Region: Amstetten

KIGA Hausmening - Verbleib der bestehenden Kindergärten u. Neubau eines kleineren KIGA

Petition richtet sich an
Amt der niederösterreichischen Landesregierung, Gemeinde Amstetten

265 Unterschriften

Sammlung beendet

265 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Amt der niederösterreichischen Landesregierung, Gemeinde Amstetten

Um ALLEN die Möglichkeit zu geben die Kindergärten im Ort fußläufig zu erreichen, plädieren wir die bestehenden Kindergärten Hausmening und Ulmerfeld zu belassen, zu adaptieren und einen 3 gruppigen KIGA neu zu errichten.

Somit wäre eine Verringerung des zusätzlichen Verkehrsaufkommens in der Bahnhofstraße (Schanzer Eck) gegeben.

Wobei anzumerken ist, dass trotzdem eine der letzten Grünflächen mit Spielplatz im westlichen Teil Hausmenings versiegelt werden würde.

Wir fordern die Politik auf, die Meinungen und Ängste der Menschen bei diesem Projekt ernst zu nehmen und, spät aber doch, in einen vernünftigen und professionellen Dialog einzusteigen um für ALLE im Ort eine zufriedenstellende Lösung anzustreben.

Begründung

Die Stadtregierung plant auf der ehemaligen Mondiwiese im westlichen Teil Hausmenings einen 9-10 gruppigen Kindergarten in einer, aus örtlicher Sicht gesehen, dezentralen Lage zu errichten.

Dieser würde künftig die bestehenden Kindergärten Hausmening und Ulmerfeld ersetzen! Durch die dezentrale Lage, wären viele Bürger auf die Benützung eines Autos angewiesen.

Da es weder ein Verkehrskonzept noch ein Verkehrsleitsystem gibt, wäre zu dem ohnehin schon hohen Verkehrsaufkommen an neuralgischen Punkten zu den Hauptzeiten ein Verkehrschaos, in den für Kindergärten üblichen Bring-und Holzeiten, zu befürchten.

Kinder sind unser höchstes Gut und die Erhaltung und Schaffung von Erziehungseinrichtungen ein wichtiger Bestandteil ihrer Zukunft.

Dazu gehören aber auch mindestens genauso wichtig die Themen Sicherheit und Umweltschutz.

Ein dezentraler Großkindergarten, welcher für die meisten Menschen nur mit dem Auto in adäquater Zeit erreichbar wäre, ist weder für die Sicherheit der Kinder noch für den Umweltschutz zuträglich.

Das Ziel der Gemeinde und somit uns Bürgerinnen und Bürgern sollten mehrere kleinere Kindergärten sein, welche es den Einwohnern ermöglichen soll, diese zu Fuß sicher erreichen zu können.

Wem es wirklich wichtig ist, dass unsere Kinder in einer sicheren und zugleich umweltschonenden Umgebung aufwachsen, der hat die Möglichkeit diese Petition zu unterschreiben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Roland Ehrengruber, Hausmening
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.07.2025
Sammlung endet: 28.01.2026
Region: Amstetten
Kategorie: Familie

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen,

    nach dem enttäuschenden Termin im Oktober 2025 bei der Stadtgemeinde Amstetten, von dem ich damals hier berichtete, habe ich Anfang November eine Anfrage laut Informationsfreiheitsgesetz bei der Stadtgemeinde Amstetten gestellt, mit dem Inhalt die von Herrn Bürgermeister Haberhauer ins Spiel gebrachte Kostengegenüberstellung "Erhaltung, Sanierung und Ausbau der bestehenden Kindergärten in Ulmerfeld und Hausmening und Neubau eines kleineren Kindergarten" mir zugänglich zu machen.
    Die angeblich niedrigeren Kosten bei einer Auflassung der bestehenden Kindergärten in Ulmerfeld und Hausmening und ein Neubau eines Großkindergartens wurden nämlich als eines der Hauptargumente für dieses Großprojekte mehrfach genannt.
    Mir wurde von Bürgermeister Haberhauer bei dem Gespräch zugesichert in diese Kostengegenüberstellung Einsicht nehmen zu dürfen.
    Da ich von der Stadtgemeinde nach mehrmaligen Urgieren keinerlei Resonanz erhielt, habe ich auf die Pflichten der Gemeinde in Bezug auf das Informationsfreiheitsgesetz hingewiesen und nach einer letzten Fristsetzung meinerseits bis Mittwoch 21.1.2026, genau an diesem Tag eine Antwort erhalten, die ich hier in einem einzigen Satz zusammenfassen muss:

    Es gab und gibt schlicht und ergreifend keine Kostengegenüberstellung zwischen den verschieden möglichen Varianten.

    Nicht nur, dass ich bei dem Gespräch von Herrn Bürgermeister Haberhauer angelogen wurde, ist es höchst bedenklich wie offensichtlich unverantwortlich die Stadtgemeinde hier mit unser aller Steuergeld mit einer Pi mal Daumen Schätzung über ein Millionenprojekt entscheidet ohne anscheinend eine genaue Kostenaufstellung der verschiedenen möglichen Varianten, viel wichtiger aber noch eine für die Bevölkerung bestmögliche NUTZEN-Aufstellung, zu haben.

