztlich könnte dies sogar zu einer globalen Ausweitung der Unruhen führen aufgrund der Perspektivlosigkeit für die Flüchtlinge mit ihrer Erwartungshaltung, den gleichen Lebensstandard wie die restliche Bevölkerung zu erlangen.

Eindeutig ist, dass es für Europa finanziell gesehen günstiger kommen würde, wenn Schutzzonen vor Ort oder in Grenznähe eingerichtet und auch finanziell unterstützt würden. Auch ist zu bedenken: diese Unruhen und dieser Terror werden in den Kriegsgebieten wahrscheinlich noch Jahre andauern. KÖNNEN wir dann wirklich, wenn sich die Krisengebiete wieder beruhigt haben, die Familien und vor allem die Kinder, die hier aufgewachsen sind, wieder zurückschicken? Diese Entwurzelung und Zwangsausweisung ist noch unmenschlicher.

Begründung:

60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Von 2013 auf 2014 gab es einen Zuwachs um 51 % an Flüchtlingen in Europa.

Da die weltweit nunmehr entstandenen Flüchtlingsströme ein globales Problem darstellen, und dieses letztlich auf Klimawandel und politischen Veränderungen basiert, muss das Problem an der Wurzel bekämpft werden.

Fakt ist: wir profitieren auch von der Zuwanderung. Ohne Ausländer gäbe es auch kein Wirtschaftswachstum. 62 % des Einwanderungsgewinns entfiel laut Statistik auf EU-Bürger, an erster Stelle Rumänien, gefolgt von Ungarn und anschließend Deutschland. Keiner dieser Menschen hätte - bis auf ein paar wenige Ausnahmen - seine vertraute Umgebung, seine Freunde, Familien usw. verlassen, wenn es ihnen finanziell gut gegangen wäre. Immer mehr Ukrainer müssen wegen der politischen und militärischen Krise ebenfalls Asyl in Europa beantragen. Europa hat bereits selbst genug Probleme.

Auch stellt sich die große Frage, ob sich das wirtschaftlich angeschlagene Europa (Unruhen, Arbeitslosigkeit, Budget-Defizite bei Pensionskassen und Sozialleistungen, Steuererhöhungen) durch den nicht aufhörenden und damit schwer zu bewältigenden Flüchtlingsstrom nicht noch mehr in den Abgrund manövriert und der Unfrieden in der Bevölkerung stetig zunimmt. Denn trotz der Nähe, der gemeinsamen Sprache und Kultur entziehen sich die reichen arabischen Länder wie Saudi-Arabien, Oman, Katar und andere der Verantwortung, Flüchtlinge aufzunehmen. Diese Länder wären solidarisch gesehen wesentlich mehr dazu verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen.

Die Flüchtlings-Ströme gibt es jedoch nicht erst seit gestern. Jahrelang haben wir die Augen verschlossen, als Italien und Griechenland immer wieder um Hilfe baten. Jetzt steht das Problem vor unserer eigenen Haustüre/Grenze, und wir sind überfordert mit dem nicht aufhörenden Flüchtlingsstrom. Die Frage stellt sich, ob nicht ein generelles Umdenken stattfinden muss und ein aktives Handeln und Einmischen zukünftig vor Ort geschehen muss. Europa, die restliche Welt und die UNO dürfen nicht weiterhin die Augen verschließen und sich nur dann einmischen, wenn es zu ihrem eigenen Vorteil ist (Öl), denn irgendwann holt uns das alle ein, wie wir jetzt am eigenen Leib erfahren.

Viele Syrische Flüchtlinge befanden bzw. befinden sich bereits in der Türkei in Sicherheit, deshalb haben diese Flüchtlingsströme nichts mehr mit Schutzsuche zu tun. Sie suchen wesentlich bessere Versorgung und Lebensmöglichkeiten in ausgewählten europäischen Ländern. Die Flüchtlinge sind sehr wählerisch und weigern sich z.T. in den Ländern registrieren zu lassen, in denen sie die EU betreten aus Angst, sie würden dem Registrierungsland zugewiesen, in dem sie aber nicht bleiben möchten. Zweifellos gibt es unter den Syrern Kriegsflüchtlinge. Es gibt aber auch viele, die ihre Frauen und Kinder in sicheren Aufnahmelagern zurückgelassen haben und aufgebrochen sind, weil sie sich in den reichen EU-Staaten für ihre Familien ein besseres Leben erhoffen. Sie verhalten sich durchaus rational, aber das heißt nicht, dass man ihnen Tür und Tor zu öffnen hat. Da sich diese neue Existenz in Deutschland oder in Schweden angenehmer aufbauen lässt als in der Slowakei oder in Ungarn, wird die Quotenregelung die Binnenmigration der Asylbewerber im Schengenraum nicht aufhalten können.

Wenn du deine Sorgen und Befürchtungen loswerden willst folge dem Link: deinesorgen.wordpress.com/2015/09/15/der-nicht-aufhoerende-fluechtlingsstrom-deine-aengste-und-sorgen/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bregenz, 15.09.2015 (aktiv bis 14.11.2015)


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