    Für weitere Informationen und Rückmeldungen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Beste Grüße,
    Roland Ehrengruber.
  • Liebe Unterstützer*innen,

    nach dem enttäuschenden Termin im Oktober 2025 bei der Stadtgemeinde Amstetten, von dem ich damals hier berichtete, habe ich Anfang November eine Anfrage laut Informationsfreiheitsgesetz bei der Stadtgemeinde Amstetten gestellt, mit dem Inhalt die von Herrn Bürgermeister Haberhauer ins Spiel gebrachte Kostengegenüberstellung "Erhaltung, Sanierung und Ausbau der bestehenden Kindergärten in Ulmerfeld und Hausmening und Neubau eines kleineren Kindergarten" mir zugänglich zu machen.
    Die angeblich niedrigeren Kosten bei einer Auflassung der bestehenden Kindergärten in Ulmerfeld und Hausmening und ein Neubau eines Großkindergartens wurden nämlich als eines der Hauptargumente für dieses Großprojekte mehrfach genannt.
    Mir wurde von Bürgermeister Haberhauer bei dem Gespräch zugesichert in diese Kostengegenüberstellung Einsicht nehmen zu dürfen.
    Da ich von der Stadtgemeinde nach mehrmaligen Urgieren keinerlei Resonanz erhielt, habe ich auf die Pflichten der Gemeinde in Bezug auf das Informationsfreiheitsgesetz hingewiesen und nach einer letzten Fristsetzung meinerseits bis Mittwoch 21.1.2026, genau an diesem Tag eine Antwort erhalten, die ich hier in einem einzigen Satz zusammenfassen muss:

    Es gab und gibt schlicht und ergreifend keine Kostengegenüberstellung zwischen den verschieden möglichen Varianten.

    Nicht nur, dass ich bei dem Gespräch von Herrn Bürgermeister Haberhauer angelogen wurde, ist es höchst bedenklich wie offensichtlich unverantwortlich die Stadtgemeinde hier mit unser aller Steuergeld mit einer Pi mal Daumen Schätzung über ein Millionenprojekt entscheidet ohne anscheinend eine genaue Kostenaufstellung der verschiedenen möglichen Varianten, viel wichtiger aber noch eine für die Bevölkerung bestmögliche NUTZEN-Aufstellung, zu haben.

    Für weitere Informationen und Rückmeldungen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Beste Grüße,
    Roland Ehrengruber.
  • Hallo liebe Unterstützer*innen der Petition,

    Gestern Abend fand mit der Stadtgemeinde Amstetten in Person von Bürgermeister Haberhauer, dessen Vizebürgermeister Riegler und Ortsvorsteher Geister in Folge der Überreichung der Petition "https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kiga-hausmening-verbleib-der-bestehenden-kindergaerten-u-neubau-eines-kleineren-kiga" ein Gespräch statt, indem wir nochmals den Inhalt der Petition und deren Forderung klar verdeutlicht haben.
    Leider stoßen die Bedenken und Wünsche der Bürger*innen auf keinerlei Entgegenkommen der Gemeindevertreter, mit der Argumentation die Planungen seien zu weit fortgeschritten, sowohl in finanzieller als auch rechtlicher Hinsicht.
    Die Gemeinde sieht zudem die Erhaltung mehrerer Kiga-Standorte in Zukunft als zu teuer an.
    Dies bedeutet auch und das wurde so bestätigt: die derzeitigen Standorte Hausmening und Ulmerfeld werden aufgelassen und es ist derzeit keinerlei Verwendung mehr geplant.
    Es soll also der geplante Großkindergarten errichtet werden, dementsprechend ist sowohl Lärmtechnisch als auch Verkehrstechnisch eine erhebliche Mehr-Belastung für alle Teilnehmer in der Praxis zu erwarten, ganz zu schweigen der sonstigen negativen Einflüsse, welcher solch ein dezentraler Großkindergarten mit sich bringen wird.
    In der Theorie stützt sich die Gemeinde auf ein Verkehrsgutachten, welches im Endergebnis kein zu erstellendes Verkehrskonzept rund um den Kindergarten als notwendig erachtet, da die bestehende Verkehrsinfrastruktur als ausreichend eingeschätzt wird (ein Schelm, wer Böses denkt)
    Unser Vorschalg einen kleineren Kindergarten zu bauen und die bestehenden Standorte zu sanieren, auszubauen und autark zu gestalten wurde aus Kostengründen kein Gehör geschenkt.
    Die Berechnungen seitens der Stadtgemeinde dazu werde ich mir vom zuständigen Bearbeiter zur Einsicht vorlegen lassen.
    Die Volksanwaltschaft prüft derzeit, ob die Ausweisung der Grundstücke 231/36 und 231/74
    (teilweise), EZ 883, GB 03015 Hausmening, als „Bauland – Sondergebiet – Kindergarten“ dem
    NÖ Raumordnungsgesetz 2014 entspricht und ob die von der Stadtgemeinde eingeholten Gut-
    achten zur Verkehrsverträglichkeit im Nahbereich des geplanten Kindergartens und zum Ausbau
    der Kreuzung L 89 Hauptstraße/L 6136 Bahnhofstraße/Schlossstraße die Wahl des Standortes
    rechtfertigen können.

    Leider können wir derzeit keine besseren Nachrichten überbringen.
    Sollte jemand Ideen und Vorschläge für weitere Möglichkeiten haben, gerne per Mail oder PM.

    Beste Grüße,
    Roland Ehrengruber.

Vor Jahren hat man den Bahnübergang in der Haidmühlstraße schließen lassen, der nun die einzige wirklich sinnvolle Lösung des Verkehrsproblems sein könnte. Nicht die Errichtung eines Kindergartens ist für die Menschen, die in diesem Viertel Hausmenings wohnen das Problem, sondern die unzureichende Verkehrssituation in der Bahnhofstraße - Schanzereck. Darauf erwartet die Bevölkerung von der Gemeinde eine verkehrstechnisch reale und glaubhafte Antwort.

Noch kein CONTRA Argument.

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100 %
510 Unterschriften
80 Tage verbleibend

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